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Kann man das verzeihen?

Änna

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Hallo,
ich habe letzte Woche erfahren dass mein Partner mich betrügt. Das war für mich ein Schock, denn meiner Einschätzung nach hat unser Beziehung nichts gefehlt. Wir haben uns abgöttisch geliebt und uns das auch gesagt. Wir hatten Heiratspläne, wollten bald ein Haus bauen (notartermin wäre nächste Woche), haben eine wundervolle Tochter und ein ausgeprägtes Liebesleben. Probieren gerne Dinge aus. Wir können über Gott und die Welt reden. Usw.
Das einzige was negativ war, war das mein Partner wegen Kleinigkeiten gelogen hat. Völlig unnötige Lügen wie z.B. vortäuschen er müsste arbeiten und in Wirklichkeit hat er 3 Stunden mit seinen Kumpels nen Feierabendbier getrunken. Ich hatte noch nie etwas gegen Treffen mit seinen Kumpels einzuwenden. Also wirklich völlig unnötig.

Letzte Woche kam dann raus, dass er mich auf Dienstreisen (er ist beruflich viel unterwegs) mit Prost. betrügt. Und das seit Jahren. Und bereits morgens nach nutten und Bord. googelt um dann abends dorthin zu fahren. Er macht das stets allein, also ohne andere Kollegen und gruppenzwang. Es ist seine bewusste und geplante Entscheidung.

Als ich ihn damit konfrontiert habe, hat er noch alles abgestritten (obwohl ich die Daten Von Google Maps schwarz auf weiß hatte - wir benutzen das gleiche ipad und die Daten waren einfach da drin) Dann ist er richtig sauer geworden und meinte dass er das doch gar nicht nötig hat, er hat doch alles was er braucht. Wo die Daten herkamen wollte er mir aber nicht erklären.

Für mich ist eine Welt zusammengebrochen. Ich bin mit unserer Tochter zur Familie gefahren.

Erst heute zeigt er Reue und meinte ich hätte das nicht verdient und es sei Wahnsinn was er mir da angetan hat. Er möchte reden.

Dieser Vertrauensbruch ist so massiv. Ich kann kaum einen klaren Gedanken fassen.
Kann man jemals mit sowas klarkommen?
Kann man sowas verzeihen?
Hat eine Beziehung noch eine Chance? Ich liebe ihn komischerweise immernoch und vermisse ihn und das tut so unendlich weh. Ich bin so verletzt.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Oder einen Rat für mich?

01.09.2020 15:42 • x 1 #1


6rama9

6rama9


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Zitat von Änna:
Kann man sowas verzeihen?

Ob man das kann, spielt keine Rolle. Die Frage ist, ob du das kannst.

Zitat von Änna:
Ich liebe ihn komischerweise immernoch und vermisse ihn

Das ist ein zartes Pflänzchen der Hoffnung.

01.09.2020 15:57 • x 5 #2



Kann man das verzeihen?

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Emma14

Emma14


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Das ist schon krass, jahrelang vorsätzlich bist du hintergangen worden und es wäre so weitergegangen. Der vielleicht einzige Trost ist, dass er sich nicht in eine andere verliebt hat und eine Affäre existiert. Eventuell ist dein Mann 6sücht. Deien Rückzug finde ich erstmal richtig. Evtl. Kann eine Eheberatung helfen.

01.09.2020 15:58 • x 1 #3


Knutuschi


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Zitat von Änna:
Ich liebe ihn komischerweise immernoch


Wieso auch nicht?

Was konkret hat er Dir denn weg genommen?

01.09.2020 15:59 • #4


6rama9

6rama9


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Zitat von Knutuschi:

Wieso auch nicht?

Was konkret hat er Dir denn weg genommen?

Vertrauen! Gibt es etwas wichtigeres, das einem genommen werden kann?

Dein Frage könnte man auch stellen, wenn man die demente Oma nebenan bestiehlt, die ihr Geld eh vor ihrem Tod nicht mehr ausgeben kann.

01.09.2020 16:04 • x 15 #5


LostGirl1


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Zitat von Knutuschi:
Wieso auch nicht?

Was konkret hat er Dir denn weg genommen?


