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Ist da vielleicht mehr zwischen den Beiden?

M
@Violettsloth
Zitat von Violettsloth:
Er hat die Nase einfach voll von deiner Art zu kommunizieren.

Sorry, aber woher weißt du das? Hast du persönlich mit dem Mann gesprochen, oder ist das nur deine Interpretation? Er wird seine Gründe haben, aber niemand hier kann behaupten, diese zu kennen.

Warum nicht einfach nur für sie da sein? Und wenn sie keinen einzigen der gutgemeinten Ratschläge hier annimmt, es ist immerhin noch ihr Leben und ihre Herangehensweise.

Zitat von Violettsloth:
Er verlässt seinen Sohn nicht.

Nein, aber das bis dahin einzige Zuhause des Sohnes und es wird nie wieder wie vorher. Manche Kinder kommen mit Veränderungen besser zurecht, manche weniger.

Zitat von Violettsloth:
Warum ist mir völlig schleierhaft.

Weil Kinder immer ein Berücksichtigungsgrund bei Trennungen sind.

Zitat von Violettsloth:
Und genau das solltest du deinem Sohn vermitteln.

Warum sollte sie? Das kann auch der Vater tun.

Zitat von Violettsloth:
Dazu müsstest du aber dein Ego zur Seite schieben und deinen Sohn an die erste Stelle.

Ihre Gefühle sind genauso wichtig!

x 4 #24316


Y
In der Situation gilt es, dass Eltern sich, auch wenn sie kein Paar mehr sind, doch weiterhin gemeinsam als Eltern begreifen. Und das gegenüber den Kindern auch transportieren. Damit Kinder erkennen können, dass sie weiterhin beide lieben DÜRFEN.

Klar könnte man argumentieren, dass es seine Aufgabe ist, den Kindern zu sagen, dass es eine Trennung gab und sie weiterhin der wichtigste Teil in seinem Leben sind.

Wenn aber D. dagegen argumentiert und den Kindern etwas anderes vermittelt, wenn Sätze fallen wie "euer Vater hat UNS verlassen", dann hat er ggf keine Chance.

Es ist deshalb Aufgabe beider Eltern zu vermitteln, dass sie beide weiterhin für die Kinder da sein werden. Und da als Team auftreten.

Schwer, aber in dem Moment geht es nicht um einen selbst. Sondern um die Kinder. Die wissen müssen, dass ein Kontakt zum anderen Elternteil keinen Bruch mit dem einen ergibt.

x 4 #24317


A


Ist da vielleicht mehr zwischen den Beiden?

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Violettsloth
Zitat von Manchmal_Hexe:
Sorry, aber woher weißt du das? Hast du persönlich mit dem Mann gesprochen

Lies dir ihre Beiträge hier einfach nochmal durch. Ich habe da nichts konstruktives drin gelesen. Da brauch ich nicht mit dem Mann zu sprechen. Das drängt sich ja quasi richtig auf. Er wollte mit ihr besprechen, wie sie es ihrem Sohn vermitteln. Ich hätte ja noch verstanden, wenn sie gesagt hätte, es ist dein BIE.R, wie du ihm das beibringst. Aber was sagt sie? Führt gleich wieder Probleme an, die auf jeden Fall auftreten werde, wenn er jetzt geht. Vor einem halben Jahr war es die Mutter, die das nicht überleben würde, davor die Tochter, die bestimmt abstürzen würde, der Sohn sowieso. Er kennt das inzwischen zur Genüge. Deshalb hat er auch abgewunken. Weil ein Gespräch mit Dinania darüber überhaupt keinen Sinn macht. Weil Dinanias Augenmerk lediglich darauf beruht, dass er nicht geht.
Zitat von Manchmal_Hexe:
Weil Kinder immer ein Berücksichtigungsgrund bei Trennungen sind.

Mir brauchst du nichts zu erzählen. Ich habe mich ebenfalls mit Kind getrennt. Und obwohl ich den Kindsvater am liebsten ins nächste Erdloch geschubst und zugebuddelt hätte, habe ich eins nie gemacht: Mein Kind ins Feld geführt. Das habe ich rausgehalten und wenn ich mir hätte die Zunge abbeißen müssen, kein böses Wort kam über meine Lippen. Und das ist das, was Dinania hier macht. Sie benutzt ihre Kinder, um den Abtrünnigen zu halten. Und findet es auch noch völlig normal. Sie vermischt permanent die Paar- mit der Elternebene. Ohne Rücksicht auf ihre Kinder. Sorry, dass ich dafür keinerlei Verständnis habe.
Zitat von Manchmal_Hexe:
Warum sollte sie? Das kann auch der Vater tun.

