Scheol
Mentor
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Viele sind hier schon beim Ausgang , was sie noch gar nicht sehen kann.
Eine allein stehende Person hat schon Probleme sich aus solch Beziehungen zu lösen.
Nun noch die Mutter dazu , macht die Sache um ein Vielfaches für sie persönlich schwieriger.
Das es eventuell gar nicht so problematisch ist , sieht sie nicht mehr.
Sie DENKT das alle denken das es ein Traumpaar ist. Was ich persönlich nicht glaube. Eine Person nahm den Mut zusammen und sprach sie darauf an. Das wird andere auch aufgefallen sein , nun sprechen Menschen das meist nicht an.
Sie lebt in einer Illusion .
Eine Illusion des ehemals schönen.
Der Illusion das sie sich nicht daraus lösen kann und darf.
Und der Illusion das vielleicht ertragen zu müssen.
Müssen tut man nichts . Das sieht man nur anders wenn man in solch Situation ist.
Man will und man möchte.
Ich glaube das sie Angst vor diesen Mann hat , aber er wird sie ( hoffentlich ) nicht festbinden.
Sie denkt durch das wohnen und das bei ihm arbeiten , ist sie fest verankert , abhängig von ihm , was den Reflex auslöst vermute ich , unbewusst , das es existenziell für sie ist.
Ziehe ich aus , hat meine Mutter und ich kein Zuhause und keine Arbeit mehr .
Das muss geplant werden. Das ist nicht untypisch für solch Beziehungen wie wir sie hier oft im Forum leider lesen können.
Da sie nicht verheiratet ist wenn ich das richtig verstanden habe , ist sie auf sein Wohlwollen angewiesen .
Auch möchte sie die schöne heile Welt der Tochter zum Stiefvater nicht zerstören vermute ich . Ein typisches toxisches Mutter verhalten.
Ich weiß nicht wie alt die Tochter ist . Schätzen wir mal 9 , dann wird sie sich denken ich werde das auch noch 9 Jahre ertragen.
Was ist wenn die Tochter studiert , und bis 25 dort wohnen will.
Die Mutter ( hoffen wir das ) noch 20 Jahre lebt . Möchte sie dann noch 20 Jahre in solch Beziehung leben und sich selbst zerstören ?
Sie ist hochgradig aufopferungsbereit , und selbstzerstörerisch. Was keine gute Eigenschaft für sie selbst ist.
Sie hat vermutlich Angst , der Mutter und dem Kind das Zuhause zunehmen und verweilt deshalb in dieser Situation. Sie steht hier immer am Ende der Nahrungskette.
Eine Kleinigkeit der Veränderung und die Laune des Mannes wird sich massiv gegen sie ändern.
Und deshalb erduldet sie lieber diese Momente des schwer ertragens, als das es kippt ins unerträgliche.
Wenn sie funktioniert , fliegt sie unter seinem Radar und wird somit nicht gesehen , nicht wahrgenommen.
Dieses Verhalten ist aber schlimm. Man nennt es den Verlust der ICH Identität.
Sie passt sich so stark an , das von ihr nichts mehr übrig bleibt. Sie und ihr Selbstwert , ihr Selbstbewusstsein lösen sich somit auf .
Sie selbst existiert nicht mehr , nur so um angepasst für seine Launen , zu sein ,das er sie nicht sieht.
Wir stellen mal in den Raum , das wie sie sich zurecht gemacht hat , hübsch ausgesehen hat . Was diesem Mann wegen seiner charakterlichen Störung nicht behagt.
Was wäre wenn sie sich auf solch Seiten anmelden würde und das machen würde was er macht. Na dann wäre wohl Polen offen.
Dieser Mann hat eine große Baustelle , das ist offensichtlich. Das alles hat nichts mit harmonischer Familie , nichts mit Liebe , und gar nichts mit Zusammengehörigkeit zu tun.
Aber sie selbst , hat hier nicht die Notbremse gezogen , weder vor der Familien, vor den Bekannten , noch vor Freunden .
Aber auch das gibt es tausendfach wie wir hier wissen.
Wichtig ist , das sie erstmal ihr Leben sortiert , durch das Forum Ansätze bekommen , wo sie sieht wie andere das machen. Wie andere diese Beziehung sehen.
Eventuelle zum Arzt geht und eine Therapie anfängt , um sie für ihren Weg zu bestärken.
Eine Lösung für die nächsten Jahre , ist diese Konstellation nicht. Auch nicht für die nächsten Monate .
Sie spürt das es so nicht weitergehen kann und sie will auch das es so nicht weiter geht.
Nur steht sie gerade 1 cm mit der Nasenspitze vor der Wand und sieht die Ausgänge nicht.
