alleswirdbesser
Mentorin
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Zitat von Hola15:Aber bei psychischen Erkrankungen gehts immer um das Zusammenreißen.
Sie beide sind doch erkrankt und es kann doch nicht gut ausgehen, wenn der eine trotzdem alles macht (Vollzeit beschäftigt übrigens) und der andere eher nicht. Ich vermute außerdem, dass jedes Gespräch mit ihr in dieser Richtung im Streit endet anstatt in produktiven Lösungsansätzen. Denn sie sieht die Lage garantiert anders als er.
Und etwas wegzulassen, finde ich schwierig in einem Familienalltag. Wenn ich an meinen Fall denke, könnte ich als Alleinerziehende eine Reinigungshilfe einstellen, eine Köchin, eine Bügelhilfe usw. Aber wer soll das bezahlen? Ich mache alles zu 100% und arbeite Vollzeit, selbst krank werden kann ich mir schlecht leisten, denn daheim ist trotzdem viel zu tun. Und dennoch habe ich auch Freizeit und Zeit für mich allein (Die Kinder sind ja schon älter, da läuft es anders). Eben wenn die Kinder beim Papa sind.
Vielleicht wäre das getrennte Wohnen für die beiden doch von Vorteil. Sie hätte Tage und Nächte nur für sich. Er hätte nur ein Haushalt, wo nur er und die Kleine sind und muss sich nicht um ihre Angelegenheiten kümmern. (Auch könnte er den Kontakt zu seiner Mutter wieder aktivieren.) Da fühlt man sich zumindest mal nicht ausgenützt und für alles zuständig, was auch den anderen betrifft.