Du hast es so erlebt und auch empfunden. Das ist sozusagen Deine Wahrnehmung und Wahrheit und empfindest das als die Realität.
Worauf wir hier gerade hinaus möchten, jeder auf unterschiedliche Art und Weise :
Gehe bitte einen anderen Weg !
Kümmere Dich um Dich und hole DIR Hilfe für Dich.
Zitat:Dass ich in eine Abhängigkeit geraten bin, das ist mir nicht unbekannt und dies habe ich hier auch bereits erwähnt. Ich leugne diese Tatsache nicht.. ich weiß allerdings auch, wie bereits geschrieben, dass er in all meinen Jahren ein starker halt für mich war, nebst seinen eigenen Problemen..
Es ist gut, daß es Dir bereits etwas bewußt ist, das eröffnet Dir neue Möglichkeiten.
Du versuchst Deinen Halt wiederzufinden, indem Du Dich auf Ihn konzentrierst, an Ihn klammerst
über das Sicherheitsgefühl "zu wissen, ob es Ihm gut geht" wieder in Deine Stabilität zu kommen.
Der Weg führt Dich jedoch weder in die "vermeintliche" Sicherheit, noch in die Stabilität,
sondern hält Dich Selber in der Abhängigkeit von Ihm.
Ihr habt Euch gegenseitig Halt gegeben ( in welcher Form auch immer), das hält jedoch nur für sehr kurze Momente. Es besteht ein ständiger Bedarf sozusagen einen neuen Nachschubes in Form der Erfüllung der jeweiligen Bedürfnisse zu bekommen.
Das ist ein toxischer Kreislauf in Dauerwiederholung.
Zusammen könnt Ihr jeweils nicht in Eure Eigenständigkeit und Unabhängigkeit kommen.
Dieser Kreislauf hört nur auf, wenn Er von Einem oder Beiden irgendwann unterbrochen wird.
Zitat:Danke, darüber dachte ich auch schon nach, der Gang zu meinem Hausarzt wäre nicht verkehrt. Vielleicht erhoffe ich mir auch, dass er mir was verschreibt, um diese Phase zu überstehen.
Das halte ich für einen wirklich guten Ansatz und ev. auch eine Überweisung für noch individuelle fachliche Beratung. Vielleicht tun sich so für Dich neue Wege auf und Du findest so einen besseren Weg für Dich mit Unterstützung.