Für mich ist das wirklich simpel:
Ich kann keine EF betrügen, ich bin nämlich mit keiner verheiratet.
Anders sähe es aus, wenn es eine Frau ist, mit der ich gut bekannt bin und ich ihr ins Gesicht lüge.
Hätte mein Exmann mich betrogen, da hätte ich der AF keine Verantwortung zugeschoben.
Dieses "Immerhin weiss eine AF, worauf sie sich einlässt" hätte ich auch nur bedingt so gesehen.
Was weiss ich denn, was Herr Göttergatte so erzählt hat? Wie verliebt er war?
Für einige Ehefrauen hier ist es wohl besonders schwer zu ertragen, dass Intimitäten ausgeplaudert werden, manche Männer über die EF regelrecht gelästert haben und Zukunftspläne erträumt wurden.
"Schatz wirklich geliebt habe ich aber nur dich die ganze Zeit, die Versprechen der AF gegenüber waren nie ernst gemeint!" Gute Güte, wer glaubt sowas? Natürlich schwanken viele Männer bzw. die meisten geniessen schlicht ihr Pendlerleben als solches, so wie einige wenige sich für die AF entscheiden.
Neulich war hier doch wieder so einer, dem blöderweise seine angehende Affäre abgesprungen war: "Mag mich noch (?) nicht trennen" O-Ton.
Dieser Zweifel, ob die fremdgehenden Göttergatten nur kalte Füße bekommen, weil sie jedweden Statusverlust fürchten, den würde ich als durchaus berechtigt bezeichnen.
Es siegt das Sicherheitsdenken.
Dagegen wäre auch nix zu sagen, würden nicht 2 Menschen belogen und hingehalten werden selbst bitteschön monogam auf das Männchen fixiert zu bleiben.
Anstatt nun "moralisch" für Fairplay zu argumentieren (naiv!), empfehle ich einen Blick auf die Realität.
Dieses Modell des "bis dass der Tod sie scheidet" erodiert täglich mehr, sagen die Statistiken.
Wenn eine Ehefrau, die einem Dauerbetrüger verziehen hat, sich mal fragt, ob sie das auch vor Hausbau und Familiengründung getan hätte, dann kommt sie der inneren Wahrheit der durchschnittlichen Fremdgänger schon näher.
"Nach Jahrzehnten Ehe hat man eben eine besondere Vertrautheit, da kamen die Affären ja niemals ran"
Das mit dem Vertrauen hat man sehen können. Wenn eine AF schwanger wird, dann fließt eheliches Geld ab. Geschlechtskrankheiten dafür gratis frei Haus.
Ich bin da recht nahe bei Kätzchen, jahrzehntelange monogame Beziehungen dienen dem Vermögensaufbau, s.uell und emotional ist jeder Mensch anders gestrickt.
Männer wie Frauen neigen nach max. 6,7,8 Jahren dazu, sich wieder anderweitig zu orientieren.
Mìt Ausnahme derer, die sich wenig emotional verwickeln (daraus entsteht biologisch Monogamie) und sich selbst ganz toll finden, die betrügen bei Gelegenheit von Anfang an.
Für AFen (mit emotionaler Verwicklung) heisst das allerdings auch knallhart, dass sie den Hofnarren für eine Wirtschaftsgemeinschaft spielen - für lau.
Ich habe die Affäre schnell beendet, weil ich für meine exklusive Liebe Exklusivität erwarte.
Als Ehefrau hätte ich gleichfalls hingeworfen, auf diese Form von "jahrelanger Vertrautheit, wir haben so viele Krisen gemeistert", die mit Ver.A.e und Geschlechtskrankheiten einher geht, dankend verzichtet. Alternativ mir gleichfalls eine Affäre angelacht.
Geschlechtskrankheiten für Alle!
Pinie (finanziell schon lange auf eigenen Füßen, Familienplanung abgeschlossen)