Solskinn2015
Gast
das Verhalten Deines Mannes hört sich im Grundmuster an wie bei meiner Frau. Im Nachhinein war alles schlecht. Ich denke, dass brauchen die, um sich trennen zu können. Das ist schon das schlechte Gewissen, was da mit Gewalt ausgeblendet wird. Ich denke schon, dass meine Frau ein super Verdrängerin von Emotionen ist. Emotional kann sie eh schlecht aus sich raus. Vielleicht hat sie da echt nen psychischen Defekt. Sie geht auch nicht mehr viel zu ihrer Mutter oder ihrem Bruder, weil die ihr Verhalten auch nicht richtig gut finden. Da hat sie Hemmungen. Ihre Schwester, die früher wegen dem Ausbruch aus ihrer Familie, von meiner Frau an den Pranger gestellt wurde, ist jetzt dagegen hip. Nun ja ich denke dein Mann redet sich das mit dem Kind auch so ein, weil er es verdrängt. Tut meine Frau auch. Spruch war: Man kann auch so gute Eltern sein oder die Kinder leiden so oder so.
Ja wir hängen noch zu sehr an unserem alten Leben und haben wahrscheinlich noch zuviel Empathie für den anderen, der ja so nicht mehr existiert.
Ich denke dein Mann hat sich auch erst so kalt gezeigt, als die Neue im Spiel war. Denke dann kam er in den Konflikt, und muß alles kaputt und schlecht machen. Ich denke, dass das bei meiner Frau sich auch so entwickelt hat. Die sich Trennenden muessen halt über ihre eigenen Moralvorstellungen springen, deshalb muß alles sehr schlecht gewesen sein und man schicksalhaft gezwungen worden sein alles zu beenden. Die Kinder leiden das ist klar.
Sehe ich an meiner Großen. Die ist genauso kalt erwischt worden wie ich. Von einer Minute auf die andere hatte sie keine intakte Familie mehr, ohne dass sie hätte was merken können.
Die Kurze sprach letztens in einem anderen Zusammenhang davon, dass sie Schuld hätte. Das hat mir wehgetan. Ich denke es ist nicht normal wenn eine 4 jährige in irgendeinem Zusammenhang todtraurig sagt: Papa ich bin Schuld!.
LG
Solskinn