Alex9
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Dieser Schritt fühlt sich nach wie vor richtig an. Die Trauer kam zwischendurch hoch heute, in Form vieler schöner Erinnerungen. Und das erste Mal auch Wut über das, was sie getan hat und wie falsch sie doch agiert: Sie weint wie ein Wasserfall, hofft auf einen Neuanfang und macht trotzdem genauso weiter... Davor war da nur die Trauer und die Angst, sie für immer zu verlieren. Das Gefühl der Befreiung ist zum Glück geblieben.
Nur noch ein kleiner Teil in mir will sich bei ihr melden, vor der Tür stehen mit einem Strauß Blumen in der einen Hand und in der anderen Hand zwei 1. Klasse Tickets zu einem Ort irgendwo im Süden, wo wir noch nie waren. Der größere Teil denkt aber, dass wenn überhaupt sie es sein sollte, die vor meiner Tür steht, mit weit mehr in den Händen als das.
Ja, ich werde definitiv konsequent bleiben, aber es wird phasenweise bestimmt noch ein harter Kampf mit mir selbst werden... In dem Brief steht ja, dass ich sie loslasse und sie sich nur aus einem Grund wieder bei mir melden darf: wenn sie an unserer Beziehung arbeiten will. Da ist genug Klarheit drin.
An für sich habe ich "gewonnen", wenn man dieses Wort überhaupt gebrauchen kann. Ich bleibe in der wunderschönen Wohnung, habe heute beim Gassigehen Spaß mit dem Hund und seinem Stöckchen gehabt und mir geht es in allen Lebensbereichen, von der Trennung abgesehen, richtig gut. Ich würde nicht mit ihr tauschen wollen. Ich muss weitermachen und es aushalten, indem ich mich auf andere Dinge fokussiere. Die Zeit ist auf meiner Seite.