Zitat von Heffalump: Das Schöne an Affären ist, das man genau jene Dinge tut, die man zuvor immer in >Abrede< stellte.
Was ja sogar noch als Katalysator der ganzen Geschichte wirken kann. Und zwar für beide Affärenpartner.
Einerseits macht man Dinge die man sich wohl nie zugetraut hätte...-> muss der andere ja wirklich jemand besonderes sein.
Womöglich der Seelenverwandte
🤣😜Wird dem anderem mitgeteilt das man für ihn/sie seine eigenen Regeln bricht geht das doch runter wie Öl.
Bei 2 Menschen die eigentlich beide anderweitig gebunden sind stelle ich mir das wie eine Art Selbstbeweihräucherung vor.
Zitat von thegirlnextdoor: ich habe letztens in einem Artikel gelesen, dass es tatsächlich einen Punkt gäbe, wo man noch "einhaken" könnte und das Ruder herumreißen könnte - leider ist der Punkt meist längst überschritten, an dem sich der Andere der Problematik überhaupt bewusst wird.
Welchen anderen meinst du? Ich denke das zu dem Zeitpunkt wo dieser Kippmoment stattfindet von beiden Partnern gesprochen werden kann. Denn wie du schon sagst ist dieser Zeitpunkt in der Regel ja deutlich vor der Affäre.
Zitat von thegirlnextdoor: Leider hört oder liest man ja immer wieder, dass ein Betrogener sagt "unsere Beziehung war doch aber super, alles perfekt"... also keine Möglichkeit, die Schieflage rechtzeitig zu erkennen.
Wirklich? Also mein subjektiver Eindruck ist eher das der oder die Betrogene schon erkennt das es hier und da Punkt gab die nicht optimal waren, aber eben auch der Ansicht ist das diese in keiner Weise eine Affäre oder ausbrechen aus der Partnerschaft rechtfertigen. Zumal ja in der Regel BEIDE Punkte hatten die ihnen in der Beziehung mehr oder weniger fehlten. Dieser Umstand aber von den Betrogenen meist "für das große Ganze" akzeptiert wurde.
Also eher geschaut wurde "was hat man" statt "was fehlt mir".
Zitat von So-What: Ich denke nicht, dass es böswillig und berechnend ist, aber das was viele Frauen dem Wort „Liebe“ zuschreiben, is ihnen bewusst gar nicht soooo wichtig oder merken es halt nicht. Deshalb glaube ich auch nicht, dass sie bleiben, aber ihre Frau nicht lieben Nur die Art und Weise wie diese Liebe verstehen unterscheidet sich erheblich. Das romantisch Leidenschaftliche ist nicht das, was sie täglich umtreibt bei ihrer Partnerin. Und doch fehlt es dieser „Sorte“ Mann dann doch mal irgendwie, was sie aber nicht bewusst so wahrnehmen wollen oder können. Dann wird das mit „fehlendem Sex“ erklärt.
Nicht alle natürlich, aber bei vielen. Liegt vielleicht dann doch in der Erziehung begründet.
Man könnte jetzt ein wenig meinen das es wie eine Beschreibung einer emotionalen Fehlfunktion der "meisten" Männer ist.
Ich denke auch das Männer und Frauen da unterschiedlich ticken. Zumindest die Mehrheit und Ausnahmen bestätigen die Regel. Was jetzt besser oder schlechter ist...naja darüber kann man sich streiten.
Ich sagte ja weiter oben schon, das Betrogene die aber nicht aufgeben wollen vielleicht mehr schauen "was man in der Beziehung hat, als was fehlt". Möglich das es da auch einen Männer/Frauen Unterschied gibt.
Mag auch sein das es seinen Ursprung noch in der Erziehung hat und das sich das mit der Zeit stärker vermischt.
Allerdings habe ich da so auch meine Zweifel ob die Mehrheit der Frauen dann mit den gefühlsduseligen Männern wirklich auf Dauer etwas anfangen kann.
Zitat von Kampfschnake: Ständige Romantik hält doch kein Mensch aus. Ist auch irgendwie unglaubwürdig.
Die Dosis macht das Gift...ich habe ja auch so eine latent romantische Ader...WENN...ja WENN ich Muse dazu haben.
Wenn es jedoch gefühlt täglich oder aller 2 Tage bestimmte Dinge erbracht werden MÜSSEN...dann wird aus der Kür eine Pflicht und das macht dann keinen Spass mehr, jede Glaubwürdigkeit und auch das besondere geht irgendwie verloren.