Kämpfer
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Ich brauche einfach mal Euren Rat nachdem ich seit Monaten "nur" mitgelesen habe..
Ich (31, m) wurde vor 3 Monaten nach 7-jähriger Beziehung verlassen. Möchte nicht alles jetzt hier schreiben, nur grob umreissen das wir beide glaub ich unseren Teil dazu beigetragen haben, sie aber noch einen draufgesetzt hat indem sie mich ein halbes Jahr regelmäßig betrogen und damit mehr als belogen hat und dennoch mit mir zusammen gezogen ist usw. usw...
Kurz nach der Trennung und dem ersten Schock ging es mir den Umständen entsprechend relativ gut. D.h. ich habe geweint und sehr viel Trauer getragen, aber ich konnte arbeiten, mir eine kleine Wohnung suchen und auch meinen Freizeitbeschäftigungen nachgehen - habe mich also bis heute nicht verkrochen sondern habe viel versucht zu tun was mir gut tut!
Mir hat auch sicherlich viel geholfen das meine Freunde zu mir gehalten haben und aufgrund der Tatsache was sie so hinter meinem Rücken abgezogen hat, versuchten mir klar zu machen das SIE es nicht verdient hat sich so fertig zu machen und ich sicher noch einen passenden Partner finden werde.
Jetzt nach drei Monaten habe ich aber das Gefühl das Wut und Trauer über/auf sie, nachgelassen haben und mehr eine Art depressive Verstimmung mich beherrscht...ich bin in Situationen wo ich nicht abgelenkt bin, oft sehr traurig...traurig allein zu sein, sie nie wieder als meine Partnerin zu haben...einsehen zu müssen das sie mit einem andren eine Familie gründen wird...heiraten usw...
Ich denke (fast) permanent an sie egal was ich mache!
Ich weiß das ich generell nur schwer loslassen kann... Deshalb frage ich mich und jetzt Euch - lasse ich überhaupt los? Wie mache ich das? WIE lässt man diese Trennungsschmerzen zu? Ja ich weiß - indem man sie nicht verdrängt... okay, das man Tränen nicht unterdrücken soll weiß ich, ich muss aber nicht oft weinen...nur eben diese ständigen aufdrängenden Gedanken lassen mich nicht vorwärts kommen!
Setze ich mich nach 12 Wochen zu sehr unter Druck? Sollte ich einfach der Zeit noch eine Chance geben?
Ich bin absolut nicht hoffnungslos...bin mir tief im Innern sicher das irgendwas jeden Tag passieren kann...eine tolle Frau die alles vielleicht noch viel besser werden lassen kann...
Aber das ungewollte Grübeln raubt mir soviel Kraft
Was meint Ihr - ist das zu diesem Zeitpunkt noch normal?
Ich danke Euch fürs Zeit nehmen und Helfen und wünsche Euch alles Gute schon einmal
