Casey
Mitglied
- Beiträge:
- 633
- Danke erhalten:
- 1622
- Mitglied seit:
Casey
Mitglied
Zitat von Tina23:Weil er so ...gut war. Und weil mich seine Traurigkeit immer wieder bis heute unglaublich stark aufwühlt und berührt.
Zitat von Tina23:Nach drei Monaten wollte ich die Sache fair beenden. Und da ging es los. Er war so traurig und enttäuscht, meinte, ich hätte Bindungsangst. Und ich fragte mich, ob er recht hat, ob ich uns eine Chance geben soll. Ich habe meiner Wahrnehmung nicht getraut und gleichzeitig konnte ich es kaum ertragen, ihn so traurig zu sehen. da kam die Ambivalenz. Von "Ich versuche es", zu "ich will das nicht", ei ständiges Hin und Her. es war, als hätte ich einen Grund gebracht, um gehen zu dürfen. Weil er so ...gut war. Und weil mich seine Traurigkeit immer wieder bis heute unglaublich stark aufwühlt und berührt.
Zitat von Tina23:. Er ist unfassbar sensibel, was meine Stimmungen angeht. Spürt alles sofort, selbst nur beim Schreiben.
Krass. Ich weiß nicht, ob er echtes Mitgefühl hat. Nicht so wie ich. Er ist allgemein wenig berührt von der Welt.
Sincerite
Mitglied
Zitat von Tina23:Es ist eher die angst, jemanden zu enttäuschen. ich habe nach der Trennung von meinem Ex-Mann viele enttäuscht. Nicht wegen der Trennung an sich, sondern erst durch diese Geschichte mit Alex. Die Kids haben den Respekt vor mir verloren (ist schon wieder viel besser geworden), auch meine engsten Freunde waren irgendwie enttäuscht, weil sie alle erstmal toll fanden, wie stark und sauber ich die Trennung hingelegt hatte, sogar meine Kids und meine Ex-Schwiegermutter fanden das toll, Und dann wurde ich kindisch.
In dieser Zeit war Alex (und sein Umfeld) die einzigen, die mich cool fanden. Traurig, aber wahr. Da konnte ich noch einen auf souverän und fröhlich machen.
Tina23
Mitglied
Hola15
Mitglied
Tina23
Mitglied
Sincerite
Mitglied
Zitat von Tina23:Nur was das Konzert angeht - ich weiß, dass du völlig recht hast. Aber das schaffe ich nicht. Da kommen eindeutig meine mütterlichen Gefühle hoch.
Zitat von Tina23:Als ich 5 war, ging meine Mutter. Ich wollte bei meinem Vater bleiben, tat es auch, trotzdem gab ich mir natürlich innerlich die Schuld und hätte am liebsten beide um mich gehabt. Dazu kam, dass ich schon in diesem Alter das Gefühl hatte, stärker zu sein als meine Eltern. Ich habe immer geschaut, dass es allen gut geht.
Tina23
Mitglied
Zitat von Sincerite:Du bist nicht seine Mutter. Er ist erwachsen mit eigener Verantwortung und genauso auch du. Wie wäre es als erwachsene Frau zu dem Konzert zu gehen, weil er dich als erwachsener Mann gefragt hat, ob du kommst. Vielleicht auch als Würdigung dieser Gesangsentwicklung, die ihr gemeinsam erlebt habt. Auf gleicher ...
Hola15
Mitglied
Zitat von Tina23:Mit welcher Einstellung hast du es geschafft, dich fernzuhalten?
Hola15
Mitglied
Zitat von Tina23:Aber dieses Gefühl, dass ich die Stärkste im Raum bin
Zitat von Tina23:rotzdem gab ich mir natürlich innerlich die Schuld
Zitat von Tina23:Und ja, das, was ich mit Alex gemacht habe, war nicht okay
Sincerite
Mitglied
Zitat von Tina23:Das Kind in mir hat Angst,
Zitat von Tina23:Dann brüllt dieses Kind los
Sincerite
Mitglied
Zitat von Hola15:Und das ist die schwere Hypothek und die immensen Ängste die aufkommen, wenn du gefühlt jemanden im Stich lässt.
Tina23
Mitglied
Zitat von Hola15:Und mit Alex kam das erste Mal das Bedürfnis sich auch anlehnen zu können?
Tina23
Mitglied
Zitat von Hola15:Und mit Alex kam das erste Mal das Bedürfnis sich auch anlehnen zu können?
Tina23
Mitglied
Zitat von Sincerite:Wovor hat dein inneres Kind Angst? Ich lese daraus Abstand zu "diesem" Kind und Verachtung. Nimm dein inneres Kind in den Arm und hab es lieb. Versprich ihm, dass du es niemals verlassen und immer für es da sein wirst.
ElGatoRojo
Mitglied
Zitat von Tina23:Sorry, wenn das wirr klingt.
Ähnliche Themen
Hits
Antworten
Letzter Beitrag
5032
19
2996
7
8684
5
8681
44
12543
90