Natürlich sollte er das. Es ging mir darum, dass sie ihm nicht diesen BS von wegen „Dein Vater verlässt dich“ und „Ausgerechnet jetzt, wo die neue Schule beginnt“ erzählt. Ich halte es sowieso für sinnvoller, wenn sie einfach ruhig ist und ihn das machen lässt.
Zitat von Manchmal_Hexe:
Nein, aber das bis dahin einzige Zuhause des Sohnes und es wird nie wieder wie vorher.

Das ist bei Trennungen leider so. Soll der Mann deshalb bleiben, obwohl er nicht mehr möchte? Natürlich ist es ein Einschnitt. Wenn beide sich am Riemen reißen und ihren Fokus auf das Wohlbefinden des Sohnes legen, sollte er aber die Möglichkeit haben, das gut zu verarbeiten.
Zitat von Manchmal_Hexe:
Ihre Gefühle sind genauso wichtig!

Ja natürlich. Ihr Sohn sollte aber dafür nicht herhalten müssen.

x 1 #24318


Violettsloth
Zitat von Yoffi:
Schwer, aber in dem Moment geht es nicht um einen selbst. Sondern um die Kinder.

Richtig. Den Rest sollen sie unter sich ausmachen. Ich bekomme sowas gerade im Bekanntenkreis mit. Er hatte ein Techtelmechtel mit Kollegin, sie hatte ein komischen Bauchgefühl und ihn gelöchert. Drei Tage hat er gelogen, dann es zugeben. Nach zwei Wochen war der Drops gelutscht, er musste ausziehen. Sie kümmern sich jetzt gemeinsam um die zwei Kinder, 16 und 13. Sie ist selbst in Therapie, um das zu verarbeiten. Sie sagt kein böses Wort über den Vater, während er permanent gegen sie ätzt. Die beiden Jungs, inzwischen total verschlossen, weil im permanenten Konflikt, gehen jetzt auch in Therapie.

Kenne noch einen weiteren Fall, wo sie sich getrennt hat. Da gab es nicht mal jemand Neues, sie wollte nicht mehr. Der Vater nutzt auch die Besuche der Kinder, um gegen die Mutter zu schießen. Der Sohn will inzwischen schon gar nicht mehr zum Vater. Sagt selbst zu seiner Mutter: Wie hast du das nur so lange ausgehalten?

So kann das durchaus auch laufen. Also Dinania kann sich mit einem derartigen Verhalten auch ins eigene Knie schießen.

#24319


Ema
Zitat von Manchmal_Hexe:
das bis dahin einzige Zuhause des Sohnes und es wird nie wieder wie vorher

Jepp.
Was manchmal ein verdammtes Glück sein kann. Auch und vor allem für die Kinder.

x 1 #24320


tööö
Violettsloth, nimm es mir bitte nicht übel, aber du driftest mir zu sehr in Individualitäten ab.
Fakt ist, keines der Kinder hat bisher auch nur eine leise Ahnung davon, was sich hinter der
elterlichen Fassade wirklich abspielt.
Dies kann man sowohl als elterlichen Verdienst, sowie auch als Versäumnis betrachten.
Ebenfalls lässt sich nicht voraussagen, wie junge Erwachsene in einer Ausnahmesituation reagieren, daran werden beide Eltern ihr Verhalten anpassen müssen, oder siehst du das anders ?
Wahrscheinlich nicht. Bis dahin ist jeder Vorwurf den es hier schon im Voraus hagelt für den Eimer.

x 2 #24321


Y
@tööö das stimmt doch so nicht ganz. Die Kinder waren schon in verschiedenen Situationen, wo das Weinen der Mutter sie gegen den Vater instrumentalisiert hat.

Sie wissen zu wenig, um wirklich Stellung beziehen zu können, aber zu viel, als das man sagen könnte, sie werden doch rausgehalten.

x 4 #24322


Heloise
Zitat von Manchmal_Hexe:
Nein, aber das bis dahin einzige Zuhause des Sohnes und es wird nie wieder wie vorher. Manche Kinder kommen mit Veränderungen besser zurecht, manche weniger.

Ein „Zuhause“ ist aber nicht der Ort, wo die Möbel stehen. Für Dinania und für einige andere hier ist das aber identisch. Und genau da liegt der Bias.

x 1 #24323


Z
Zitat von MissLilly:
Mal ne kurze Frage an diejenigen die der Meinung sind da es an Dinania wäre ihren Kindern zu vermitteln das ihr Vater keinen Bock mehr auf seine Ehe ...

