Zorra
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Sichtweisen hab ich tausende - sie zu leben ist ein großes Problem für mich. Seit schon über einem Jahr weiß mein Kopf dass ich gehen muss. Das ich die Liebe meines Lebens loslassen muss. Aber ich krieg es nicht gebacken. Und ich müsste noch nicht mal gehen - ich müsste ihn einfach ziehen lassen. Doch immer wieder hol ich ihn her. Und bei jedem erneuten "her holen" weiß ich dass einfach nur eine neue Runde eingeläutet wird. Eine neue Runde die immer die gleiche Dynamik hat. Ich versuche an mir zu arbeiten, er versucht an sich zu arbeiten und das Ergebnis ist jedes mal eine Katastrophe. Die Katastrophe wird sogar jedesmal ein bisschen größer. Doch mich stört das in dem Moment in dem ich leide - wie heute - nicht.
Katastrophen haben mich leider noch nie von etwas abgehalten. Ich weiß noch nicht warum das so ist. Und ich weiß auch noch nicht ob das für mich ein Problem ist, oder ob ich halt einfach so bin und im Grunde einverstanden bin damit.
Ich hänge seit Monaten in der selben Spirale fest. Das ist das eigentlich schlimme für mich. Mein Handeln folgt nicht meinen Gedanken. Ich hab mir tausende Gedanken gemacht, sie aufgeschrieben in mein Tagebuch. Ich kann sie nachlesen und sie zeigen mir ich springe jeden Tag hin und her und komm nicht an. Und das Ende von jedem Lied ist dass ich ihm schreibe. Und er mir zurück schreibt. Weil ja auch er mich liebt. Und weil auch ihn Katastrophen nicht davon abhalten in jede Runde neu einzusteigen.
Hier zu schreiben ist ein Versuch für mich. Ich hab die Hoffnung dass ich es dadurch schaffen könnte bei mir zu bleiben.