Ex-Mitglied
Gast
DENN: Es sollte keine Energie eingesetzt werden um sich der Frage zu widmen, ob und wie ich einem Menschen wehtun könnte.
Solche Gedanken sind bis zu einem gewissen Grad normal, wenn man verletzt wurde und vor allem dann, wenn Aspekte der Erniedrigung oder Kränkung im Vordergrund stehen - und daher gerade im Umgang mit PSlern aller Art fatal, denn sie sind Kinder am Knopf von Nulearwaffen. Sie sind praktisch damit groß geworden und niemand hat ihnen erklärt, dass ein Nuklear-Schlag nicht nur immense Zerstörungskraft entfaltet, sondern die nicht sichtbaren Folgen der Nuklearen Verseuchung einen Factor-X darstellt, der sich nicht kontrollieren lässt. Auch wissen sie gar nicht, dass Nuklearwaffen nicht der Prevention vor einer noch nicht zu konkretisierenden Gefahr dienen, sondern das allerletzte Mittel im absoluten Verteidigungsfall darstellen, wenn man das überhaupt jemals vertreten kann - dies sei dahin gestellt.
Soll heissen, ein PSler hat nie gelernt, mit konstruktiven Mitteln eine Balance zu halten im sozialen Miteinander.
Kindesmisshandlung, Ignoranz, Missbrauch und Vernachlässigung sind für ein Kind nicht fassbare Sturmangriffe, die es weder versteht, noch emotional einordnen noch jemals wirklich erfassen kann. Vor Allem fehlt dem Kind die Verknüpfung zu einer Ursächlichkeit.
Wir Menschen suchen instinktiv nach Gründen, Auslösern, Ursachen für negative Erlebnisse, unser Überlebensinstinkt sorgt dafür, jedes Mal wenn wir uns bedroht fühlen. Wir suchen nach Wegen, um solche Erlebnisse zu vermeiden, höchst menschlich. Daher stammt unser streben nach Frieden und der Vermeidung von Krieg. Das traumatisierte Kind jedoch, hat niemals das Gefühl erlebt, das "Frieden" herrscht. Frieden setzt viele der oben genannten ICH-Bedürfnisse vorraus, Vertrauen in meine Zukunft, Sicherheit, Respekt vor anderen Kulturen usw.pp. Ein traumatisiertes Kind, muss ständig auf der Hut sein, rechnet jeder Zeit mit einem Übergriff und kann sich keine einzige Sekunde leisten, auch die kleinste Veränderung der Stimmung, der Mimik, usw, zu verpassen.
Wir erleben also einen Menschen, der nicht weiß, wie sich Frieden wirklich anfühlt, denn er befindet sich lebenslang im Zustand des Waffenstillstandes. Wenn es gelingt, dem Betroffenen klar zu machen, dass er sich gar nicht freiwillig gemeldet hat um in den Krieg zu ziehen, sondern er gezwungen wurde, dann ist eine gute Chance vorhanden, in ihm die Sehnsucht nach Frieden in die Bewusstseinsebene zu leiten. Gelingt dies nicht und macht der Betroffene weiterhin schlechte Erfahrungen, die dann seinem Verhalten geschuldet sind, er aber nicht bewusst erkennt, besteht die große Wahrscheinlichkeit, dass das Kind so viel Wut entwickelt auf seine Umwelt, dass es vom Opfer zum Extremisten wird, sprich - aus einem Unschuldigen wird ein Terrorrist. Beispiel: RAF - same *beep* - nur dass hier nicht unbewusste, sondern bewusste Mechanismen wirken.
Ich weiß nicht, ob ich das einigermassen nützlich erklären konnte. Ich hoffe, es kann zumindest dazu dienen, dass wir größere Zusammenhänge erfassen. Es hat niemand etwas von Nachsicht, oder von Mitleid. Aber wir sind in der Lage genau zu verstehen, wie diese Muster aufgebaut sind, denn letztlich ist auch das immer das beste Mittel zur Gegenwehr vor Übergriffen.
Abschliessend nochmal zu meinem postet von vorhin am Kühlschrank. Wenn man jetzt nochmal das scheinbar belanglose liesst, dann wird man den Verfasser - also mich - besser nachvollziehen können. Denn DAS sind die Botschaften und Impulse, die bei einem NPSler ungefiltert durch gehen, weil er selbst sie nicht erkennt. Ich bediene sein Bedürfnis indem ich ihn mit "Traummann" anspreche, ohne dass er dies manipulativ erzwungen hat oder sich irgendwie konstruiert weil er gerade dringend eine Dosis braucht. Er bekam die Dosis einfach so, unerwartet, als Folge für sein Vertrauen in mich, das sitzt und es geht vor allem an sein ICH und prallt nicht an einem Konstrukt ab. Dann versuche ich seine Unsicherheit nicht anzuknipsen, denn sobald diese present erlebt wird, KANN der Betroffene nicht mehr aus dem Bedrohungsmodus aussteigen, solange die Ursache (Gespräch) nicht überstanden ist (Traumafolge). Ich gebe dem Bedrohlichen daher einen absurden Namen und drücke dadurch aus, dass ich nichts bedrohliches darin versteckt halte. Zusätzlich formuliere ich bildhaft Intimität/Normalität VOR und NACH dem Gespräch, zusammen Abendessen DAVOR und zusammen baden DANACH. Emotional soll die Botschaft "es IST alles i.O. und es BLEIBT alles i.O." ankommen, somit schrumpft das Gespräch vom "Menschen verschlingendem Monster" zum "Goldhamster im Rad" im Bedrohungslevel.
Vielleicht kann dieser Text auch dazu beitragen, dass ich nicht mehr so stark als "manipuliertes Opfer" welches Euch glauben machen will, dass Narzissten total harmlos sind und man drigend ihre Nähe suchen sollte, wahrgenommen werde. Denn das ist nicht im Geringsten mein Ziel. Ich weiß sehr genau was und wen ich vor mir habe und mit diesem Text mache ich vielleicht verständlich, dass ich ganz ich selbst bin, unmanipuliert und sehr genau weiß, was ich tue und warum. Und wenn ich jemandem einen Rat geben kann, um zu verstehen - wie gewisse Muster bei NPS zusammen hängen könnten, dann mache ich das gerne jeder Zeit, sofern ich kann, denn auch ich kann nicht alles erfassen und niemand ist bekanntlich ohne Irrtum.
In diesem Sinne - auf eine Chance zum Übergang in den Frieden und keinen Krieg mehr untereinander, wir wollen alles das selbe.
Liebe Grüße
Eure Ex-Mitglied

gelle? Nicht die Bibel und so