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Da musste ich schmunzeln. 😅 Naja du kennst noch den User Sohnemann? Wie er kämpfen musste. Oder Familiendaddy? Und viele weitere ...
Und trotzdem vertraue ich ihr und gehe nicht von bedauerlichen Einzelfällen und rachsüchtigen Expartnerinnen bei mir aus. Vielleicht naiv, aber so denke ich.
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#616
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PuMa Gast
Zitat von Wurstmopped:
Letztendlich ist es doch so, stimmt es in der Frau /Mann Beziehung nicht, zu wenig Sex, zu wenig Aufmerksamkeit.....dann kann der Hausbau oder die 1 in Mathe der ältesten die Beziehung nicht retten.
Haste absolut recht.
Aber erlaube mir ein Beispiel.
Ich hatte 2 Beziehungen wo ich auf den Mann 6 Monate warten musste, 2x. Weil er im Auslandseinsatz war damals. Keine Aufmerksamkeit und kein Sex. Von ihm nicht und von mir nicht. Ging ja nicht.
Wir haben uns nicht getrennt. 🤷♀
Es waren andere Dinge wichtiger. Eine Beziehung ist mehr als nur Sex und Aufmerksamkeit.
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x 9#617
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Ist das schon Fremdgehen?
x 3
Sense Mitglied
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Zitat von Wurstmopped:
Arbeit ist es immer
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x 2#618
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Debby3 Gast
Zitat von Wurstmopped:
Wahr gesprochen, aber der Focus liegt doch schon woanders, die Deutungshoheit ist sehr feminin geprägt....
Na, bin mir nicht sicher ….
Rolf Pohl Titel: Männlichkeit, Familie, Antifeminismus. Über die Grenzen geschlechtsbezogener Modernisierungen der Elternschaft Abstract: Trotz aller Modernisierungen hat sich hinsichtlich der Geschlechterverhältnisse eine strukturelle Gegebenheit grundsätzlich nicht geändert: Die spätmodernen Gesellschaften sind nach wie vor von einer hierarchischen, männlich dominierten Kultur der Zweigeschlechtlichkeit bestimmt. Männer unterliegen in ihrer Subjektkonstitution weiterhin dem Zwang, Unterschiede gegenüber „den“ Frauen zu betonen, sich dabei als das überlegene Geschlecht zu setzen und diese Überlegenheit „notfalls“ auch zu beweisen. Vor diesem Hintergrund bleibt das Ringen um eine „neue Männlichkeit“ problematisch, so lange diese Ungleichheit im Geschlechterverhältnis grundlegend erhalten bleibt. Das lässt sich exemplarisch auch an neueren Väter- und Elterndiskursen ablesen: Selbstverständlich ist eine stärkere Beteiligung von Vätern an der frühen Pflege und Erziehung der Kindes wünschenswert. Kritisch wird dieses Engagement allerdings, wenn es unreflektiert und unterschwellig mit einem Ausspielen des als überlegen und einzigartig aufgefassten Vaters gegen die Beschränktheit einer ungenügenden Mutter einhergeht. Insbesondere die verbreitete Stilisierung des realen und symbolischen Vaters zu einem Erlöser des (vor allem männlichen) Kindes aus der Sackgasse weiblich-mütterlicher Verschlingung weist auf diese Problematik hin. Die Idee der „neuen Väterlichkeit“ trägt damit (auch) Züge eines heldisches Konstrukt mit weiblichkeitsabwehrenden Anteilen. Dass auch die Psychoanalyse nicht frei von dieser Mischung aus Mother-Blaming und Vateridealisierung ist, soll in einer kritischen Auseinandersetzung mit zwei einschlägigen Erklärungsansätzen zur familiären Geschlechtersozialisation gezeigt werden, die den Mainstream mit am stärksten prägen: die Thesen von der notwendigen „Ent- und Gegenidentifizierung“ und von der Bedeutung der „Triangulierung“ für die Geschlechtsidentitätsentwicklung. Beide Ansätze reproduzieren vor allem mit ihrem inhärenten Bild der „schuldigen Mutter“ gängige Geschlechterstereotypen in Gesellschaften mit männlicher Dominanz und Vorherrschaft. Prof. Dr. phil. Rolf Pohl hat bis 2017 als Hochschullehrer für Sozialpsychologie an der Leibniz
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x 3#619
Hola15 Mitglied
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Zitat von Tin_:
Oder vielleicht wäre es mal angebracht den Tatsachen ins Auge zu sehen und zu merken, dass Frau mit zwei Kindern (inkl Säugling) am sehr viel ...
