@Ella
Wir haben über Zukunfts'eventualitäten' noch nicht ausführlich gesprochen. Kinderwunsch stand bei mir nie über der Partnerschaft.
ER hat das Kinderthema initiert. Wie gesagt, bis vorgestern hieß es, wir werden dieses Frühjahr die KiWu-Klinik aufsuchen und uns erstmal beraten lassen. Das war der Ist-Stand. Nicht mehr und nicht weniger.
Wir haben die Punkte, was ist, wenn’s nicht mehr geht, oder er plötzlich doch nicht möchte, oä - darüber hatten wir noch kein ausführliches Gespräch. Und das ist es, was mir fehlt, das Puzzleteil. Dieses ausführliche Gespräch, das es noch nicht gab.
Hätte ich geäußert, kein Kind = Trennung, dann würde ich seine Aktion eher verstehen können.
Aber ich hatte diese Eventualität (aufgrund seines geäußerten Kinderwunsches) erst mal gar nicht am Schirm. Für mich herrschte Klarheit.
Fakt ist, wenn er mir plötzlich gesagt hätte, er entscheidet sich gegen ein Kind - das nicht zur Trennung meinerseits geführt hätte. Deswegen halte ich es für unfair, mir eine solche Entscheidung abzunehmen. Darum geht es mir.
Zitat von Ella: Kann es sein, dass er doch nicht so reif ist, wie man denkt? Dass er eine Liebschaften angefangen hat, die nicht für immer war? Dass deine starke Liebe ihn hat mitreißen lassen, von einer gemeinsamen Zukunft zu träumen und nun ist der Zeitpunkt gekommen, sich einzustehen dass diese Zukunft nicht realistisch ist?
Kann durchaus sein. Aber dann macht man den Mund auf und geht offen ins Gespräch und zieht nicht sowas ab und entscheidet Dinge allein, die beide betreffen.
Ich bin echt sauer. Schwach ist das von ihm. So, wie er sich gerade verhält.
Ich bleibe weiterhin stark und gebe ihm Raum, bleibe mir selbst treu. Mich zu melden, fühlt sich momentan falsch an.