Knutuschi
Gast
Zitat von 6rama9:Vertrauen heißt in seiner Grundform nichts anderes, als dass ich mich darauf verlassen kann, dass der Gegenüber sich an die getroffenen Vereinbarungen hält.
Jetzt wird's konkret! Und ist nicht mehr so dahergeschwurbelt.
Auf der Basis kann man sich das dann weiter ansehen.
So es denn eine solche Vereinbarung gab (auch wenn sie stillschweigend war) ist es natürlich logisch, dass jetzt eine Enttäuschung folgt. Ich habe übrigens das gleiche weiter oben selbst geschrieben.
Nur stellt sich jetzt eben die Frage, wie damit umgehen. Klar ist erstmal nur eins - das Konzept "Ich weiss, wie mein Partner sich verhalten wird" ist mir gerade um die Ohren geflogen. Nun gibt's eben mehrere Möglichkeiten.
Möglichkeit 1: Ich bestehe darauf, dass mein Partner für mich immer vorhersehbar sein muss (damit ich's immer kuschelig habe) und je nachdem ob der aktuelle Partner das nun kann oder nicht, wird er eben ausgetauscht oder in dieses Korsett verfrachtet
Ist eine legitime Möglichkeit
Möglichkeit 2: Ich sch. mir nicht wegen etwas, was mit meinem erlebten Leben nichts zu tun hat nicht in die Hose und miste meine Dogmen aus (was wenn man es kann, zur Folge hat, dass es einem selbst sofort besser geht - aber wer will das schon, auf den anderen schimpfen ist ja viel wünschenswerter, gelle...)
Zitat von 6rama9:Im übrigen hat er der ehelichen Kasse (und diese Erkenntnis tut dir sicher weh) viel Geld entnommen. So ein Bo...besuch ist sicherlich auch in den miesesten Spelunken nicht unter einem 3-stelligen Betrag zu erledigen. Rechnen wir mal hoch: 5 Jahre, 10 Geschäftsreisen pro Jahr, 2 Bo..besuche pro Reise, 100Euro pro Besuch macht summa summarum 10.000Euro. Also ein billiges Hobby ist das nicht.
Hier bin ich wieder bei Dir. Wenn der die Familienkasse leer genudelt hat und dafür ein gemeinsamer Urlaub ausgefallen ist, dann gibt es eben einen tatsächlichen Einfluss auf die Beziehung und da kann man eben schon mal sagen - öööhm, so nicht Freundchen.