Warsdas
Gast
ich hätte da mal eine Idee. Nicht durchführbar, ich weiss, aber ein Gedankenexperiment wert.
Wie wäre es, wenn derjenige, der aus einer Ehe ausbricht (nur aus einer Ehe, denn diese ist ja quasi ein Vertrag, den man zusammen schliesst), dem anderen Schmerzensgeld zahlen müsste für zugefügte seelische Schmerzen? Unabhängig von Trennungsgeld und Unterhaltskosten. Am besten nach einer fixen Formel, dann müssten auch keine Anwälte engagiert werden.
Die Formel könnte etwa lauten Jahrseinkommen*Ehejahre/Faktor x. Es müsste richtig weh tun. Denn der zugefügte Schmerz tut ja auch richtig weh.
Gerecht fände ich so was auf jeden Fall. Kann doch irgendwie nicht sein, dass der eine geht und der andere dann selber schauen muss, wie er mit den Trümmern zurechtkommt. Hätte vielleicht auch eine abschreckende Wirkung.
Klar kann niemand gezwungen werden, in einer unglücklichen Beziehung zu bleiben. Aber die heutige Ego-Mentalität - nach mir die Sintflut - finde ich auch nicht o.k.
Für den, der zurück bleibt, wäre das quasi eine Anerkennung des zugefügten Leids. Der hat schliesslich sein Leben auf Basis dieser Ehe aufgebaut.
Was meint ihr?