Zitat von Zugaste: Allerdings glaube ich auch, dass es Menschen gibt, die von ihrer Persönlichkeitsstruktur so aufgebaut sind, dass sie wirklich als Single nicht zufrieden und glücklich sind.
Ich glaube, dass wir alle so gestrickt sind. Generell ist der Mensch ein Herdentier und wir alle suchen die Liebe.
Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass all jene, die sich ganz bewusst zum Singledasein entscheiden, das tun, weil sie auf schlechte Erfahrungen zurück blicken.
Und letztlich ist Vorsicht geboten bei der Definition "glücklicher Single".
Ich bin ein glücklicher Single.
Denn ich bin prinzipiell glücklich aber (ungewollt) Single.
Soll heißen: nicht jeder der Single ist, ist
deshalb gleich unglücklich!
Aber ich hätte gerne eine Partnerschaft. Das würde das Glück steigern.
Zitat von Zugaste: Die die Zweisamkeit „brauchen“ mit allem drum und dran um sich zufrieden und glücklich zu fühlen.
Dazu gehöre ich schon mal nicht.
Ich denke, solche Menschen erkennt man daran, dass sie nicht alleine sein können. Und von einer in die nächste Partnerschaft stolpern. Vielleicht sogar völlig unpassende Partnerschaften eingehen, bloß weil sie nicht alleine sein können.
Zitat von Zugaste: Wodurch das entsteht, also Bindungsidee, -Wunsch und -Fähigkeit kann ich aber nicht sagen.
Das ist ein Instinkt.
Zitat von Felica: Ja genau, die sich nicht als Beziehungsmensch fühlen und lieber allein leben.
Ich denke, dass das jene sind - die @Chrome erwähnt. Die wissen, dass sie sich für die Partnerschaft nicht eignen. Weil fe. ... oder weil sie permanent Aufmerksamkeit oder Abwechslung brauchen.
Zitat von Hansl: Ich denke, Dein Gedanken und Wissenshorizont kann meine dsbzgl Ausführungen noch nicht erfassen.
Es wäre so schön, wenn wir mal eine Diskussion ohne derartige Untergriffe führen könnten.
🙄 Zitat von Chrome: Zu einer Partnerschaft gehört ja bekanntlich mehr, aber der Grund wieso man untreu ist, ist immer das selbe. Unzufriedenheit mit der eigenen körperlichen Situation und der fehlenden Leidenschaft.
Ich stimme Dir zu.
Aber ich glaube, dass Se* nur das Symptom ist.
Während des Lesens deines Kommentars musste ich an eine Begegnung in jungen Jahren denken. Ich arbeitete in der Gastronomie.
Ein Mann war an dem Tag Vater geworden. Er feierte bei uns und grub mich ärgstes an. Ich verstand das überhaupt nicht. Wie kann jemand, dessen Frau gerade sein Kind geboren hat, nur daran denken, mit einer anderen Se* zu haben? Denn um nichts anderes ging es.
Aber die Situation ist nicht (ausschließlich) mit dem was Du schreibst begründbar. Der Typ wollte Bestätigung. Seinen Notstand beseitigen. Ich denke aber nicht, dass er einen fe. oder ein sonstiges (eheliches) Se*defizit ausleben wollte.
Zitat von Chrome: Ich weiß wird einigen hier wieder nicht gefallen, aber zu Betrug bzw. UNTREUE gehören immer zwei und ja auch der was betrogen wird, trägt eine Schuld in sich. Wie die aussieht muss jeder für sich selbst erkennen.
Dem kann ich nicht zustimmen.
Das ist wahnsinnig unfair allen Menschen gegenüber, die aus allen Wolken fallen, wenn der Partner fremdf**t. Und sehr viele davon noch nicht mal begründen können, warum sie es getan haben.
Da fällt mir auch einer ein. Bei dem sich nach der Scheidung herausgestellt hat, dass er se*süchtig war. Der hat seine Frau die ganze Zeit betrogen. Sogar während des Kennenlernens. Während der Anfangsphase. Während sie seine Kinder bekommen hat. Als es aufflog, bettelte er drum, dass sie sich nicht scheiden lässt.
Also, wo genau war ihre Schuld?
Zitat von Chrome: Zumindest die eigenen Muster sollte man erkennen, denn es kann kein Zufall sein immer wieder betrogen zu werden
Das
eigene Muster der Ehefrau des obigen Beispiels war, dass sie ihm vertraut hat, als sie ihn kennenlernte.