Zitat von trauer37:Haltet ihr das eigentlich für was Tolles, einen Narzissten zu kennen? Ist das Mode, dass man mindestens EINEN Narzissten gekannt haben muss? Oder wieso wird jeder, der egoistisch ist und möglicherweise ein A. ,loch ist, gleich als Narzisst tituliert? Oder fühlt sich ein Problem irgendwie besser an, wenn man sich nicht eingestehen kann, dass man es einfach mit einem Menschen zu tun hat, der nicht zu einem passt? Muss das immer gleich benannt und diagnostiziert werden?
Ich finde es langsam mehr als nur peinlich, dass (fast) in jedem Thread der Partner als Narzisst tituliert wird. Das verharmlost nur die Ereignisse, die WIRKLICH mit Narzissmus zu tun haben, und ich kann das schon kaum noch ernst nehmen, wenn welche davon schreiben.
Vielleicht lest ihr euch erst einmal in das Thema NPS ein, bevor hier so inflationär mit den Begriffen umgegangen wird.
Absolut richtig! Ich kann auch nur den Kopf schütteln. Es wirkt ein wenig so, als würdest Du Dir dadurch erhoffen, Deinen Anteil am scheitern Deiner Ehe nicht eingestehen zu müssen - weil dann bist Du ja ein Opfer und kannst Dich schön in Deinem Selbstmitleid suhlen und Deinen Ehemann mit Dreck bewerfen.
Wenn ich soetwas schon lese:
Zitat von Alexxiii:Ich entwickelte mich um Laufe der Zeit zu einem eigenständigen Mensch
Was bitte warst Du denn vorher? Das würde mich brennend interessieren
Um es mal ganz deutlich zu sagen: Beziehungen enden nunmal. Punkt. So ist das im Leben und es ist völlig normal, leider. Und ich lese aus Deinem Beitrag, dass Ihr Euch schlicht und ergreifend auseinander gelebt habt, auch das ist leider durchaus nicht selten in längeren Partnerschaften.
Aber der wichtigste Punkt ist der, dass Du selbst dieses ON/OFF verursacht hast, mit Deiner egoistischen Reaktion auf seine Aussage, dass er Dich nicht mehr liebt. Ich kann nur den Hut ziehen vor soviel Größe, die wenigsten Männer geben das so frei und unverblümt zu und viele Frauen leiden Jahre lang elendig, weil ein Mann mit ihren Gefühlen Ping-Pong spielt.
Und Du wirfst Dich vor ihm in den Staub und bettelst? Was hast Du denn erwartet? Du bist die Mutter seiner Kinder. Natürlich tut ihm das weh Dich so zu sehen, er ist doch kein Eisklotz! Ohne Worte
Und ab dem Moment hast Du ja auch jedes Mal wieder den Mitleidsknopf gedrückt, anstatt seinen Wunsch zu respektieren, dass er nicht mehr mit Dir zusammen sein möchte. Dieser Mann liebt Dich nicht mehr.
Und das ist sein gutes Recht. Punkt.
Gefühle sind nicht verhandelbar!Lass ihn doch endlich gehen, er möchte Dich nicht mehr als Partnerin. Hast Du auch mal daran gedacht, wie er sich dabei fühlt? Ich rate mal: Nein! Dann fang doch damit mal an, dann hast Du vielleicht die Chance zur Realität zu finden und kannst anfangen zu verarbeiten.
Zu einer Partnerschaft gehören immer BEIDE - und am Scheitern sind ebenfalls immer BEIDE beteiligt.
Alles Gute für Dich!
Ex-Mitglied