Zitat von Regentag:Ich war heute in der psychologischen Beratung habe direkt nächste Woche einen richtigen Termin bekommen. Ich weine ständig los, werde von Kommilitonen gefragt ob ich krank sei.
Mit dem mich selbst verloren hast du definitiv recht. Ich fühle mich gerade furchtbar verlassen, auch wenn ich es objektiv gesehen nicht bin. Ich habe mehr investiert an Gefühlen, an dem auf sich gegenseitig einlassen. Das ist wohl ziemlich offensichtlich. Damit kann ich gerade ganz schlecht umgehen. Ich fühle mich immer noch so verzweifelt und kann es nicht akzeptieren - obwohl er mir ja klar gezeigt hat, dass er mich nicht will. Insbesondere mit dieser letzten Nachricht, dass er mich mehr hasst als je jemanden zuvor und er mir ein langes und miserables Leben wünscht. Das ist so grausam.
Versprochen: es ist jetzt völlig normal und menschlich dass Du so denkst und fühlst!
Ich kann Dir nur empfehlen, diese Verzweifelung auch zu leben. Sie gehört gerade zu Dir und will erhört werden. Alle Facetten (Wut, Trauer, Verzweifelung, Wehmut, Angst. . .) möchten in Dir zu Wort kommen und diesen Raum solltest Du frei machen. Weine, schreie und tobe was das Zeug hält und lass es raus. Verdrängen, ignorieren oder schön reden bringt nicht viel, denn es wird Dich wieder einholen. Ja, es kann Wochen oder Monate dauern, jedoch: dann ist es so! Achte dabei auf Dich, tu Dir was Gutes, sei Dir selbst eine Freundin und halte durch. Es wird der Zeitpunkt kommen, wo Du anfängst an und mit Dir zu arbeiten und dann wird es in kleinen Schriotten vorwärts gehen. Über allem steht die Überschrift: Deine Geschichte, also Dein Tempo.
Ja, ist es grausam sowas zu hören! Es ist sein Hass, lass ihm den und bedauer ihn eine Runde, mehr nicht. Er ist ein bedauernswertes Geschöpf, denn wer mit diesem Hass unterwegs ist, hat eine Empathie bisher nicht viel gehabt und legt den Fokus auf Dinge, die ihn ausbremsen. Du machst es anders, das zeigt Dein Gang in deises Forum. Nutze das für Dich und nicht für ihn.
Morgendlicher Drücker
Kerstin