Solskinn2015
Gast
so heute wieder lecker Mediation gehabt . Das letzte mal vor Weihnachten und im alten Jahr. Wir sind wieder streng ermahnt worden wegen dem ganzen Umgang miteinander wegen der Kinder. EX stellt sich immer als schwer von Begriff da, bekommt aber doch heftig auf die Mützte. Am Ende heißt es dann aber: " Was sie beide mit ihren Kindern machen ist untragbar". Sehe ich ja auch so, aber habe dann doch mal gesagt, dass ich dass dann bitte nicht auf mich immer verallgemeinert sehen will.
Wahrheitsgehalt von dem was EX erzählt ca 20%. Mediatorin kauft das Gott sei dank nicht so ab.
Ich wollte die Kinder nur auf dem Papier haben und würde mich gar nicht um sie kümmern in Realität. Es ginge ja gar nicht wenn meine Mutter mal kommt und die Kleine aus der Schule abholt. Es geht auch gar nicht, wenn die Kleine zum Basteln dann von Oma in die Kirchengemeinde zum Kinderkreis gebracht wird und ich dann erst im Anschluss das Kind abhole. Das waren noch die netten Passagen, die sie runterleiert hat.
Aus ihrer Sicht reicht es wenn das Kinde alle 14 Tage am WE zum Vater geht. DANN ist es ja auch nicht so zerissen. Ja klar. Mediatorin hat ihr Klar gemacht, dass das Problem sie selbst ist und nicht der Vater oder das Kind.
Nach dem Termin mit Kind bei der Mediatorin wurde mir ein sehr gutes Verhältnis mit meiner Tochter bestätigt. Das hat sie auch so der Mutter gesagt. DA SEHE SIE keine Probleme.
Dann beschwerte sich die Mutter darüber, dass die Kleine schwierig sei zu Hause und Aggression gegen die Mutter und den NEXT zeige. Den NEXT bezeichnete sie als Stiefvater ! Die Kleine sei beim Essen schon mehrfacht mit Messer und Gabel auf beide losgegangen. Na ja die Psychologin hat da plötzlich viel aufgeschrieben. Die Konflikte ergäben sich, weil die Kleine nicht aufessen wolle. Das war bei uns noch nie ein Thema. Wir haben da unsere Kinder nie zu etwas gezwungen. Na ja ich müsse daran ja wohl Schuld sein! So ein Müll.
Meine Kleine erzählte mir immer mal wieder so etwas wie: Die Mama ist böse und schildert auf Nachfrage, dass sie Sachen essen solle die sie nicht wolle. Die Mama wolle sie zwingen, aber da müsse sie dann weinen und der Next macht sich dann wohl über das weinende Kind mit blöden Lauten lustig. Die Kleine renne dann in ihr Zimmer und die Mama hinterher um sie zurückzuholen.
Die Mediatorin bemerkte wohl, dass sie das Problem eher im häuslichen Bereich sehe.
Im nächsten Jahr geht es weiter. Da sollen wir uns dann konkret über die Besuchszeiten unterhalten. Vorschläge haben wir schon welche gemacht. Vorschlag der EX: Ich soll die Kleine schon Sonntags zurückbringen und nicht über Nacht auf Montag haben, damit die Beziehung mit der großen Schwester (14 J) keinen Schaden nimmt. Alle drehten mit den Augen, aber von Seiten der EX ist es Ernst. Ich denke, dass wir uns bei der Ausgangslage nicht einigen werden können.