SonneMond
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Ich habe tatsächlich Schwierigkeiten, Grenzen aufzuzeigen und habe dies von meinem Mann bezüglich seiner Familie immer erwartet. Als die Übergriffikeiten zu viel wurden, bin ich einfach nicht mehr hingegangen. Die Kinder durften jedoch jederzeit mit ihrem Papa zu Oma. Sicherlich wäre eine Aussprache besser gewesen.
Ich habe niemals von meinem Mann erwartet, sich zwischen uns zu entscheiden, lediglich sich mehr Zeit für seine Familie nehmen, anstatt jeden Tag zu seinen Eltern zu fahren und ein Bierchen zu trinken. Ich habe es sogar bewundert, wie sehr er seine Schwester geholfen hat, versteht mich nicht falsch. Er ging jeden Tag zur Baustelle, da ist es doch wirklich nicht zu viel verlangt, am Wochenende sich einen Tag für die Familie zu nehmen. Ich habe es ihm nicht verboten. Ich wollte lediglich, dass er auch Zeit für das Baby hat, das er sich so sehr gewünscht hat. Rückblickend meinte er auch, dass es sich zu wenig Zeit dafür genommen hat. Ich bin kein Unmensch. Ich zeige für vieles Verständnis.
Tatsächlich hat er mir viele Versprechungen gemacht, wie er sich im Umgang mit mir ändern möchte. Viel ist jedoch nicht eingetreten. Ob sich das ändern lässt?
Es ist nicht so, dass ich die Flucht ergreife, um mich den Problemen nicht stellen zu müssen. Andernfalls hätte ich nicht über eine Eheberatung nachgedacht. Es geht viel mehr darum, ob ich ihm jemals wieder vertrauen kann, auch um das Verzeihen. Ich liebe ihn trotz dieser Verletzung noch, habe jedoch auch Angst, dass sich nichts ändert und wir wieder ins alte Muster verfallen.
Ja, es stimmt, ich sollte mich mehr behaupten und nicht so viel Rücksicht auf die Befindlichkeiten anderer nehmen, wenn man mich angreift.
Von daher, danke dafür, dass ihr mir auch in dieser Hinsicht die Augen geöffnet habt.
Ich sehe ja auch ein, dass ich Fehler mache.
Wenn du Grenzen aufzeigst, wirst du auch respektiert.....