So-What
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Zitat von Ema:Hast du eine Idee, wieso dein Ex nicht gegangen wäre?
Hmmm..! Ich denke, dass viele Männer - Sorry für Schubladendenken - grundsätzlich pragmatischer sind und andere Prioritäten im Alltag haben. Für mich ist die schönste Zeit des Tages, wenn ich abends den Kopf auf die Brust meines Partners lege und gehaltvolle Gespräche mit ihm führe. Dann werde ich auch scharf. 😉
Bei aller Kühlheit und Rationalität, wenn ich eine Beziehung führe, ist mir das wichtig. Fehlt mir der Drang oder die eigene Geduld bei einem Partner auf Dauer dazu - und hier horche ich tief in mich hinein, beginne ich mich mit der Trennung zu beschäftigen.
Schon früher war das so. Da war immer schon der Knackpunkt, wie gern will ich mit ihm ganz allein sein, ohne einen einzigen Störfaktor (Gesellschaft, Handy, Fernseher).
Ich denke, viele Männer brauchen mehr das drumrum, was ihnen gut tut…die mütterliche, gesellschaftliche und soziale Seite, die sie in ihrer Frau sehr schätzen. Ein Rad greift ins andere, der Alltag ist berechenbar, eingespielt und ausgefüllt. Nicht so viel denken, analysieren…läuft.
Ich denke nicht, dass es böswillig und berechnend ist, aber das was viele Frauen dem Wort „Liebe“ zuschreiben, is ihnen bewusst gar nicht soooo wichtig oder merken es halt nicht. Deshalb glaube ich auch nicht, dass sie bleiben, aber ihre Frau nicht lieben Nur die Art und Weise wie diese Liebe verstehen unterscheidet sich erheblich. Das romantisch Leidenschaftliche ist nicht das, was sie täglich umtreibt bei ihrer Partnerin. Und doch fehlt es dieser „Sorte“ Mann dann doch mal irgendwie, was sie aber nicht bewusst so wahrnehmen wollen oder können. Dann wird das mit „fehlendem Sex“ erklärt.
Nicht alle natürlich, aber bei vielen. Liegt vielleicht dann doch in der Erziehung begründet.
Ich hoffe, es ist verständlich beschrieben.
Das ist zumindest meine Theorie.