6rama9
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Zitat von paulaner:Burn out und körperlich krank mal beiseite gelassen. In einer Ehe ist es ja wohl gestattet den Partner zu fragen, was da vielleicht hinter meinem Rücken läuft, ohne gleich die ganze Partnerschaft zu verändern.
Natürlich ist es ein Unding eine Affäre hinter dem Rücken des Partners zu beginnen. Aber dem ist wahrscheinlich doch noch gar nicht so. Es sit nur klar, dass sich die Freu des TE emotional und 6uell von ihm entfernt hat. Und es ist nun einmal so, dass man Burn Out und chronische Krankheit nicht beiseite lassen kann. Diese sind immer ein zentraler Problembereich in einer Partnerschaft, denn sie verlangen ein ungleich höheres Invest vom gesunden Partner, um die Partnerschaft weiter aufrecht zu erhalten. Das kann man einfach nicht aus der Gleichung heraushalten.
Welche Lösungsmöglichkeiten gäbe es denn? Auf Treue und Verlässlichkeit zu pochen? Aber auch das setzt wiederum ein einseitiges Invest des Partners voraus. Und so wird ein Stein auf den anderen gelegt. Nicht umsonst gibt es Selsbthilfegruppen für Betroffene, weil viele Menschen nicht mit dieser Zsusatzbelastung zurecht kommen. Und dessen muss sich der Kranke bewusst werden. Seine Krankheit verlangt nicht nur ihm, sondern auch dem Partner viel ab. Und so wie sich der Gesunde um den kranken kümmert, muss auch der Kranke sich um den Gesunden kümmern. Nicht auf die selbe Art und Weise, aber vielleicht dadurch dass er ihm Freiheiten und Auszeiten (werlcher Art auch immer) einräumt.
Beziehungen mit kranken Partnern sind immer individuell und beide müssen vertrauensvoll individuelle Lösungen für ihre Probleme finden. Die gibt es in so Situationen nicht von der Stange, sondern sie müssen massgeschneidert auf die psychische Siutation der Beteiligten werden. In diesem Fall hat die Frau des TE mit dem Zaunpfahl (Offene Beziehung) gewinkt, jetzt gilt es genau das zu thematisieren.