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1946

Immer noch nicht verheiratet

CanisaWuff
Zitat von lonelyman81:
, und niemand hier ist in meinem Alter ungewollt single

Logisch...die in Deinem Alter gewollt nicht heiraten wollen müssen sich hier nicht anmelden.
Die sind im Joyclub.

x 1 #1471


CanisaWuff
Zitat von lonelyman81:
Aber eine Therapie bringt mir keine Frau.

Och ..das würde ich bei einer Reha nicht unbedingt ausschließen 😂

x 1 #1472


A


Immer noch nicht verheiratet

x 3


unbel-Leberwurst
Zitat von lonelyman81:
Auch das habe ich schon öfters gehört, aber für mich ist das einzige das im Leben zählt verh zu sein. Ist dieser Wunsch so unnormal?

Wie oft wollen wir uns hier eigentlich noch im Kreis drehen?

Ja, Dein Wunsch verheiratet zu sein, nur um verheiratet zu sein, ist völlig daneben.

x 4 #1473


Heffalump
Zitat von lonelyman81:
Für mich macht es einen riesengroßen Unterschied. Und sag doch mal bitte wie du das meinst de Vertrag hat dir den Hals gerettet?

Ohne Vertrag wäre ich bettelarm.

Das Leben ist, ohne Mann, niemand der vorschreibt was ich darf und was nicht

x 2 #1474


M
Zitat von lonelyman81:
Ich habe mir schon was angenommen, versuche es ja. Und ja ich war schon bei einem Psychater. Aber der kann mir auch nicht helfen. Und was ist daran ...

Hast du Angst älter zu werden?

45 ist kein Alter!

Ich bin 41 und ich fühle mich kein bisschen alt, ob mir die Zeit für irgendwas davon läuft.

x 1 #1475


M
Zitat von lonelyman81:
Es kommt alles an, nur eben fast alle hier waren schon mal verh manche sogar 2 mal, und niemand hier ist in meinem Alter ungewollt single, und ich ...

Vielleicht solltest du aber mal eine Therapie machen! Warum nicht?

Klar bekommst du dann keine Frau, vielleicht aber eine andere Denkweise!

x 2 #1476


A
Zitat von lonelyman81:
Ich habe mir schon was angenommen, versuche es ja. Und ja ich war schon bei einem Psychater. Aber der kann mir auch nicht helfen. Und was ist daran so schlimm schnell heiraten zu wollen. Ich weiss das es nicht immer harmonisch ist, und das muss es auch nicht. Ich höre es sehr oft das eben andere auch Schicksale ...

Und? Kontaktanzeige schon raus oder schreibst du nur hier?

x 1 #1477


F
Zitat von lonelyman81:
Ich habe darum gekämpft, und wie meinst du das "das bleibt vielen verwehrt"?

Dass sich viele nicht fortpflanzen können.

#1478


F
Zitat von lonelyman81:
Ist dieser Wunsch so unnormal?

Nicht der Wunsch, aber die Vehemenz und der Realitätsverlust.

x 6 #1479


Catalina
Zitat von lonelyman81:
ich war noch nie verh und das ist furchtbar, es kann mir nur besser gehen wenn ich eine Frau finde sonst nicht

Und genau das ist dein Irrglaube. Woher willst du eigentlich wissen, dass es dir dann besser geht? Du hast doch gar keine Vergleichsmöglichkeiten. Und den Leuten, die die Erfahrung schon gemacht haben, glaubst du kein Wort.

Ich denke ja, dass hinter deinem zwanghaften Wunsch etwas ganz anderes steckt und dir eine Heirat deshalb eben auch nicht helfen wird, dich besser zu fühlen.
Zitat von lonelyman81:
Aber eine Therapie bringt mir keine Frau.

