Zitat von Hola15:Ich weiß nicht, ob du das hier schreiben willst, aber was macht es so schwer? Welche Gefühle/Gedanken?
Ich fühle mich gerade so, als sei mein einst engster Mensch gestorben und auch ich ein Stück. Es reicht nicht, dass die Beziehung gescheitert ist, was ohnehin schon traurig ist und ein hartes Eingeständnis. Es muss nun auch noch so sein, dass alles in den Dreck gezogen wird, ich diese Frau gar nicht mehr kenne, sie sich eiskalt, skrupellos zeigt und verhält. Es geht an meine innersten Grenzen. Existenziell. Finanziell. Psychisch. Sauberer, fairer Schnitt scheint nicht möglich, sie pflügt wie ein Panzer über alles hinweg. Ich und andere stehen da und können die Scherben aufkehren. Ich fühle mich verraten, missbraucht, ausgenutzt, entwertet, verachtet, weggeworfen. Darf aber ihren Mist ausbaden, statt wenigstens sauber die Trennung zu handhaben und zu verarbeiten. Sie hüpft ins nächste warme Bett, alle die noch an ihr dranhängen werden hat nicht gefragt. Nicht gefragt, ob sie das wollen, nicht gefragt, wie man auf ihre Bedürfnisse eingehen kann, was das Beste für sie wäre. Das ist diesem Menschen egal. Und ich verstehe nicht, mit wem ich mich die letzten 6,5 Jahre abgegeben habe, wen ich ganz nah an mein Innerstes gelassen habe. Ich habe keine Energie, jede Nacht Alpträume und fühle mich leer. Ich bin unendlich traurig.
Das sind meine Gedanken und Gefühle aktuell.