Die meisten festen Beziehungen haben ein Versprechen zur Exklusivität, wenn es um Intimitäten geht.
Er hat dies einseitig "aufgekündigt", ohne es ihr zu sagen.
Heißt: hier geht es um einen massiven Vertrauensbruch. Über Jahre.
Der vermutlich auch nicht billig war, das Geld fehlt mit Sicherheit auch in der Kasse einer jungen Familie.


Zitat von Änna:
Dieser Vertrauensbruch ist so massiv. Ich kann kaum einen klaren Gedanken fassen.

Seine Reue kam heute.
Ist also noch ganz frisch, Du stehst noch ein wenig unter Schock, vermute ich.
Wichtig: Du musst jetzt nichts übers Knie brechen. Nimm Dir die Zeit, erstmal klar zu kommen.
Überlege Dir, was Du brauchen würdest, um wieder vertrauen zu können. Ganz unabhängig davon, ob "das geht" oder nicht.

Du musstest es selbst herausfinden, das dürfte schwieriger zu verarbeiten sein, als wenn er gestanden hätte.
Denn so wirst Du zumindest einige Zeit lang Heimlichkeiten vermuten.
Falls Du nach einiger Zeit glaubst, dass Du ihm verzeihen und wieder vertrauen könntest, ist es vielleicht eine gute Idee, einige Gespräche bei einem MEdiator oder bei einer Paartherapie zu führen. Ein unbeteiligter Dritter kann oft gut moderieren.

Hat er denn gesagt, was seine Motivation dahinter war, dass er das getan hat?

01.09.2020 16:07 • x 4 #6


Angi2


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Zitat von Änna:
ich habe letzte Woche erfahren dass mein Partner mich betrügt.

Zitat von Änna:
das mein Partner wegen Kleinigkeiten gelogen hat. Völlig unnötige Lügen wie z.B. vortäuschen er müsste arbeiten und in Wirklichkeit hat er 3 Stunden mit seinen Kumpels nen Feierabendbier getrunken.

Zitat von Änna:
Hat eine Beziehung noch eine Chance?

Meiner Meinung nach NEIN!
Dieser Mann wird immer lügen, er hält es mit Pippi Langstrumpf: "Ich mach mir die Welt, widiwidiwie sie mir gefällt."

Mein Mann hat mich von Anfang an belogen, wenn er Schwierigkeiten vermutete....und er hat bis zu seinem Tode gelogen, wenn er sich Schwierigkeiten ersparen wollte.
Er hat mich allerdings nie betrogen, er wusste, dass er mich dann verliert!

01.09.2020 16:07 • x 3 #7


Isely

Isely


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Kann ich verstehen, ich wäre auch völlig entsetzt.

Aber scheinbar fehlt ihm ja doch was, dass er das was ihm fehlt aber nicht klar kommunizieren kann oder will, ist sein Ureigenes Problem, Lügen machts ja da nicht besser.

Er hat ein dunkles Geheimnis, in wie fern er jetzt darüber reden wird, ist massgebend.

Ob ich, oder wer auch immer das verzeihen kann, sollte dir egal sein, du allein musst dich dazu auf den Weg machen denn Verzeihen ist immer mit einem längeren Weg gehen verbunden, da muss du erstmal hinkommen.
Verzeihen geht nicht von heute auf morgen, von einer Woche zur nächsten...

01.09.2020 16:12 • x 3 #8


Knutuschi


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Zitat von 6rama9:
Dein Frage könnte man auch stellen, wenn man die demente Oma nebenan bestiehlt, die ihr Geld eh vor ihrem Tod nicht mehr ausgeben kann.


Dann hätte Jemand Geld weg genommen. Und das ist etwas konkretes.

Vertrauen ist so ein schwammiges Dingsbums. Und ich wüsste nicht, wie ein Mensch einem anderen Menschen ein schwammiges Dingsbums was ausschliesslich im Hirn existiert wegnehmen könnte (also ohne jetzt mit dem Skalpell in selbigem rumzustochern).

Ich will aber diese gesamte Diskussion gar nicht anfangen, ist eh sinnlos, weil die Moralapostel sowieso dazu nicht in der Lage sind und sofort ausrasten.

Ich will auch gar nicht für grundsätzlich offene Beziehungen plädieren und all dieser ganze Stiefel.

