Zitat von Renama: War es eine Einbauküche?
Ansonsten spricht doch wenig dagegen, die Sachen anzunehmen und einfach bei sich selbst Zuhause im Schrank zu bunkern, bis man sie verwenden möchte?
Spricht nichts dagegen. Die Situation war, dass ich ihn nicht noch mal da haben wollte, solange ich im Wochenbett war. Für mich war der erste Besuch von ihm und seiner Frau sehr anstrengend.
Mein Anteil an dem Streit ist aber, dass ich das nicht sehr nett formuliert habe. Dafür habe ich mich bereits mehrfach entschuldigt. Keine Ahnung, ob das ankam.
Zitat von Lumba: Empathie stünde allen gut zu Gesicht.
Es stimmt, dass wir einfach anders fühlen und denken.
Mir geht es da auch um eine Grenze, die nicht hätte überschritten werden dürfen.
Zitat von Sporty87: Und klar das sind jetzt vielleicht „Kleinigkeiten“ usw. aber es geht auch irgendwo um das grundsätzliche Thema Grenzen zu wahren
Unsere Geschichte ist unterschiedlich. Vielleicht geht es an der Stelle mehr um den Rollenwechsel als um die Sache.
Unsere Väter müssen uns mit Kind nun nochmal ganz anders wahrnehmen. Als eigenständig handelnde, die andere Erziehungsideen haben als sie. Es kann auch verletzen, wenn etwas, dass die Väter damals wie selbstverständlich gemacht haben, nun abgelehnt wird. Es ist nicht nur eine Kritik in der Jetztzeit, sondern auch eine Kritik daran, wie sie es damals gemacht haben.
Und er ist Opa. Opa sein kann was Tolles sein, aber es bedeutet auch, dass unwiderruflich die letzte Lebensphase eingeläutet ist. Das kann Angst machen.
Ich denke, ich habe ausreichend Empathie dafür. Nur sind das Dinge, die die Väter innerlich für sich klären müssen. Ich kann nur sagen, da ist eine Grenze und sie entwickeln sich dann oder eben nicht.
Zitat von Lumba: Aber naja, wenn brechen das ist, was das Ziel sein soll. Eure Entscheidung und damit ok.
Es ist nicht das Ziel. Das Ziel ist ein friedvolles Miteinander. Es ist die Frage, wie viel darf das Miteinander kosten? Und wenn es mich meine Grenzen kostet, die ich für mein Kind ziehe, dann ist mir mein Kind wichtiger als mein Vater.
Mein Kind, meine Regeln. Wenn er sich an meine Regeln halten kann, freue ich mich auf Kontakt.