impactice
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meine (Ex)-Freundin hat am 09.03 Schluss gemacht, nachdem es ein paar Wochen etwas holprig war.
Die Trennung ging so zu 75% von ihr aus. Ich hatte darüber nachgedacht, weil ich mich etwas einsam fühlte, aber ich wollte es weiter versuchen und reparieren. Am Ende des Tages haben wir uns "im Guten" getrennt.
Ihre Gründe: Sie hat nicht mehr so die Gefühle und ist nicht mehr so glücklich.
Das Ganze ist jetzt also 40 Tage her und ich habe die Zeit intensiv genutzt, darüber nachzudenken, warum es zur Trennung kam. Ich habe darüber nachgedacht, was ich "verbockt" hab. Nachdem aus meiner Erfahrung heraus "Ich habe nicht mehr so die Gefühle" ein Standard Satz ist der eigentlich sagt: "Ich finde dich mental nicht mehr so attraktiv", habe ich mir Gedanken darüber gemacht und mir die Frage gestellt "Warum?"
Ich bin rigoros mit mir selbst ins Gericht gegangen und habe die "wichtigsten" Eckpunkte zusammengefasst.
- Ich war extrem gestresst und selber unglücklich. Ich war nicht mehr der offene, glückliche, lustige Typ in den sie sich verliebt hat. Ich war viel zu ernst und konnte nicht viel lachen. Mein Unglück hat sicherlich auf sie abgefärbt.
Meine Lösung: Den Stress loslassen, mir Themen nicht mehr so ans Herz gehen lassen und das zu tun, was mich glücklich macht. Das funktioniert bisher sehr gut und ich fühle mich viel glücklicher.
- Ich habe mich selber vernachlässigt. Ich habe Freunde und Hobbies vernachlässigt und sie auf ein Podest gestellt. Ich habe sie damit sicher irgendwie eingeengt.
Meine Lösung: Ich habe wieder angefangen, Fußball zu spielen. Das frisst viel Zeit, tut meinem Köper gut und ich kann mich neu sozialisieren. Ich habe auch wieder mehr mit alten Freunden zu tun.
- Ich habe Verlustängste bekommen, wenn sie sich distanziert hat.
Meine Lösung: Kam eigentlich von alleine. Die Trennung hat mir gezeigt, dass ich sie nicht "brauche". Außerdem habe ich einen Online Kurs zu dem Thema Verlustängste begonnen um daran zu arbeiten.
- Ich habe sie mit Liebe überhäuft. Als Resultat der oben genannten Punkte blieb mir nur eine Emotion übrig: Sie mit Liebe zu überhäufen um "Bestätigung" zu erhalten.
Meine Lösung: Meine Verlustängste in den Griff bekommen und unabhängig und glücklich werden.
Und auch über weitere Dinge habe ich nachgedacht...
So, in der Zwischenzeit habe ich ihr einmal geschrieben. Am 17.03, 8 Tage nach der Trennung. Einen langen, emotionalen Text, in welchem ich ihr etwas von den Stichpunkten oben (nicht alles) erklärt habe. Einfach um ihr mitzuteilen: Hey, es tut mir leid. Ich habe Fehler bei mir gesehen. Außerdem habe ich, etwas über emotional, geschrieben, dass ich sie vermisse und viele gemeinsame Erinnerungen aufgezählt. Ich habe sie wissen lassen, dass ich ihr Entscheidung die Beziehung zu beenden respektiere, auch wenn es nicht das ist, was ich will. Außerdem habe ich sie wissen lassen, dass ich keine Antwort von ihr erwarte, weil ich weiß, dass sie im Moment wahrscheinlich nichts von mir hören möchte.
Das ist jetzt 32 Tage her. Seitdem kein Kontakt. Wir haben nur einmal gesprochen. Da ging es ganz casual einfach um Arbeit. Ihre Körpersprache währenddessen war mir gegenüber schon ziemlich flirty. Extremer Augenkontakt, offener und mir zugewandter Körper, dauerhaft mit ihren Haaren gespielt. Aber gut, ich wollte da auch nicht zu viel interpretieren. Sonst sieht der Kontakt nur so aus, dass sie alle meine Instagram Stories anschaut sowie einen WhatsApp Status, in dem ich mein Auto angeboten habe. Das heißt zumindest, sie hat meine Nummer nicht gelöscht und hat zumindest so viel Interesse, dass sie mein Social Media verfolgt.
Jetzt zu meinem Problem. Ich habe über das für und wider unserer Beziehung nachgedacht. Über die positiven und schlechten Dinge und mein Entschluss steht: Ich möchte sie zurück. Ich denke, wir haben beide dazu beigetragen, eine wunderbare Beziehung im Sand zu versenken. Und ich denke, wir können eine wunderbare gemeinsame Zukunft haben. Ich weiß nur nicht was sie will.
Ich habe in 8 Tagen Geburtstag und ich kann mir gut vorstellen, dass sie mir da schreiben wird. Ich will vorbereitet sein darauf. Ich mache mir Gedanken darüber. Ich würde an ihrer Stelle meinem Ex nicht zum Geburtstag schreiben, wenn ich kein Interesse mehr an ihm hätte. Wie seht ihr das? Ich würde mit einem einfachen "Danke dir. Ich hoffe es geht dir gut." antworten und abwarten, ob sie das Gespräch am laufen hält.
Wenn sie mir nicht schreibt, dann gibt es zwei Möglichkeiten: Sie hat gar kein Interesse oder will keine falschen Signale senden. Und hier denke ich mir; Wie verkehrt wäre es, wenn ich ihr in zwei Wochen noch einmal schreibe. Was ganz einfaches, ganz casual wie z. B. "Hey x., ich habe gerade XY gesehen (z. B. ein Foto aus einem vergangenen Urlaub oder sowas) und musste an dich denken. Wollte dich nur wissen lassen, dass ich hoffe, dass es dir gut geht."
Ich glaube ich kann das aus einem emotional sicherem Standpunkt machen. Wirkt das nach der Zeit noch "needy"? Ich bin ein Mann, der weiß was er will und das auch "einfordert". Oder würdet ihr davon komplett abraten und strikt dabei bleiben, sie nicht zu kontaktieren?
Zwei Aussagen aus dem Trennungsgespräch blieben mir im Kopf:
- "Ich weiß nicht, ob es ein Fehler ist, sich zu trennen. Ich weiß aber auch nicht, ob es ein Fehler wäre, bei dir zu bleiben. Jetzt muss erstmal Zeit vergehen damit wir beide mit der neuen Situation klarkommen"
und
- Ich schließe ja nicht aus, dass wir vielleicht irgendwann eine zweite Chance bekommen, aber ich gehe im Moment nicht davon aus bzw. rechne nicht fest damit und ich möchte auch nicht, dass du dir deswegen Hoffnungen machst, sondern über mich hinweg kommst"
Ich freue ich über eure Meinungen.