Klischees. Mag sein, aber irgendwie entlarvt ihr euch doch hier selbst. Erpressung, really?! Schön langsam bekomme ich wirklich den Eindruck ihr denkt in „Macht“ und schiebt das den Frauen in die Schuhe.
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x 9#620
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Feli2024 Gast
Zitat von PuMa:
Eine Beziehung ist mehr als nur Sex und Aufmerksamkeit.
Ja klar, aber für mich persönlich sehr sehr wichtige Bausteine.
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x 2#621
Sense Mitglied
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Zitat von Hola15:
ihr
Diese Verallgemeinerung ist dann aber bittedanke auch nur ein Klischee.
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x 2#622
Hola15 Mitglied
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@HerrZ
Geb ich dir recht. Entschuldige bitte. Ich meinte ein paar Floristen hier und (mit Sicherheit und Gott sei Dank) nicht alle.
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x 4#623
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PuMa Gast
Zitat von Felica:
Ja klar, aber für mich persönlich sehr sehr wichtige Bausteine.
Du mir ist das auch wichtig. Keine Frage. Das war echt schwierig damals. 😅
Nichts desto trotz, er und ich kanten den Grund warum es so war.
Und den Grund, weiß der Ehemann der TE auch.
Ich mein, du würdest doch auch nicht deinen Mann verlassen, nur weil er jetzt einen Unfall hat oder schwer krank wird und Sex und Aufmerksamkeit dadurch ne Zeitlang weg fallen, oder?
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x 3#624
P
PuMa Gast
Zitat von Hola15:
ein paar Floristen
😍 awww
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x 4#625
Sense Mitglied
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Zitat von Debby3:
Die spätmodernen Gesellschaften sind nach wie vor von einer hierarchischen, männlich dominierten Kultur der Zweigeschlechtlichkeit bestimmt.
Wow. Der Satz bietet so viele Ansatzpunkte für Kritik und Widerspruch. Angefangen von der Geschlechterdiskussion (Anzahl) über die angebliche männliche Dominanz - ich... nein. Das sprengte Thread und den Rahmen. Ich fass mich mal ausnahmsweise kurz. Meiner Meinung nach strittig bis Unfug.
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x 4#626
Hola15 Mitglied
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Zitat von PuMa:
😍 awww
😂😂
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x 1#627
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Zugaste Gast
Diese ganze Disskusion ist doch vor allem dadurch entfacht, weil einige User den Eindruck hatten, die TE nutzt Sex um was zu bewirken. Sprich: sie lässt ihn nicht ran, als Bestrafung. Das hat sich jedoch insofern aufgeklärt, dass sie trotz dieser Gedanken Sex hatten.
Es gibt sowohl Frauen als auch Männer, die Sex als Ware oder Mittel nutzen. Wenn ein Mensch kein Sex will, dann ist die erste Frage, die ich mir stelle: Generell nicht, oder nicht mit mir.
Hier scheint es so zu sein, dass die Frau generell momentan nicht soviel Lust dazu hat, weil sie ein kleines Kind und ein zu stillendes Baby hat. Muss sie daran etwas ändern, damit der Mann sich nicht anderweitig umsieht? Ja, sie sollte das kommunizieren und erklären und auch Hilfe einfordern und annehmen.
Insbesondere die verbreitete Stilisierung des realen und symbolischen Vaters zu einem Erlöser des (vor allem männlichen) Kindes aus der Sackgasse weiblich-mütterlicher Verschlingung weist auf diese Problematik hin. Die Idee der „neuen Väterlichkeit“ trägt damit (auch) Züge eines heldisches Konstrukt mit weiblichkeitsabwehrenden Anteilen.
Och jeeh - mit diesem Soziologen-Slang kann man natürlich alles in Grund und Boden labern. Auch die Tatsache, dass 50 % der Bevolkerung immer noch männlich ist und ebenso ihre Vorlieben und Interessen hat.
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x 1#629
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Feli2024 Gast
Zitat von PuMa:
Ich mein, du würdest doch auch nicht deinen Mann verlassen, nur weil er jetzt einen Unfall hat oder schwer krank wird und Sex und Aufmerksamkeit dadurch ne Zeitlang weg fallen, oder?
Nein. Aber ich würde keine von ihm gewählte Fernbeziehung mitmachen.