Zitat von Kaetzchen:Männer müssen verführen, das verlangt die Natur.
@Kaetzchen So sehr ich Deine Kommentare oft beundere, weil sie genau ins Schwarze treffen, so seh muss ich Dir hier widersprechen. Empfinde
ich in einer Beziehung sexuellle Unlust, habe zunächst einmal
ich ein Problem, denn
meine partnerschaftliche Gefühlswelt fällt aus der Norm. Ich funktioniere nicht. Und damit bin zunächst einmal
ich in der Pflicht, daran zu arbeiten, meine Gefühlswelt wieder ins Lot zu bringen, nicht mein Partner! Die Lösung mag (sollte) Gespräche mit dem Partner beinhalten und mag eine Verhaltens-/Wesensänderung des Partners bedingen, aber
ich bin vernatwortlich die Lösung zu finden und zu treiben. Mich zurückzulehnen und vom Partner zu erwarten, er solle jetzt mal versuchen zum Verführer werden oder im Kreis springen oder seine Freizeit ab sofort in der Muckibude zu verbringen ist ein grotesker Ansatz. Die Lösung liegt in mir, nicht im Partner. Stelle ich fest, dass ich den Anblick Muskeln brauche, um erregt zu werden, dann sollte ich ihm das genau so sagen und mit ihm besprechen, wie eine Lösung aussehen könnte. Vielleicht wäre die Lösung ja, gemeinsam Flimchen anzuschauen, in denen mudkelbepackte Männer Frauen verwöhnen und diese Fantasie oin das Liebesspiel einzubauen, als von meinem unsportlichen Mit-40er zu erwarten, dass er nächste Woche einen Astral-Körper bekommt.
Zitat von Kaetzchen:Das ist leider auch ein sehr häufiger Fehler - Mann organisiert Zeit zu zweit, allerdings mit dem Hintergedanken, dann auch 6 zu haben.
Zitat von unbel Leberwurst:In den "Lustlosphasen" meiner Frau kamen dann aber auch noch frustrierende Erlebnisse.
Beliebter Spruch von ihr: "Wir müssen nur mal Zeit miteinander verbringen, dann klappt das schon wieder."
Also bucht mann ein Wellnesswochenende oder macht einen Saunatag, wo sie sich dann anschliessend für die schöne Zeit bedankt, aber wieder nichts im Bett läuft...
Böser Fehler der Ehefrau und wieder die Verweigerung der Eigenverantwortung. Wenn ich einwillige ein Wellnesswochenende zu buchen und weiß (man kennt ja seinen Partner), dass der hinterher als Krönung eines schönen Wochenendes Sex erwartet, dann mache ich ihm vorher klar, was kommt. Ansonsten nehme ich besser Eiswürfel mit, um sie ihm in die seit Stunden ausgebeulte Hose zu kippen, sobald wir alleine im Zimmer sind. Und wenn ich mit nicht sicher bin, ob es Sex geben wird, dann sage ich ihm das genau so.
Überhaupt denke ich, dass auch Frau ihre Wunsch-Zweisamkeiten organsieren darf, die sie emotional näher an ihrem Mann bringt. Dann kann sie das Hosenproblem durch gute planung geschickt umgehen.
Zitat von Kaetzchen:Liebe Männer,
es gibt für eine Frau nichts Schlimmeres, als schlechten 6 zu haben aus "Pflichtgefühl". Kein 6 ist allemal besser als schlechter 6, und alles ist besser als "Pflicht6". Auch für den Mann, denn das fühlt sich erniedrigend und demütigend an.
Zitat von Kaetzchen:Und wie sich ein BJ anfühlt, auf den die Frau keinen Bock hat, haben sicherlich viele Männer schon mal erlebt.
Die Annahme, dass Pflicht-S. für einen Mann genauso schrecklich ist, wie für eine Frau (Ist es das für Frauen wirklich wenn es millionenfach praktiziert wird?), ist eine Trugschluss. Wenn Männer vor der Wahl stehen: Kein Sex oder wöchentliches Pflichtprogramm, dann würden 99,9% der Männer das Pflichtprogramm der Enthaltsamkeit vorziehen. So schlecht kann der Sex nicht sein, dass er schlechter als Kein Sex ist. Das ist wie Schnell-Imbiss, beim größten Hunger kriegt man das Zeug runter und man ist immerhin satt. Viel besser, als schlechtgelaunt mit knurrendem Magen durch die Gegend zu laufen.
Zusammengefasst :Ich bin ein Vertreter von Eingenverantwortung im Leben (vor allem auch in der Partnerschaft). Ich und nur ich bin verantwortlich für die Beziehung zu meiner Frau. Meine Fau ist verantwortlich für ihre Beziehung zu mir.