Nein, aber vielleicht die ein oder andere hilfreiche Erkenntnis über dich selber. Und ganz vielleicht kannst du deinen Zwangsgedanken dann irgendwann loslassen und ein gutes Leben leben, ob mit oder ohne Frau.

x 1 #1480


Cocolores
Zitat von lonelyman81:
es kann mir nur besser gehen wenn ich eine Frau finde sonst nicht

Nach meiner letzten Trennung war ich im absoluten Panikmodus und hatte ähnliche Gedanken wie Du. Ich habe mich sofort in einer Dating-App angemeldet, weil ich so schnell wie möglich wieder einen Mann wollte. Ich kann Deine Gedanken schon nachvollziehen, weil ich auch dachte, Leute schauen mitleidig auf mich herunter, weil ich ja die Getrennte bin, Single, allein.
Das war aber mitnichten so.
Ich bin im Nachhinein froh, dass da nichts geklappt hat, das wäre auch ein Desaster geworden. Auf Krampf funktioniert in der Regel nie etwas.
Zitat von lonelyman81:
ch kenne niemanden in meinem Alter absolut niemanden der in meinem Alter ungewollt noch nie verh war.

Das mag ja sein, aber schau doch bitte auch mal, wie viele in unglücklichen Ehen stecken? Gerade hier im Forum sind 100e Geschichten von Menschen, die sich Hals über Kopf in irgendwas gestürzt haben und damit das Drama seinen Lauf nahm.
Wie viele haben auch einfach den oder die Erstbeste geheiratet? Einfach nur um endlich unter der Haube zu sein? Und sind die wirklich glücklich?
Du schaust nur auf die Fassade, nicht dahinter.
Zitat von lonelyman81:
Ich war schon beim Arzt, höre das ja oft das ich in Therapie soll. Aber eine Therapie bringt mir keine Frau.

Das ist richtig, aber dieser krampfhafte Wunsch nach einer Ehe ist meiner Meinung nach nur ein Platzhalter für etwas, was tief in Dir schlummert.
Ich kann Dir mit Sicherheit sagen, dass Du in der heutigen Zeit eher Frauen vergraulst, wenn Du mit Deinem obsessiven Heiratswunsch um die Ecke kommst.
Ich wäre da ganz schnell weg. Eine Ehe ist nie ein Garantie für was auch immer. Meine Schwester war z.B. 18 Jahre mit meinem Schwager zusammen, bis sie geheiratet haben. Getrennt haben sie sich dann trotzdem irgendwann.
Ich kenne ein Paar das ist seit über 30 Jahren zusammen. Absolut glücklich und werden ganz sicher nie heiraten.

Verstehe mich nicht falsch, ich glaube Dir, dass Du leidest. Aber Du klammerst Dich an etwas, was Dir keine Heilung bringen wird.
Das Phänomen gibt es in vielen anderen Ausrichtungen: wenn ich erst Mal dünn, reich, erfolgreich etc bin, dann... Aber frag diese Leute, ob sie danach wirklich plötzlich glücklich waren!

Glück kommt niemals von außen, sondern von innen! Wenn Du mit Dir selbst nicht glücklich bist, schafft das auch kein anderer Mensch und schon gar kein Status.
Deswegen wäre eine Therapie für Dich sehr sinnvoll, um zu schauen, woher das ganze kommt, was der Auslöser ist.

x 4 #1481


N
Zitat von lonelyman81:
War ich auch schon, aber auch der kann mir keine Frau besorgen. Ich kann eben als single nicht glücklich sein und werden. ich habe ja hier auch ...

Ich bin sicher, dass der dir helfen könnte. Du vermischst meiner Ansicht nach zwei Dinge miteinander:

1. Du bist ungewollt und sehr lange Single, darunter leidest du. Kann ich absolut nachvollziehen, kenne ich auch und es fühlte sich für mich sch. an. Dass du eine Partnerin an deiner Seite möchtest, verstehe ich, mach dich auf und such dir eine!

2. Du bist unverheiratet.

Das sind zwei Paar Schuhe. Du wünschst dir so dringend eine Partnerin an deiner Seite, redest dir aber ein, nur eine Heirat kann dich von deiner Einsamkeit befreien. Nein, von deiner Einsamkeit befreit dich die Partnerin*, nicht die Hochzeit! Das Aufzudröseln, dabei kann dir ein Therapeut helfen. Evtl. schaffst du es dann, deinen Tunnelblick auf die Hochzeit zu weiten und dich nach einer Partnerin umzuschauen - und die dann evtl. auch irgendwann (!) zu heiraten.