Aber hier geht es um verzeihen. Und die Frage die sich da erstmal stellt - WAS ist denn eigentlich diese Verletzung?

An der Beziehung, so wie sie wahr genommen wurde, hat sich NICHTS verändert. Die war genau so, der Mann war präsent, die Beziehung super, der S. auch. Er hat also absolut nichts an der Beziehung verschlechtert und Niemandem geschadet. Okay, wenn es die Vereinbarung, auch stillschweigend gab, dass die Beziehung S. exklusiv ist, dann ist es sicherlich enttäuschend, dass sich nicht an diese Absprache gehalten wurde. Und zukünftig sollte sich das ändern. Das ändert aber nichts an dem Fakt, dass er zu keinem Zeitpunkt der Beziehung (also der gemeinsamen Zeit, Aufmerksamkeit u.ä.) geschadet hat.

Es ist dämlich aufgrund einer Verletzung der Vorstellung der andere Mensch gehöre einem, eine gute Beziehung wegzuwerfen.

Wenn man wirklich wagt, sich mit dem auseinanderzusetzen, könnte man zu dem Schluss kommen, dass es nichtmal etwas gibt, was verziehen werden bräuchte. Lediglich eine Einigung unter welchen Bedingungen es weiter gehen kann und was vielleicht gefehlt hat (wenn überhaupt was gefehlt hat)

Dann müsste man natürlich seine Dogmen über Bord werfen. Und wer will das schon, so viel ist einem die gute Beziehung dann irgendwie doch nicht wert.

01.09.2020 16:17 • x 5 #9


MrXYZ

MrXYZ


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Ganz klare, kurze und logische Antwort: Nein. (Meine Meinung.)

Zitat:
Völlig unnötige Lügen wie z.B. vortäuschen er müsste arbeiten und in Wirklichkeit hat er 3 Stunden mit seinen Kumpels nen Feierabendbier getrunken. Ich hatte noch nie etwas gegen Treffen mit seinen Kumpels einzuwenden. Also wirklich völlig unnötig.


Kommt eventuell leider mit der eigentlichen Sache in einen womöglich fiesen Zusammenhang.

Ich würde niemals lügen, wenn ich mit meinen Kumpels ein (paar) B./e zum Feierabend trinke, wozu? Wahrlich sinnlos.

Dass du dort wahrscheinlich schon niemals stutzig geworden bist, zeigt wieviel (100%iges) Vertrauen du in ihn gehabt hast und ich kann sehr mit dir mitfühlen...du bist verloren, wenn das Vertrauen einmal brutal zerstampft wurde.

Natürlich hat jeder seine eigene Meinung und Auffassung darüber, was verzeihbar ist und was nicht und ob er es tun würde oder nicht, genau so, wo bei wem das fremdgehen anfängt und wo nicht.

Aber ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass es nie mehr sein wird, wie es mal war, was nicht heißen soll, dass es nicht mehr möglich sein wird, allerdings wird es dir auf ewig nachhängen, auch in der Beziehung und ich glaube wahres Glück wird da nicht mehr aufkommen können, auch wenn ich es dir wünschen würde.

01.09.2020 16:31 • x 2 #10


6rama9

6rama9


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Zitat von Knutuschi:
Dann müsste man natürlich seine Dogmen über Bord werfen. Und wer will das schon, so viel ist einem die gute Beziehung dann irgendwie doch nicht wert.

Ich wüsste nicht, warum man hier Dogmen über Bord werfen sollte. Die grundsätzliche Frage ist doch: Will ich mit einem Partner mein Leben verbringen, der mich eiskalt über Jahre in einer für mich wichtigen, ja sogar partnerschaftlich essentiellen Sache angelogen hat? Der mein Vertrauen missbraucht hat? Der mich absichtlich wieder und wieder getäuscht hat?

Abgesehen davon birgt die große Anzahl der über die Jahre aufgelaufenen 6ualkontakte ein erhebliches gesundheutliches Risiko für die TE.

Zitat von Knutuschi:
Dann hätte Jemand Geld weg genommen. Und das ist etwas konkretes.

Vertrauen ist so ein schwammiges Dingsbums. Und ich wüsste nicht, wie ein Mensch einem anderen Menschen ein schwammiges Dingsbums was ausschliesslich im Hirn existiert wegnehmen könnte (also ohne jetzt mit dem Skalpell in selbigem rumzustochern).

