mach kleine Schritte.. das war vielleicht ein bisschen viel... aber auch kein Beinbruch..
du erholst dich wieder..
ich muss ja zum Glück nicht in Gesellschaft wenn ich nicht will.
aber ich hab mir selbst die Aufgabe gestellt normalerweise einmal täglich unter
Menschen zu kommen..
nichts konkretes meistens.. mittlerweile zwar schon.. aber da wird es mir auch leicht
noch zuviel..
also austarieren... wieviel schaff ich.. was tut mir gut.. was ist zuviel..
probieren.. reflektiern.. einordnen..
und weiter geht's..
nicht lang mit etwas aufhalten was nicht so gut war..
nur hören was du brauchst und dich danach orientieren.
vorallem mach dir keine Druck.. auch wenn du jetzt das Gefühl hast
das Leben könnte an dir vorbeiziehn.. das ändert sich schnell wieder wenn es dir besser geht.
ich weiß wovon ich rede.. ungefähr in deinem Alter war ich auch an einem Punkt wo's scheinbar
nicht mehr weiterging.. hatte fast die Hoffnung aufgegeben..
dann kam wieder ein Lebensgefühl.. das kann ganz schnell passieren..
leider dann zwar nicht das richtige.. der Grund warum ich jetzt hier bin.. aber ich
war lebendig!
und an diesem Punkt knüpfe ich jetzt auch wieder an.. verschmerzen was verschmerzt werden
muss.. und weiterleben und allem so gut es geht was abgewinnen..
manchmal sind es Kleinigkeiten.. aber auch die summieren sich..
hab im letzten Jahr angefangen jeden Tag etwas Gutes in einen Kalender zu schreiben..
am Anfang war's noch schwer.. dann wurd's leichter.. manchmal hat der Platz nicht gereicht..
das habe ich beibehalten und tu's jeden Tag, wie ein Ritual..
da hab ich schwarz auf weiß alles was ich geschafft habe.
Wünsch ich dir ebenso, gräm dich nicht.. schau nach vorne.