Wie ihr sicher mitbekommen habt war in letzter Zeit die Stimmung zwischen Papa und mir nicht so gut. Wir haben versucht unsere Probleme aus dem Weg zu schaffen und uns jetzt leider dafür entschieden uns zu trennen.
Wir lieben euch über alles. Und sind durch euch in Herzen miteinander verbunden ein Leben lang. Daher werden wir gemeinsam auch immer für euch da sein

#24324


Heloise
Zitat von tööö:
Fakt ist, keines der Kinder hat bisher auch nur eine leise Ahnung davon, was sich hinter der
elterlichen Fassade wirklich abspielt

Ich war zwar nicht angesprochen aber hier muss ich rein:

Wenn du den Faden wirklich gelesen und verfolgt hättest, dann wüsstest du, dass das kein Fakt ist.

Die Tochter hat es bemerkt und der Sohn stand auch schon öfter mitten im Drama.

Zitat von tööö:
Ebenfalls lässt sich nicht voraussagen, wie junge Erwachsene in einer Ausnahmesituation reagieren, daran werden beide Eltern ihr Verhalten anpassen müssen, oder siehst du das anders ?


Das muss man auch nicht voraussagen können. Kinder bereitet man darauf vor, dass sie ihre Probleme lösen lernen. Und es ist nicht Aufgabe der Eltern, alle Probleme zu beseitigen und den Weg zu glätten und zu kehren.
Es sind keine Kleinkinder mehr und man kann es erklären. Ich wüsste nicht, woran sie da Schaden nehmen müssen. Es ist weder jemand gestorben, noch sind Sie obdachlos. Es ist harmloser als eine schwere Krankheit in der Familie. Natürlich kann man es überdramatisieren. Aber warum? Was ist schlimm daran, wenn die Eltern getrennt wohnen? Keiner ist 500 km weg. Jeder ist erreichbar.

x 1 #24325


Violettsloth
Zitat von tööö:
Ebenfalls lässt sich nicht voraussagen, wie junge Erwachsene in einer Ausnahmesituation reagieren, daran werden beide Eltern ihr Verhalten anpassen müssen, oder siehst du das anders ?

Ich sehe vor allem eine Person, von der ich nicht glaube, dass sie das schaffen wird. Und ja, natürlich wissen wir nicht, wie der Sohn darauf reagieren wird. Gejubelt hat sicher noch kaum ein Kind darüber. Ich finde es aber mehr als grenzwertig, wenn durch solche Aussagen wie die TE sie hier los lässt und von denen ich auch sofort glaube, dass sie das ihren Kindern gegenüber auch so sagen würde, das ganze noch befeuert wird. Das Hauptaugenmerk sollte jetzt auf dem Sohn liegen, der offensichtlich auch ohne das Ganze schon so seine Problemchen mit sich schleppt und nicht darauf, aus verletztem Stolz dreckige Wäsche zu waschen. Das kann sie mit ihrem Mann unter vier Augen erledigen. Oder eben mit Anwalt.
Zitat von tööö:
Violettsloth, nimm es mir bitte nicht übel, aber du driftest mir zu sehr in Individualitäten ab.

Ich nehme dir nichts übel. Ich stimme mit deinen Beiträgen auch nicht immer überein. Nichts für ungut. Jeder guckt eben durch seine Brille.

x 1 #24326


tööö
Zitat von Yoffi:
das stimmt doch so nicht ganz. Die Kinder waren schon in verschiedenen Situationen, wo das Weinen der Mutter sie gegen den Vater instrumentalisiert hat.

Yoffi, hast du deine Mutter nie weinen sehen ?
Ich meine schon.
So ist das Leben. Kein Elternpaar kann sich zum Wohl der Kinder so verbiegen, dass ihnen
nicht auch mal die Nerven durchgehen.
Ich finde es aber mehr als unfair hier immer wieder auf Dianina rumzuhacken, weil sie sich
hier mal nicht, nach wessen Meinung auch immer, angemessen formuliert hat.
Wer sind wir, ihr Vorschriften machen zu wollen ?
Ich kenne Frauen, meine eingeschlossen, die hätten diesen Kerl bis auf die Knochen zerlegt.
Bisher kommt der Kerl auch meiner Meinung nach, viel zu gut weg.

x 1 #24327


tööö
Heloise, ich habe den Faden gelesen und ich war es, der angesprochen hat, dass ihre
Tochter ihre Mutter darauf hingewiesen hat, dass Papa seine Finger nicht bei sich behalten
kann.
Zitat von Heloise:
Das muss man auch nicht voraussagen können. Kinder bereitet man darauf vor, dass sie ihre Probleme lösen lernen. Und es ist nicht Aufgabe der Eltern, alle Probleme zu beseitigen und den Weg zu glätten und zu kehren.
Es sind keine Kleinkinder mehr und man kann es erklären. Ich wüsste nicht, woran sie da Schaden nehmen müssen. Es ist weder jemand gestorben, noch sind Sie obdachlos. Es ist harmloser als eine schwere Krankheit in der Familie. Natürlich kann man es überdramatisieren. Aber warum? Was ist schlimm daran, wenn die Eltern getrennt wohnen? Keiner ist 500 km weg. Jeder ist erreichbar.

