Hm, ich habe noch nicht alles gelesen, aber dazu ein paar lose Gedanken, die mir dazu einfallen!
1.du bist auch mit 20 noch in der Pubertät, das hast du richtig erkannt, gerade was die Gehirnentwicklung betrifft.
2.viele ( besonders Jungs, heute sogar mehr als früher) haben erst nach dem 20.Lebensjahr erste sexuelle Erfahrungen. Dazu gibt es Statistiken. Du bist hierbei also weder ungewöhnlich noch seltsam, auch wenn du es dir anders wünscht und es dir ungewöhnlich vorkommt.
3.ich denke, du gehst hierbei von falschen Erwartungen aus.
4.auch was Freundschaften angeht. Du hast welche. Du bewertest sie aber scheinbar als ungenügend. Diese müssen wachsen. Und ich kenne das auch in meinem Alter, das Gefühl, für andere hierbei keine Priorität zu sein. Immer selbst Treffen initiieren zu müssen etc. Echte Freundschaften sind etwas rares, und Bekannte kommen und gehen in meinem Alter. Ich halte es inzwischen mit dem Spruch: Reisende soll man nicht aufhalten, wer in meinen Lebenszug eine Weile mitfährt, schön! Die Option weiter zu reisen, sehr gerne. Bei gegenseitigem Geben und Nehmen. Wer aussteigen möchte, es ist okay.
5. Du schreibst irgendwo, es fehlte auch beim Gegenüber oft an inneter oder äußerer Attraktivität. Also liegt es natürlich auch an deinen eigenen Vorlieben, nicht nur am Gegenüber, das dich nicht will. Du willst ja auch nicht alle.

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Man verliebt sich eben in den Großteil der Menschen, die man/ frau so im täglichen Leben trifft, nicht.
Ich war das erste Mal mit 21 oder 22 richtig verliebt.
🤷♀Davor war ich ein schüchternen Mäuschen, das ich heute nicht mehr bin.
Verlieben kann man nicht steuern, aber irgendwann passiert es, meist wenn man nicht sucht/ nicht damit rechnet.
Warum? That's life.
🤷♀Und möglichweise, weil man dann nicht "verkrampft auf der Suche ist" /so wirkt. Auch wenn du das verneinst oder Freunde(! dir anderes rückmelden,kannst du dennoch so wirken, unbewusst.
6. Ein Leben muss man sich aufbauen/ entwickeln. Das dauert.
7. Vielleicht suchst du zu sehr. Vielleicht suchst du am falschen Ort. Übersiehst die Stilleren. Vergleichst dich zu sehr mit anderen. Auf Insta und Co wirken alle happy und als hätten sie 100e Freunde. Das stimmt selten. Wir werden einsamer.
7. Du leidest! Du schreibst alarmierende Dinge für einen 20 jährigen.
Das tut mir leid. Aber als jemand, der Psychologie studieren möchte?/ studiert, sollte dir klar sein, dass etwas das Leid bei sich selbst oder anderen erzeugt, behandelt werden sollte. Dass deine Familie nicht für dich da war/ ist, falls richtig verstanden, tut mir sehr leid. Aber du hast, vielleicht auch dadurch, negative Glaubenssätze entwickelt, die dich hindern/ bremsen/ kaputtmachen.
Du bist ERST 20! Das Leben liegt erst vor dir, die Wahrscheinlichkeit, dass du nie Liebe finden wirst ist quasi unter 0%, sofern du kein riesige A...loch bist. Wenn du das glaubst,hast du ein Problem.
Ein Therapieplatz ist wichtig. Und dann brauchst du möglicherweise wirklich Sinn ( Ehrenamt? (Zeigt, wie viel schlechter es andere haben..damit will ich dein Problem nicht kleinreden, aber es könnte die Petspektive etwas zurechtrücken) und etwas, das dir echte Lebensfreude bringt. Einen Hund? Etwas neues?
Wenn du strahlst, ziehst du andere an. Meines war Tanzen/ Salsa...

Man ist in einer Community, hat fixe Zeiten, Spaß, wenn es passt wird es zu Leidenschaft und viel Kontakt zum anderen Geschlecht! Es bringt Selbstsicherheit, Endorphine, etc etc..was man ausstrahlt, zieht man an!
Es gibt genug solche Schulen mit jugendlichem Zielpublikum, die nicht steif und altbacken sind...