Zitat von Zorra:So ist. Und ich hab auch erkannt dass das nicht erst seit neuestem bei mir so ist, sondern sich schon immer wie ein roter Faden durch meine Beziehungen zieht. Und ich bin dem auch nie ausgewichen. Hab mich meinen bösen Geistern gestellt und trotzdem hat es nie zu einer "Auflösung" von meinen inneren Dramen ...
Hallo @Zorra!
Ich habe eine Weile gebraucht, um deinen verworrenen Schilderungen zu folgen, gewinne aber immer mehr den Eindruck, dass du an einer Form von Bindungsangst leiden könntest.
Warst du als Kind überangepasst? Neigst du dazu, dich in Beziehungen zu verlieren, weil dein Augenmerk zu stark auf deinen Partner gerichtet ist? Willst du dann aus der Situation fliehen? Weil du meinst, nur du selbst sein zu können, wenn du alleine bist?
Wenn dem so ist, kommt es womöglich aufgrund deiner Prägung zu den von dir geschilderten Dramen. Wobei zu einer solchen Dynamik in der Regel immer zwei gehören.
Falls du dich mit diesem (deinem?) Thema noch nicht beschäftigst hast, im Netz gibt's reichlich Literatur und Audios dazu. Wenn dein Leidensdruck sehr groß sein sollte, empfiehlt sich eventuell auch eine Therapie oder ein Coaching.
Ich wünsche dir mehr Klarheit über deine psychischen Mechanismen, da du nur dann etwas ändern kannst. Und für deine Partnerschaft (eine wiedererwachte Jugendliebe?) einen guten Ausgang. Dass ihr es schafft, deine/eure Probleme an der Wurzel anzupacken oder einen endgültigen Schlussstrich zu ziehen. Warum es dir in letzterem Fall so wichtig wäre, in Liebe zu gehen, scheint ein Teil deiner Prägung zu sein.