Und fürs Protokoll: Ich bin älter als du und kenne sowohl langjährige Paare mit Kindern, die nicht verheiratet sind oder waren und ich kenne (unfreiwillige) Singles, die nicht verheiratet sind oder waren. Und niemand aus meinem Umfeld interessiert sich für den Familienstand des Gegenübers, das ist einfach so unwichtig.
Und den Algorithmus auf dem Amt interessiert es noch viel weniger, welchen Familienstand du ankreuzt.


*Nicht ihre Aufgabe, ich weiß, soll plakativ sein.

#1482


Nachtlicht
Interessantes Problem. Ich steig mal kurz mit aufs Karussell.

Mir fallen bei deinen Einlassungen vor allem zwei Dinge ins Auge. Wahrscheinlich verschiedene Seiten derselben Medaille.

Das eine ist, dass ich in keinem deiner Beiträge so etwas wie Humor, Augenzwinkern oder ein Fünkchen emotionale Leichtigkeit ausmachen konnte. Auch auf Beiträge anderer, die dergleichen an dich herangetragen haben (teilweise gekleidet in Sarkasmus, weil man sich von deiner Haltung schon auch provoziert fühlen kann), hast du in einer Weise reagiert, die deutlich zeigen, dass du Humor nicht verstehst, sondern dich an Sachlichkeit orientierst. Generell scheinst du dich mit dem Dekodieren von Zwischenmenschlichem in der Kommunikation eher schwer zu tun. Die klassischen Flirttipps etc. wirst du vermutlich also nicht umsetzen können.

Das andere ist deine intensive, obsessiv wirkende Beschäftigung mit einer einzigen Materie, das ständige Kreisen um das Ledigsein als Quelle allen Leidens. Gepaart mit fehlenden Kenntnissen über psychosoziale und emotionale Abläufe, sowie einem gering ausgeprägten Verständnis für Eigenverantwortung (beruflicher Werdegang, Reifungsprozesse) und Verantwortung Dritten (Tochter) gegenüber.

Ich denke schon, dass ein Arzt dir helfen könnte. Es müsste allerdings der richtige Facharzt sein, wahrscheinlich mit einer umfangreichen Diagnostik, und du müsstest dich auch darauf einlassen, dass dein Problem nicht das Leidigsein an sich ist, sondern vor allem dein Umgang damit. Genau an dieser Stelle hakt es aber und deshalb wäre dieser Weg für dich wahrscheinlich auch nicht sehr erfolgversprechend.

Zitat von lonelyman81:
Aber verheiratet zu sein ist doch ein Bekenntnis, oder?


Für die meisten Menschen ist eine Heirat unter anderem ein Bekenntnis dazu, dass man sein Leben wirtschaftlich und emotional mit der anderen Person teilen möchte. Für dich jedoch ist es das nicht. Du möchtest ja kein Bekenntnis dazu abgeben, dein Leben mit dieser einen besonderen Person, die du lieben gelernt hast und die du nicht mehr missen möchtest, zu verbringen. Du möchtest vielmehr, dass eine relativ beliebige Frau ein Bekenntnis zu DIR abliefert. Und du hast entschieden, dass solange diese narzisstische Zufuhr, diese Aufwertung deines Selbsts nicht erfolgt, du unter verringertem Selbstwertgefühl leidest und zwar ausdrücklich: Qualen. Dein "Bekenntnis" bezieht sich auf den Status des Verheiratetseins, nicht auf die Person auf der anderen Seite dieses Status. Das ist ein großer Unterschied.

