Zitat von Proteinkinase:Ich bin mir bewusst darüber, dass ich vieles kaputt gemacht habe.
Das ist doch schon mal ein erster Ansatz! Ob dieser Fehler korrigierbar ist, wird sich herausstellen.
Zitat von Proteinkinase:Wohngemeinschaft, genau so hat er es genannt...
Das kann für euch doch ein durchaus gangbares Modell sein. Du erträgst keine körperliche Nähe und er sucht sie nicht mehr bei dir. Aber als Gemeinschaft im Alltag funktioniert ihr immer noch super. Ob das jetzt bedeutet, dass ihr die Ehe öffnet oder einfach wie in einer vertrauten WG zusammenwohnt, könnt ihr immer noch entscheiden.
Insgesamt finde ich den Fall geradezu prototypisch: Einseitiger 6-Entzug (aus welchen Gründen auch immer) führt in fast allen Fällen zur Zerrüttung der Ehe. Denn Leidenschaft ist eine der 3 großen Säulen einer Partnerschaft. Wird diese einem Partner vorenthalten, ist der Anfang vom Ende eingeläutet.
Zitat von Alabamo:Demfall ist es gemäss User Mann so, dass jeder mit einer depressiven Störung oder Krankheit einwilligen muss, dass der Partner fremdgeht, andernfalls mit dem Verlust rechnen muss?
Wenn die depressive Störung mit einem totalen Libido-Verlust einhergeht: Ja, oder warum soll der Partner aufgrund meiner Erkrankung in alle Ewigkeit abstinent leben müssen? Was für eine partnerschaftliche Einstellung gegenüber den Bedürfnissen des Partners ist denn das? Wenn ich Zöliakie habe, darf dann mein Partner auch kein Brot mehr essen, weil ich es nicht essen kann? Für mich geht Partnerschaft anders.