Balu85
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Zitat von thegirlnextdoor:Wie oft hieß es da "hätte für meinen Mann die Hand ins Feuer gelegt" "dachte wir wären so glücklich" - erst paar Beiträge später hieß es... na ja, gekriselt hat es wohl doch, wenn man mal näher darüber nachdenkt.
Aber das ist doch der springende Punkt. Ich hätte auch die Hand dafür ins Feuer gelegt das MEINE FRAU niemals untreu ist...beide Hände sogar. Na zum Glück hab ich das nicht getan. Hab mir ja so schon gehörig die Pfoten verbrannt.
Zitat von thegirlnextdoor:Aber sie war offensichtlich auch so extrem auf ihr Leben als Mutter und Famiienmanagerin fixiert und dachte er fände das genauso super wie sie... aber es war wohl im Nachhinein nicht so.
Ich würde das aber nicht mit "Super glücklich und perfekt" beschreiben. Das ist das was wohl fast allen auf die Füße fällt und da nehme ich mich gar nicht aus, Betriebsblindheit und Alltagstrott. Und im Alltag ist halt auch nicht so viel Platz für unschöne Dinge, Stress hat man da schon genug...wer hinterfragt da schon gern den Beziehungsstatus?
Ich habe eher den Eindruck das dieses "perfekt" nicht wörtlich zu nehmen ist für die Beziehung an sich sondern eher im Sinne von "so wollten wir es, uns ging es doch gut".
Denn wenn man nachdem man ins Loch gefallen ist erkennt "hmm...hier und da....naja eigentlich war da ja schon die ein oder andere Baustelle"....kann mir doch niemand erzählen das ihm/ihr das nicht auch schon vorher aufgefallen war. Der Punkt ist einfach...und so ging es mir auch...man hat es nicht für so wichtig gehalten. Und wenn man mit anderen drüber spricht...was hört man da immer "das ist bei allen Paaren so", "jeder hat so seine Wehwehchen" ," das gehört dazu..." usw.
Zitat von thegirlnextdoor:Und doch, ich denke schon (aber ich kann den Artikel hier natürlich nicht Wort für Wort wiedergeben), dass man durch Beziehungsarbeit zur richtigen Zeit verhindern könnte (vorausgesetzt beide wollen an der Beziehung arbeiten uns beide wollen nochmal mehr Nähe aufbauen), dass sich dann die Frage nach einer Affäre gar nicht erst stellt.
Sehe ich auch so...und ich denke es gibt auch NACH der Affäre Chancen. Aber wie du schon sagst....es müssen beide wollen. Dafür gibt es ja auch, wenn auch wenige, Beispiele hier im Forum. Oftmals scheint aber bei dem Versuch Ehe 2.0 es eigentlich doch nur einer von beiden wirklich zu wollen. So war es bei mir ja auch.
Zitat von thegirlnextdoor:Und doch, ich habe hier im Forum von sehr vielen gelesen, denen Betrug & Trennung den Boden unter den Füßen weggezogen hat, weil sie sich in so einer glücklichen Beziehung wähnten.
Ich gehe einfach mal davon aus, das es nahezu jedem den Boden unter den Fußen wegzieht wenn sowas herauskommt. Es ist ein Tiefschlag auf jeder erdenklichen Ebene, partnerschaftlich, wirtschaftlich und familiär.
Bei glücklicher Beziehung gehe ich auch mit...aber das hat für mich eben nichts mit "alles super, perfekt" zu tun. Perfekt bedeutet ja eigentlich das es keine Steigerungsmöglichkeit gibt.
Zitat von Blind-Meg:Ich arbeite nicht an meiner Beziehung mit dem spezifischen Ziel, dass keiner eine Affäre anfängt, sondern damit die Beziehung für beide Patner schön und stabil bleibt.
Die Schwierigkeit dürfte darin bestehen das es für BEIDE schön ist/bleibt. Manchmal ändern sich ja Vorstellungen und Wünsche. Und einst getroffene Vereinbahrungen oder Abmachungen sind evtl. für einen von beiden nicht mehr bindend...z.B. Job/Familienplanung/Wohnort oder oder oder.
Und gerade in Phasen wo es eben mal schwer wird, wo man ganz pragmatisch sein muss, durchhalten, die Ar. zusammenkneifen kommt es doch oftmals zum Bruch.
Wie viele Geschichten fangen hier damit an das Haus gebaut wurde und/oder Kinder da waren. Da kommen viele durch die neue Belastung an ihre Grenzen.
Zitat von Heffalump:Will man vielleicht auch als Mann wahrgenommen werden.
öhm...als Mann kann ich das so bestätigen. Aber auch das habe ich jahrelang hingenommen. Ich hab halt gebaut....Werkzeuge haben ja auch was magisches.