nova
Mitglied
- Beiträge:
- 143
- Themen:
- 6
- Danke erhalten:
- 219
- Mitglied seit:
Zitat von E-Claire:Was ist denn das für ein spannender Gedanke! Weißt Du woher der kommt? Wieso Du das so empfindest? Hört sich zudem nach einem sehr tief verwurzelten und damit schon sehr altem Gedanken an. Eine Paarbeziehung, wie der Name schon sagt, besteht aus zwei Personen. Du kannst machen, daß es Dir besser geht und sie kann ...
Der geht Hand in Hand mit meinem "Ich darf andere nicht unglücklich machen" Glaubenssatz. Denke der kommt von meiner Mutter. Sie hatte immer hohe Leistungs-Erwartungen an mich (sie bereut bis heute, dass sie "nur" Realschule statt Abi und Studium gemacht hatte, weil sie damals lieber mit ihrer besten Freundin auf die gleiche Schule gehen wollte anstatt das Gymnasium zu besuchen). Hat zwar nie aktiv Druck gemacht, aber ich habe das schon mitbekommen, dass es ihr immer ein Anliegen war, dass ich die ganze Akademiker-Laufbahn mache. Hat mir selber auch alles Spass gemacht. Aber ich habe zum Beispiel als Kind schlechte Noten vor meinen Eltern verheimlicht. So ein Ding war das.
"Ich darf mein Gegenüber nicht enttäuschen. Ich bin intelligent, ich weiß doch wie Dinge funktionieren, ich muss das doch hinkriegen. Das kann doch nicht so schwer sein." und "Oh nein, ich enttäusche gerade. Die Person ist wegen mir unglücklich. Schnell das machen, was sie von mir erwartet, dann geht es uns beiden wieder gut". Sind da solche (unterbewussten) Muster die bei mir ablaufen. Habe mal recherchiert, dass es sein kann, dass ich mich als Kind für die Stimmung und Gefühle meiner Mutter verantwortlich gefühlt habe. Das kapiere ich gerade noch nicht so ganz, da bin ich dran.
Mega spannend das Ganze. Was ich an Selbstreflexion und -erkenntnis in den letzten 1-2 Jahren dazugewonnen habe, kann ich mit Gold nicht aufwiegen. Die Währung waren halt nur leider mein Seelenfrieden und die Ruhe und Entspannung die mir immer wichtig war und immer noch ist.