Zitat von lonelyman81:
Und irgendwie versteht kaum jemand mein Leiden


Dafür gibt es eine einfache Erklärung: du schilderst ein sehr ungesundes Ausmaß von Leiden im Verhältnis zur Ursache. Dass du das nicht verstehen kannst und im Umkehrschluss den Usern hier vorwirfst, aufgrund fehlenden eigenen Leides deines nicht verstehen zu können, deutet darauf hin dass du dich nur schwer in andere Menschen hineinversetzen kannst. Sonst wüsstest du, dass fast alle Menschen im Laufe ihres Lebens - die meisten mehr als einmal - mit Phasen schwersten bis unerträglichen Leides konfrontiert werden. Du tust aber so, als gäbe es nichts Schlimmeres als der Umstand, mit 44 noch nicht verheiratet (gewesen) zu sein. Das zeigt schon ein starkes Ausmaß an egozentrischem Kreisen, vielleicht auch verstärkt durch deine Einsamkeits-Dynamik.

Die faktische Ursache für dein Problem halte ich hingegen durchaus für nachvollziehbar. Ich bin deiner Meinung, dass es den gesellschaftlichen Status und das Gefühl von Normal-Sein verbessert, von sich behaupten zu können, verheiratet zu sein oder es zumindest mal gewesen zu sein. Es lässt einen "normal" wirken, und das kann schon entlastend sein, wenn man insgesamt damit zu kämpfen hat, nicht so normal zu sein, wie man es für den eigenen Selbstwert gerne wäre.

Da du gesagt hast, dass es dir schon Entlastung bringen würde, geschieden zu sein, wäre mein Rat an dich nun, genau das anzustreben. Dazu musst du die maximal möglichen Kompromisse eingehen (jedoch niemals den Boden der Legalität verlassen!), was die Auswahl, Herkunft, Aussehen und den Charakter der Braut betrifft, da das wichtigste Kriterium bei deiner Partnerwahl offensichtlich der Zeitpunkt der Eheschließung ist. Im Anschluss kannst du dann schauen, ob sich daraus noch eine funktionierende Beziehung entwickelt oder ob es in der Scheidung mündet, die für dich ja auch okay wäre.

Aus dem Geschiedenen-Status könntest du dann ja auch wesentlich entspannter agieren, um dein zweites drängendes Problem anzugehen, die Einsamkeit. Zumindest wäre dann der Druck mit dem Heiraten raus, was die Chance, wirklich eine funktionierende Beziehung zu finden, deutlich erhöhen dürfte.

Wenn du dann zudem merkst, dass dein instabiler Selbstwert durch den veränderten Status nicht dauerhaft erhöht bleibt, sondern wieder auf einen qualvollen Tiefstand herabsinkt, kannst du dir entweder das nächste Problem suchen, unter dem du dann Qualen leiden musst, oder aber endlich eine Erkenntnisschleife in Gang bringen, die zu mehr Selbstreflektion und zu echtem Wachstum deiner Persönlichkeit führt. Ich hoffe für dich auf Letzteres.

Noch ein Tipp, der hier schon oft genannt wurde - sieh zu, dass du unter Menschen kommst, und übe dich in positiver sozialer Interaktion. Sei aufmerksam und nett zu anderen, ohne etwas dafür zu erwarten. Einsamkeit ist hart, aber eben oft auch die Folge davon, dass man zu sehr darum kreist was andere einem geben sollen und zu wenig darum, was man selbst denn den anderen anzubieten hat.

x 10 #1483


L
Zitat von Kampfschnake:
@ElGatoRojo @Balu85 Ich denke, dass es eher so ist, dass der einsame Mann sich innerhalb seines Umfelds einsam fühlt, weil er glaubt durch seine bisherige Ehelosigkeit als nicht normale Person gesehen zu werden. Die Frau bzw. die Ehefrau ist Mittel zum Zweck. Deshalb ist es auch egal, ob die Ehe hält. Als ...

Ja das sit fast alles richtig, nur wenn du sagtst Mittel zum Zweck würde ich das nicht so sehen

#1484


L
Zitat von Balu85:
die Befürchtung habe ich auch....und mir tut dann die Partnerin leid die es ehrlich meinte wenn sie dann genau das erkennt. Denn mit eine Hochzeit der Ehe wegen wird niemand glücklich. Und ich befürchte das die potentielle Partnerin das dann irgendwie ausbaden muss.

Bei mir muss niemand etwas ausbaden. Wie kommst du darauf?

#1485


A


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