Keine Ahnung, was für dich an Vertrauen schwammig ist. Für mich ist Geld weit weniger konkret (und auch weniger wichtig). Denn wenn ich 100.000 Euro besitze und mir nimmt jemand 1.000 davon weg, wird sich mein Leben wohl kaum ändern. Wenn ich aber darauf vertraue, dass mein Partner hinter mir steht und mich unterstützt wenn es mir schlecht geht, dem aber nur an sein eigenes Vergnügen wichtig ist, dann bin ich viel stärker davon betroffen.

Merke: Geld ist einfach ersetzbar. Die 1.000Euro sind schnell zurückgezahlt. Vertrauen dagegen kann man kaum je völlig wiederherstellen, wenn es einmal zerstört wurde..

01.09.2020 16:45 • x 9 #11


Knutuschi


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Zitat von 6rama9:
Keine Ahnung, was für dich an Vertrauen schwammig ist.


Alles. Das hat für mich was Religiöses. Irgend so eine Art Glaube, dass bestimmte Dinge passieren und bestimmte Dinge nicht passieren. So wie es mir halt in den Kram passt. Und das Beste an dem Konzept, wenn sich Jemand nicht so verhält wie ich das von dem glaube ist nicht mein dämlicher Glaube schuld - sondern der Andere. Für mich ein völlig weltfremdes Konzept mit ausschliesslich negativen Konsequenzen.

Zitat von 6rama9:
Die grundsätzliche Frage ist doch: Will ich mit einem Partner mein Leben verbringen, der mich eiskalt über Jahre in einer für mich wichtigen, ja sogar partnerschaftlich essentiellen Sache angelogen hat? Der mein Vertrauen missbraucht hat? Der mich absichtlich wieder und wieder getäuscht hat?


Da stimm ich Dir zu, jetzt wird es konkreter. Aber soweit ich das gelesen habe, ist ja noch nichtmal klar, dass das von ihm eiskalt und berechnend war. Vielleicht isser halt ein Depp. Aber das ist Jeder.

01.09.2020 16:52 • x 2 #12


Isely

Isely


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Zitat von Knutuschi:

Dann hätte Jemand Geld weg genommen. Und das ist etwas konkretes.

Vertrauen ist so ein schwammiges Dingsbums. Und ich wüsste nicht, wie ein Mensch einem anderen Menschen ein schwammiges Dingsbums was ausschliesslich im Hirn existiert wegnehmen könnte (also ohne jetzt mit dem Skalpell in selbigem rumzustochern).

Ich will aber diese gesamte Diskussion gar nicht anfangen, ist eh sinnlos, weil die Moralapostel sowieso dazu nicht in der Lage sind und sofort ausrasten.

Ich will auch gar nicht für grundsätzlich offene Beziehungen plädieren und all dieser ganze Stiefel.

Aber hier geht es um verzeihen. Und die Frage die sich da erstmal stellt - WAS ist denn eigentlich diese Verletzung?

An der Beziehung, so wie sie wahr genommen wurde, hat sich NICHTS verändert. Die war genau so, der Mann war präsent, die Beziehung super, der S. auch. Er hat also absolut nichts an der Beziehung verschlechtert und Niemandem geschadet. Okay, wenn es die Vereinbarung, auch stillschweigend gab, dass die Beziehung S. exklusiv ist, dann ist es sicherlich enttäuschend, dass sich nicht an diese Absprache gehalten wurde. Und zukünftig sollte sich das ändern. Das ändert aber nichts an dem Fakt, dass er zu keinem Zeitpunkt der Beziehung (also der gemeinsamen Zeit, Aufmerksamkeit u.ä.) geschadet hat.

Es ist dämlich aufgrund einer Verletzung der Vorstellung der andere Mensch gehöre einem, eine gute Beziehung wegzuwerfen.

Wenn man wirklich wagt, sich mit dem auseinanderzusetzen, könnte man zu dem Schluss kommen, dass es nichtmal etwas gibt, was verziehen werden bräuchte. Lediglich eine Einigung unter welchen Bedingungen es weiter gehen kann und was vielleicht gefehlt hat (wenn überhaupt was gefehlt hat)

Dann müsste man natürlich seine Dogmen über Bord werfen. Und wer will das schon, so viel ist einem die gute Beziehung dann irgendwie doch nicht wert.


