Zitat von Wurstmopped: du siehst es geht nicht um Schuld, aber um Verantwortung.
Es geht auch nicht um Schuld - in diesem Kategorien denke ich auch nicht mehr.
Es geht vielmehr um wechselseitige Anteile.
Zitat von Wurstmopped: Daher ist seine Erkenntnis, dass er seine Verhaltensweisen überdenkt und eine Paartherapie ins Auge fasst, doch als sehr positiv und als ein wichtiger Schritt auf sie zu, zu bewerten.
Ich bitte dich - er sieht seine Felle, besser gesagt seine Kohle, das Haus und die Kinder, davonschwimmen.
Sonst wäre doch wohl allein schon der Threadtitel nicht so derart dramatisch formuliert.
Zitat von Wurstmopped: Er sieht seine Verantwortung darin, Ehe und Familie zu retten
Was er tut, ist das eine, warum er es tut, ist eine ganz andere Sache.
Zitat von Dann: Ich denke sie hat versucht sich dort auch etwas Ruhe, Sicherheit und Entspannung zu holen.
Womit wir wieder bei den schon erwähnten Grundbedürfnissen wären.
Zitat von Dann: Was da noch alles zum Vorschein kommt werden wir in einer Eheberatung besprechen.
Ja wir werden die Dinge angehen. Ich hoffe das wird was.
Dir ist schon klar, dass so eine Beratung per se ergebnisoffen ist - d.h. es kann auch auf Trennungsbegleitung hinauslaufen. Der Umstand, dass sie anscheinend eingewilligt hat, kann auch einfach nur ein Manöver sein, um die Situation nicht noch weiter hochzukochen.
Zitat von Dann: Bzw. Weiter als Team für die Kinder da sein.
Das wünsche ich jedem Paar mit Kindern in dieser Situation - die Kraft zu finden, diese beiden Ebenen soweit trennen zu können, dass nicht am Ende die Kinder die Leidtragenden sind.