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Schmerzensgeld bei Scheidung - eure Meinungen

MisterX
Zitat von Warsdas:
Die Formel könnte etwa lauten Jahrseinkommen*Ehejahre/Faktor x. Es müsste richtig weh tun. Denn der zugefügte Schmerz tut ja auch richtig weh.

Liebe kann man nicht erzwingen oder einfordern und daher auch nicht bestrafen, wenn diese geht.

Würdest Du wollen, dass jemand nur bei Dir bleibt, weil er nicht bereit ist einen Betrag X zu zahlen?

x 3 #31


W
@MisterX nein, natürlich nicht. War wohl eine unüberlegte Frage direkt aus dem Bauch, der Thread. Und trotzdem bereue ich ihn nicht, denn ich finde die Reaktionen interessant. Es geht ja um die Schuldfrage, und die hat der Gesetzgeber schon lange rausgekickt... Trotzdem gibt es hier so haarsträubende Geschichten zu lesen, wo der/die Verlassene teilweise jahrelang leidet und der Verlasser ratzfatz wieder glücklich ist - die Frage hat sich mir einfach aufgedrängt. Vielleicht helfen die Überlegungen ja dem einen oder anderen sogar weiter. Schmerzensgeld passt ausserdem zum Forumstitel... Aber jetzt schreibe ich definitiv nichts mehr in dem Thread, möge er in Frieden Ruhen.

#32


A


Schmerzensgeld bei Scheidung - eure Meinungen

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tina1955
Ich denke, bei ganz pfiffigen Anwälten kann es ganz schnell ins Gegenteil umschlagen, wenn nach dem Schuldprinzip geschieden wird.
Da wären wir womöglich wieder bei "Anna Zopp", wonach es ein Scheidungsgrund war, wenn Mann oder Frau seinen ehelichen Verpflichtungen nicht nachkommt oder einer der Partner sich deswegen einen anderen Partner sucht....

x 1 #33


P
Zitat von Warsdas:
Schmerzensgeld passt ausserdem zum Forumstitel... Aber jetzt schreibe ich definitiv nichts mehr in dem Thread, möge er in Frieden Ruhen.

Hallo Warsdas

Ich kann deinen Gedankengang verstehen.

Ich persönlich war aber immer so, wenn mir jemand wehgetan hat, dass ich Dinge wegschmiss, weil keine Bedeutung mehr und ich hätte dann auch nicht von solchen Menschen überhaupt noch das "dreckige" Geld gewollt.

Ich hab auch bei den Ehen jeweils immer auf Unterhalt verzichtet für mich.

Ich wollte es einfach nicht haben, eben weil man mich so verletzt hat. Da brauch ich wirklich gar nichts mehr von solchen Menschen.

L G Pinkstar

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T
Zitat von Pinkstar:
Hallo Warsdas Ich kann deinen Gedankengang verstehen. Ich persönlich war aber immer so, wenn mir jemand wehgetan hat, dass ich Dinge wegschmiss, ...

Ehrlich? Den Unterhalt hätte ich trotzdem genommen!

#35


P
Zitat von Tara_neu:
Ehrlich? Den Unterhalt hätte ich trotzdem genommen!

Ich weiss, im Prinzip war es immer dumm von mir.

Aber ich wollte einfach nichts mehr.

#36


T
Zitat von Pinkstar:
Ich weiss, im Prinzip war es immer dumm von mir. Aber ich wollte einfach nichts mehr.

Kann ich schon irgendwo verstehen. Aber es wäre Geld gewesen, das dir zusteht !

x 1 #37


M
Schmerzensgeld! Also wenn ein Mann seine Frau jahrelang fertig macht, sie beleidigt, schlägt, unterdrückt oder betrügt, die Frau sich dann trennt, soll sie noch Schmerzensgeld zahlen weil sie ihn verlassen hat!? Mit sicherheit nicht!

Ich denke es gibt immer einen Grund für eine Trennung und emotionale Sachen lassen sich mit Geld sowieso nicht gut machen. Ich halte garnichts davon. Meine Meinung

x 2 #38


tina1955
Zitat von Malina84:
Schmerzensgeld! Also wenn ein Mann seine Frau jahrelang fertig macht, sie beleidigt, schlägt, unterdrückt oder betrügt, die Frau sich dann trennt, ...

Ich denke, da würde niemand verlangen, dass sie zahlen müsste.

#39


T
Zitat von Malina84:
Schmerzensgeld! Also wenn ein Mann seine Frau jahrelang fertig macht, sie beleidigt, schlägt, unterdrückt oder betrügt, die Frau sich dann trennt, ...

Ich glaube, so einen Fall meinte die TE nicht. Es ging ihr um eine plötzliche Trennung, deren Anzeichen offenbar im Vorfeld nicht bemerkt wurden.
Ich finde, das ist halt so. Schmerzensgeld für Emotionales (zB Leid) ist schwierig.
Aber ich würde mich in so einem Fall anwaltlich wohl sehr (!) gut beraten lassen. Entgegenkommen in irgendeiner Form würde es von mir nicht geben. Finanziell schon gar nicht.

#40


M
Es gibt aber auch für Gefühle keine Garantie. Wenn ein Mensch den anderen plötzlich nicht mehr liebt, dann muss man das hin nehmen. Ich denke ein Schmerzensgeld würde an den Emotionen nichts ändern.

x 1 #41


L
Zitat von Warsdas:
Wie wäre es, wenn derjenige, der aus einer Ehe ausbricht (nur aus einer Ehe, denn diese ist ja quasi ein Vertrag, den man zusammen schliesst), dem anderen Schmerzensgeld zahlen müsste für zugefügte seelische Schmerzen? Unabhängig von Trennungsgeld und Unterhaltskosten. Am besten nach einer fixen Formel, dann müssten auch keine Anwälte engagiert werden.

Die Formel könnte etwa lauten Jahrseinkommen*Ehejahre/Faktor x. Es müsste richtig weh tun. Denn der zugefügte Schmerz tut ja auch richtig weh.

Verzeih, aber ich habe lange, ganz lange nicht mehr so einen unreflektierten Schmarrn gelesen. Und nein, ich bin Verlassene / Betrogene und nicht was anderes.

Wie soll denn da die Beweisführung sein? Am Ende einer Ehe ist NIE NIE NIE einer Schuld.

Du solltest evtl. mit Deiner Zeit was Besseres, Gesünderes und Produktiveres anfangen, als sowas gedanklich durchzukauen. Meine bescheidene Meinung dazu,

x 1 #42


T
@Lumba Mei! Und wenn sie das einfach momentan braucht und noch nicht so weit ist? Ich kann ihre Gedanken nachvollziehen. Gerade in der ersten Enttäuschung und Wut!

#43


L
Zitat von Tara_neu:
Mei! Und wenn sie das einfach momentan braucht und noch nicht so weit ist?

Das weiß ich. Aber gerade dann ist Gedankenhygiene wichtig finde ich.

Ich finde ja auch nicht sie und ihren Schmerz blöd, sondern die Fragestellung. Und nach Meinungen wurde ja gefragt.

x 1 #44


D
Zitat von Lumba:
Und nach Meinungen wurde ja gefragt.

Aber nur nach solchen, die der TE genehm sind, weil sie sie in ihrem Rachewahn und ihrer Geldgier bestätigen und bestärken.

x 2 #45


A


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