@Violettsloth
Zitat von Violettsloth: Er wollte mit ihr besprechen, wie sie es ihrem Sohn vermitteln.
Hier fehlen trotzdem noch Details. Wie kann man davon sprechen, es den Kindern mitzuteilen, wenn die anderen Themen nicht mal geklärt sind? Seine Kommunikation ist mindestens genauso mies. Es den Kindern mitzuteilen, ist doch der letzte Schritt und bestimmt nicht zu Beginn eines Urlaubes.
Hat er nicht bis dahin die meiste Zeit abgestritten, ein Problem zu haben, es immer auf die Arbeit geschoben und ihr permanent die Wahrnehmung abgesprochen? Sie weiß heimlich Bescheid, aber ihr öffentlich den schwarzen Peter zuzuschieben, halte ich für unangebracht.
Zitat von Violettsloth: Führt gleich wieder Probleme an, die auf jeden Fall auftreten werde, wenn er jetzt geht.
Sie kennt ihren Sohn und es wird ein Funken Wahrheit darin stecken. Alle Randthemen auszublenden, weil man sofort eine Trennung will, halte ich ebenfalls für egoistisch, denn er trägt nun mal die Verantwortung für seine Familie. Wir wissen nicht, wie der Junge beinander ist. Ein Schulwechsel in dem Alter kommt nicht ohne Grund.
Zitat von Violettsloth: Deshalb hat er auch abgewunken. Weil ein Gespräch mit Dinania darüber überhaupt keinen Sinn macht.
Auch das können wir nicht wissen.
Zitat von Violettsloth: Das ist bei Trennungen leider so. Soll der Mann deshalb bleiben, obwohl er nicht mehr möchte?
Nein, natürlich nicht. Aber es gibt auch einen besseren Weg das umzusetzen.
Zitat von Violettsloth: Sie vermischt permanent die Paar- mit der Elternebene. Ohne Rücksicht auf ihre Kinder. Sorry, dass ich dafür keinerlei Verständnis habe.
Vermutlich weil sie einfach nicht anders kann.
Ein Beispiel: Die Nachbarn meiner Schwiegereltern lassen sich gerade scheiden. Das löste in deren Straße eine regelrechte Lawine aus. Wegen der Kinder und so. Und generell trennen sich heutzutage die meisten viel zu früh. Früher ging man auch durch dick und dünn. Die Kinder werden sicher abrutschen …
Auch wenn ich mit den Augen rolle, es gibt einfach Menschen, die diese Ansichten verinnerlicht haben. Selten laufen Trennungen nach Lehrbuch ab, besonders wenn sie nicht einvernehmlich sind.
Sie wird am Ende diejenige sein, die ihre Kinder auffangen muss. Denn sobald die ganze Wahrheit rauskommt, wird das Verhältnis zum Vater erstmal leiden. Und sie hat das recht, in diesem Fall nicht vor anderen ihre Gefühle herabzuspielen. Das hat nichts damit zu tun, wie sie als Eltern agieren. Sie ist nicht nur Mutter, sondern auch eine Frau, die massiv verletzt wurde.