Es wird im Laufe der Beizehungen immer weniger mit dem Invest. Und ich müsste lügen, wenn ich hier sagen würde, dass mich der fehlende 6 echt nicht unglücklich machte und dazu der fehlende Rückhalt.
Ich sage nur, dass mir Kuscheln nicht mehr gereicht hat. Ich wollte mehr intimität und zärtlichkeiten, die sie nicht geben konnte. Dadurch kam eine Dynamik zustande, die nicht gesund war.
Ich meine, wir haben jede Woche eine Unternehmung gemacht, aber ihr Job hat sie echt alles abverlangt. Meine Ex ist immer um 21 Uhr ins Bett gegangen, weil sie so müde war. Im Prinzip bestand ihr Leben nur aus der Arbeit und schlafen. Ich bin dann alleine immer noch länger wach geblieben und habe mich beschäftigt und bin später ins Bett gegangen. Sie macht fast immer eine "pädagogische" Mittagsstunde. Nur am Samstagabend blieb sie länger wach. Aber auch letztes Wochenende waren wir mit gemeinsamen Pärchen bowlen. Wir waren um 22 Uhr daheim und sie ging ins Bett an einem Samstag und wir sind nun noch keine 30

Für sie war es wichtig, dass ich für sie da bin, mit ihr kuschel und der Fels in der Brandung bin. Jetzt, wo ich selbst Probleme habe, stand sie nicht hinter mir und der fehlende 6 hat alles nur noch schlimmer gemacht. Sie hat einfach gesehen, dass ich nicht glücklich mit der Situation war und sie mir nicht das geben konnte, was ich mir wünschte. darum haben wir uns dann häufig gestritten und war dann auch nicht mehr glücklich. und ich war dann verständisvoll usw. aber die Situation hat sich einfach nicht geändert.
Vielleicht ist es alles auch meine Schuld, weil ich mit meinem inneren Kind nicht im reinen bin. Vielleicht ist sie ja gar keine Problemfrau, sondern weiß was sie will?
Sie merkt, dass ich nicht mehr souverän bin, weil sie keinen 6 mehr möchte. Ich sage ihr meine Meinung dazu. Ich merke dann, dass sie sich distanziert, frage sie häufig, ob sie noch zu mir steht --> noch mehr unsicherheit.
Sie merkt, dass ich nicht glücklich bin und sie auch nicht und glaubt nicht daran, dass sie da etwas zukünftig ändert. Deshalb beendet sie es und sucht sich einen Mann, der damit besser umgehen kann. Dann wären alle eure Thesen und Begründungen ihr gegenüber hinfällig und es ist ganz alleine meine Schuld, dass das Ding gegen die Wand gefahren ist.
Naja, wenn wir weiterhin S. gehabt hätte und sie einfach zwischendurch deutlich zu mir gehalten hätte, wären diese Unsicherheiten niemals aufgetreten.
Ich glaube nämlich eher, dass es an mir liegt. Sie sagte häufig, dass sie mich liebt. Auch in den letzten Wochen. Langsam denke ich eher, dass ich sie wirklich vertrieben habe und ich ganz alleine das Problem bin.