Normalerweise kommentiere ich andere Kommentare nicht gerne, aber deiner hier ist wieder der Burner.
Du scheinst überhaupt kein Problem mit Fremdgehen und eingehende Lügen zu haben, entweder lebst du so was selbst oder bist nicht fähig dich in andere rein zu versetzen.
Was an sich nicht schlimm ist, aber glaubst du nicht das du in einem Trennungsforum da nicht eher falsch bist ?
Du versuchst hier und nicht zum 1. mal , Betrug Gesellschaftsfähig zu machen und läufst dir jedesmal eine Blase dabei.

Ich denke niemand der hier um Hilfe sucht möchte dann hören , er stelle sich an und Betrug ist nix schlimmes.
Wie gesagt, solche Antworten erwartet man dann eher in entsprechenden Foren wo Ehe zu dritt thematisiert wird.
Das ist hier eher selten der Fall.

Auch möchte ich dich bitten jeden anderen User hier nicht als Moralapostel zu betiteln , auch das hast du schon mehrfach hier im Forum abgelassen.
Danke !

01.09.2020 17:00 • x 14 #13


6rama9

6rama9


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Zitat von Knutuschi:
Das hat für mich was Religiöses. Irgend so eine Art Glaube, dass bestimmte Dinge passieren und bestimmte Dinge nicht passieren. So wie es mir halt in den Kram passt. Und das Beste an dem Konzept, wenn sich Jemand nicht so verhält wie ich das von dem glaube ist nicht mein dämlicher Glaube schuld - sondern der Andere. Für mich ein völlig weltfremdes Konzept mit ausschliesslich negativen Konsequenzen.

Vertrauen hat weder einen religiösen Touch noch ist es schwammig. Vertrauen heißt in seiner Grundform nichts anderes, als dass ich mich darauf verlassen kann, dass der Gegenüber sich an die getroffenen Vereinbarungen hält. Jetzt werden nicht alle Vereinbarungen explizit getroffen, daher kann und sollte man in Randgebieten darüber diskutieren ob ein Verhalten im Rahmen der Erwartungen liegt. Aber hier ist der Fall doch eindeutig und daher völlig klar.

Im übrigen hat er der ehelichen Kasse (und diese Erkenntnis tut dir sicher weh) viel Geld entnommen. So ein Bo...besuch ist sicherlich auch in den miesesten Spelunken nicht unter einem 3-stelligen Betrag zu erledigen. Rechnen wir mal hoch: 5 Jahre, 10 Geschäftsreisen pro Jahr, 2 Bo..besuche pro Reise, 100Euro pro Besuch macht summa summarum 10.000Euro. Also ein billiges Hobby ist das nicht.

01.09.2020 17:18 • x 9 #14


DieFrau

DieFrau


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Zitat von Änna:
Kann man jemals mit sowas klarkommen?
Kann man sowas verzeihen?
Hat eine Beziehung noch eine Chance?


Die richtige Frage lautet kannst DU das verzeihen und damit klar kommen. Ich kenne Frauen die sich entscheiden zu verzeihen und jahrelang misstrauisch bleiben, sich innerlich quälen oder immer wieder über Vergangenheit mit dem Mann diskutieren. Ich kenne die anderen die denken Männer seien so und die Frau muss es akzeptieren.

Ich habe einmal verziehen bzw. so getan als ob nichts passiert wäre. Emotional war ich danach am Ende. Aber er hat es trotzdem wieder getan.

Ob du anders bist, weiss ich nicht. Aber dass du weg bist, zeigt, dass du eine Frau mit Selbstrespekt und Prinzipien bist.

Falls du dich entscheidest ihn zurückzunehmen, dann verschiebe lieber die Baupläne. Zuerst soll der mit TATEN zeigen, dass er sein Verhalten verändert hat.

Dazu sollte er dir sagen warum er bei Prost.war. Was erlebt er dort was er mit dir nicht kann, sich nicht traut. Vielleicht solltet ihr auch an eurem 6 Leben was verändern und dann läuft es wieder.

Viel Erfolg

01.09.2020 17:30 • x 2 #15



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