Ja und, da widerspreche ich dir nicht.

#24328


tööö
Zitat von Violettsloth:
Ich sehe vor allem eine Person, von der ich nicht glaube, dass sie das schaffen wird. Und ja, natürlich wissen wir nicht, wie der Sohn darauf reagieren wird. Gejubelt hat sicher noch kaum ein Kind darüber. Ich finde es aber mehr als grenzwertig, wenn durch solche Aussagen wie die TE sie hier los lässt und von denen ich auch sofort glaube, dass sie das ihren Kindern gegenüber auch so sagen würde, das ganze noch befeuert wird. Das Hauptaugenmerk sollte jetzt auf dem Sohn liegen, der offensichtlich auch ohne das Ganze schon so seine Problemchen mit sich schleppt und nicht darauf, aus verletztem Stolz dreckige Wäsche zu waschen. Das kann sie mit ihrem Mann unter vier Augen erledigen. Oder eben mit Anwalt.

Ich würde Dianina Beistand wünschen, weil auch ich den Eindruck habe, dass sie es allein
mit sich schwer hat.
Verordnen kann ich ihr ihn aber nicht.
Miterlebt habe ich in verschiedenen Situationen, dass Kinder ihren Eltern beistehen und
ja, auch Partei ergreifen, wenn es ihnen nötig erscheint.
Daran finde ich nichts Verwerfliches, denn eine Trennung betrifft die ganze Familie.

x 2 #24329


M
@Violettsloth
Zitat von Violettsloth:
Er wollte mit ihr besprechen, wie sie es ihrem Sohn vermitteln.

Hier fehlen trotzdem noch Details. Wie kann man davon sprechen, es den Kindern mitzuteilen, wenn die anderen Themen nicht mal geklärt sind? Seine Kommunikation ist mindestens genauso mies. Es den Kindern mitzuteilen, ist doch der letzte Schritt und bestimmt nicht zu Beginn eines Urlaubes.

Hat er nicht bis dahin die meiste Zeit abgestritten, ein Problem zu haben, es immer auf die Arbeit geschoben und ihr permanent die Wahrnehmung abgesprochen? Sie weiß heimlich Bescheid, aber ihr öffentlich den schwarzen Peter zuzuschieben, halte ich für unangebracht.

Zitat von Violettsloth:
Führt gleich wieder Probleme an, die auf jeden Fall auftreten werde, wenn er jetzt geht.

Sie kennt ihren Sohn und es wird ein Funken Wahrheit darin stecken. Alle Randthemen auszublenden, weil man sofort eine Trennung will, halte ich ebenfalls für egoistisch, denn er trägt nun mal die Verantwortung für seine Familie. Wir wissen nicht, wie der Junge beinander ist. Ein Schulwechsel in dem Alter kommt nicht ohne Grund.

Zitat von Violettsloth:
Deshalb hat er auch abgewunken. Weil ein Gespräch mit Dinania darüber überhaupt keinen Sinn macht.

Auch das können wir nicht wissen.

Zitat von Violettsloth:
Das ist bei Trennungen leider so. Soll der Mann deshalb bleiben, obwohl er nicht mehr möchte?

Nein, natürlich nicht. Aber es gibt auch einen besseren Weg das umzusetzen.

Zitat von Violettsloth:
Sie vermischt permanent die Paar- mit der Elternebene. Ohne Rücksicht auf ihre Kinder. Sorry, dass ich dafür keinerlei Verständnis habe.

Vermutlich weil sie einfach nicht anders kann.

Ein Beispiel: Die Nachbarn meiner Schwiegereltern lassen sich gerade scheiden. Das löste in deren Straße eine regelrechte Lawine aus. Wegen der Kinder und so. Und generell trennen sich heutzutage die meisten viel zu früh. Früher ging man auch durch dick und dünn. Die Kinder werden sicher abrutschen …

Auch wenn ich mit den Augen rolle, es gibt einfach Menschen, die diese Ansichten verinnerlicht haben. Selten laufen Trennungen nach Lehrbuch ab, besonders wenn sie nicht einvernehmlich sind.

Sie wird am Ende diejenige sein, die ihre Kinder auffangen muss. Denn sobald die ganze Wahrheit rauskommt, wird das Verhältnis zum Vater erstmal leiden. Und sie hat das recht, in diesem Fall nicht vor anderen ihre Gefühle herabzuspielen. Das hat nichts damit zu tun, wie sie als Eltern agieren. Sie ist nicht nur Mutter, sondern auch eine Frau, die massiv verletzt wurde.

x 2 #24330


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