Clyde1979
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Es kriselte schon einige Zeit und wir hatten auch schon seit 7 Monaten keinen Sex mehr, weil ihr "nicht danach war". Ich war natürlich traurig und habe das ganze auf mich bezogen. Sie redete von "immer mal wieder so eine Phase" und "es liegt nicht an Dir", was ich natürlich immer weniger glauben konnte...
auch im allgemeinen hat sie sich immer mehr in sich zurück gezogen und ließ mich kaum noch an sich heran...
Ich weiß, sie hatte in dieser Zeit auch viel zu tun (Weiterbildung vom Jobcenter inkl. Führerschein, Krankheit einer guten Freundin, ihr jüngster [9] kommt langsam in die Pubertät, ihr ältester [13 lebt bei Pflegeeltern] ist in der Pubertät, will kaum bis gar nichts mit ihr zu tun haben etc.)
ich wollte/will ihr gerne helfen, aber sie ließ/läßt mich einfach nicht richtig an sich heran ich war darüber sehr verletzt und habe sie das auch spüren lassen in einer manchmal auch recht schroffen Art, zudem war ich auch mit dem Lütten manchmal zu schroff, weil ihm einfach zuviel Freiraum gelassen wird, sie will halt nachholen, was sie beim Großen nicht konnte... darüber gerieten wir auch ein paar Mal in Streit, obwohl ich den Lütten eigentlich mag (und er mich auch), er hat uns halt entsprechend auch gegeneinander ausgespielt (erfolgreich) worüber ich natürlich nicht besonders glücklich war, er ist auch ein fauler Hund und ein kleiner Pascha.
Nun habe ich in den letzten Tagen von ihrer Mama (die mich sehr mag) die wahren Hintergründe über ihre Verschlossenheit ggü. mit erfahren, diese liegen in der Vergangenheit bei meinen "Vorgängern" und dem daraus fehlenden Vertrauen in die Männerwelt.
Der letzte (eine Art Ersatzpapa für den Lütten) hat sie behandelt wie eine Haushälterin und sich selbst benommen wie Pascha (daher hat der Lütte das wohl ), trotz anhaltender, chronischer Sehnenscheidenentzündung und einem Gips bis zur Schulter verlangte er von ihr die Hausarbeit zu erledigen (und beschwerte sich darüber bei ihrer Mama), selbst gammelte er nur herum und machte so gut wie keinen Handschlag, um den Kleinen kümmerte er sich auch, in dem er ihn vor die Konsole oder TV hockte (natürlich sein Held, im Gegensatz zu mir)...
Der Erzeuger des Lütten ist chronisch fremd gegangen und hatte auch nichts besseres zu tun, als sie zur Geburt etc. im KH lag zwei Wochen mit seiner Ex *beep*, was sie zum Glück relativ schnell herausfand.
Der Erzeuger des Großen hat sie regelmäßig windelweich geprügelt (auch vor dem Baby), ihre Katze an die Wand geschleudert etc., diesist auch der Grund warum der Große in einer Pflegefamilie ist. Leider kommt diese in der Pupertät etwas nach seinem Erzeuger der in der NeoNazi Szene war/ist, es kamen da wohl schon so Sprüche wie "von einem N... lasse ich mich nicht anfassen" u.ä.
Jetzt ist mir natürlich viel klarer warum sie sich in den letzten Monaten so zurück geszogen und mir ihre Probleme nicht anvertraut hat.
Fas Fass zum überlaufen brachte jetzt der Februar als innerhalb 1 1/2 Wochen zwei gute Freunde (34 u. 59) sowie ihre Katze verstorben ist. Und ich ihr trotzdem in gewisser Weise "Vorwürfe" machte, mich mit ihrem Verhalten, nicht über ihre Probleme zu reden, zu verletzen.
Ihre Mutter hilft ihr nun dabei schnellstmöglich eine Mutter-Kind-Kur und eine Therapie zu bekommen, damit sie alles richtig verarbeitet.
Nun habe ich Angst sie trotzdem dauerhaft als Partnerin zu verlieren, auch wenn mir einige Leute schon Hoffnung machten, daß sich das schon wieder einrenkt, wenn sie den Kopf frei hat und auch bewusst erkennt, daß ich ihr, auch bzw. gerade in schlechten Zeiten, ein ehrlicher und verlässlicher Partner sein möchte (unterbewusst weiß sie das auch).
Vllt. hat hier jemand Tips für mich wie ich diese Zeit am Besten überstehe, eine komplette Kontaktsperre wäre in diesem Fall wohl eher Kontraproduktiv, da ich ihr damit suggerieren würde, sie fallen zu lassen. Ich schreibe ihr trotzdem eher selten und wenn nur auf einer sachlichen Ebene (wir sind zusammen in einem Verein und werden uns da weiterhin mind. 1-2 mal die Woche sehen). Ich möchte ihr einerseits Zeit, Ruhe und Abstand geben, damit sie alles verarbeitet, andererseits aber auch zeigen, daß ich für sie da bin. Auch bin ich gewillt (und habe schon angefangen) mich und mein Verhalten zu ändern, damit ich zukünftig gelassener bin.
Vielen Dank für Eure Hilfe und sorry für den langen (und evtl. schwer verständlichen) Text, ist halt alles sehr schwer für mich gerade...

