Zitat von Brightness2:Vielleicht wäre es hilfreich, wenn die Mutter sich ein wenig zurücknehmen würde und ihre Abneigung der Schwiegertochter gegenüber nicht so offensichtlich ausleben würde. Ob es dem Wohl der 2-Jährigem entspricht, in die Obhut einer Frau zu kommen, die ihre Mutter nicht respektiert und sie offen ausgrenzt, sei ...
Schöner Tausch der Opferrolle.
Genau die gleichen Argumente spricht auch meine Frau seit Jahren aus. Ich kann aber deinen und ihren Kosmos verstehen und es ist tatsächlich korrekt, dass es zu mehr Kontakt zwischen uns allen gekommen wäre, wenn meine Mutter einfach den Mund gehalten hätte und ihren Sohn unkommentiert ins Verderben hätte rennen lassen. Sie ist auch nicht perfekt. Aber es setzt eigentlich nicht viel emotionale Intelligenz voraus, hier den wahren Täter zu erkennen…
Leider vergesst ihr beiden nämlich dabei zwei wesentliche, sehr offensichtliche Punkte.
Erstens, begegnet meine Mutter jeder Person erstmal völlig neutral. Jedoch hat meine Frau von Anfang an abgeliefert. Bevor meine Mutter sie überhaupt kannte, hat sie schon die heftigsten Streits miterlebt und wie mir ständig Feuer unterm Ar. gemacht wurde. Weder sie noch ich kannten das von mir. Ich hatte noch nie solche toxischen Streits mit irgendwem zuvor. War also ziemlich offensichtlich für meine Mutter, an wem es liegt.
Zweitens, und ich bin mir sicher, da spreche ich für viele andere Eltern: wenn ich merke, dass meine Tochter an einen Typen gerät, der sie sch. und respektlos behandelt, übelst toxisch ist, sich meine Tochter von A bis Z für ihn verbiegt und ich sie nicht wiederkenne, dann kannst du dich aber drauf verlassen, dass der Typ nicht nur mal ein paar Sprüche kassiert, wenn ich meine Tochter nicht von einem Kontaktabbruch überzeugt bekomme. Der darf dann ruhig wissen, dass ich ganz genau hinschaue. Meine Frau würde übrigens selbiges tun, ironischerweise.
Bevor es dann wirklich ernst wurde, kam -die- Warnung meiner Mutter. Ja, die klingt schon heftig. Aber weißt du was? Sie sollte Recht behalten. So traurig das auch ist. Und ich wünschte, ich hätte damals auf sie gehört. Das hätte mir, abgesehen von meiner Tochter, so manches Übel erspart.