@Schlurfi2020 , danke für deinen Beistand, zumal ausgerechnet du und ich ja eher selten gleicher Meinung sind.
Nun zum TE.
Zitat von Schlurfi2020: Und klar, er will sie behalten, aber dafür muss er sich verändern und positiv in Sachen Vertrauen neu aufstellen.
Das wäre auch mein Argument. Dem aber hat der TE bereits selbst den Riegel vorgeschoben, als er erklärte, seiner Partnerin so oder so nicht zu vertrauen.
Damit ist doch alles gesagt. Entweder man liebt und vertraut, oder man vertraut nicht. Aber wozu dann noch zusammenbleiben?
Und dazu bedarf es keiner Diskussion, keines Zerredens der "Beziehung", keiner foralen Gedankenspiele um Ja-nein-aber-doch-oder-auch-nicht und den ewigen Konjunktiv.
Vor ein paar Beiträgen warf der TE mir sinngemäß vor, keine Ahnung von Männern zu haben.
MMn ist ein Mann jemand, der eine klare, verlässliche Haltung hat. Der weiß, was und wen er möchte. Der auch mit Gegenwind fertig wird, ohne herumzuheulen. Für den ein Ja ein Ja ist und ein Nein ein Nein. Ohne Vielleicht und Wenn und Aber. Jemand, der keinen Respekt
einzufordern braucht, weil er ganz einfach von vornherein respektabel
ist.
Nach meinem bisherigen Eindruck vom TE ist dieser noch längst kein Mann, sondern für seine 30 Lenze eher lächerlich unreif.
Aber vielleicht
wird er ja noch ein Mann. Die Situation jetzt ist eine gute Probe auf dem Weg dorthin, denn jetzt ist mal 'ne glasklare Entscheidung gefragt: Vertrauen oder kein Vertrauen? Zusammenbleiben oder Trennung? Ja oder nein?
Eins geht nur. Dazwischen gibt's nichts. Und dann die getroffene Entscheidung mit aller Konsequenz tragen.
Da ich dem TE so viel Männlichkeit definitiv nicht zutraue, hoffe ich an dieser Stelle auf seine Freundin und deren Mut zur Trennung.