Zitat von Urmel_:Du darfst es nicht verallgemeinern, dann wird ein Schuh draus.
Klar haben manche Männer den Wunsch, sich auch mal "fallen zu lassen". Aber ich bezog mich ja konkret auf eine langfristige Beziehung, in der auf beiuden Seiten eine hohe ANziehungskraft für viel Spaß in der Beziehung sorgt.
Du wirst immer Anekdoten finden, die eine andere SIcht erlauben, aber im Sinne von Gesetzmäßigkeiten gibt es eben immer Ausnahmen. SOwas läuft DIr vermehrt über den Weg, wenn DU mit Frauen über ANziehungskraft sprichst. Dann wird für jede Variante eine Ausnahme rationalisiert. Oft eben, um die eigenen handlungen zu legitimieren. Das hat aber eben keinen Bezug zu "die Mehrzahl der Männer", was ka ANekdoten schon einschließt, aber eben geringer gewichtet im Sinne der Statistik und eben zu meiner konkreten Unterscheidung zwsichen Beziehung oder F+. Wenn man da keinen Bezug nimmt, dann verallgemeinert man und dann ist die Aussage eben nicht verwendbar.
Es gibt ja auch viele Beziehungen, in denen beispielsweise eine Frau und ein Mann mit dysfunktionalen Dynamiken in einer langen beziehung sind. Nur sind solche Bezioehung meist durch emotionale Gewalt und generell viel Stress gekennzeichnet und solche Formen der Beziehung schließe ich ja im meiner ANtwort auch aus.
Kontext ist eben King.
Meiner Erfahrung nach kann man nicht mal sagen, dass ein und derselbe Mann generell lieber eine anschmiegsame Frau hat oder lieber eine wo er sich auch mal anlehnen kann, einfach, weil auch jeder Mensch gute und schlechte Tage hat. Im besten Fall hat man einen Partner, der das alles mitbringt, jemand, der stark ist, wenn ich schwach bin und jemand, den ich aufbauen kann, wenn er am Boden ist. Also kann man eher sagen, dass (die meisten) Männer (wie auch Frauen) wohl liebend gern einen Partner hätten mit möglichst vielen Facetten.
Das stellt sich immer sehr schön heraus, wenn man z.B. jemanden kennenlernt, wo man total, am Boden gerade ist, und da ist dann dieser Jemand, der ist stark, der zieht einen da raus, und daraus entsteht dann Liebe. 1-2 Jahre später steht man dann wieder komplett auf eigenen Beinen und merkt, hmm, jetzt wäre eigentlich schön, wenn er/ mich auch mal wieder selbst machen lassen würde, und nicht alles selbst könnte und (besser) wüsste. Solche Extreme (also Menschen, die vornehmlich nur taff sind oder nur weich) sind immer irgendwann nervig und dann vermisst man genau das Gegenteil. Von daher würde ich sagen, verallgemeinernd trifft eigentlich nur zu, dass man immer gerade am meisten das will, was man nicht (mehr) hat.
