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Keiner mag Lügen - Was ist eine Lüge?

Malatesta
@Arella
Zitat:
Die Landschaftszenen sind wahnsinnig schön und der Hauptdarsteller natürlich Zucker.

Oh ja, der Hauptdarsteller ist so kernig-knuffig, daß sich auch der feminine Anteil meiner Heteroexistenz in ihn verlieben könnte. Die junge Witwe ist aber auch ein sympathisches Goldstück.

#46


Arella
Zitat von Malatesta:
Die junge Witwe ist aber auch ein sympathisches Goldstück.

Da ich ja extrem hetero bin, konnte ich mich natürlich nur noch an den jungen Gerard Butler erinnern…🤣
Aber ja, die Hauptdarstellerin ist sehr süß. Ist ja klar, dass du als Mann, da natürlich ein anderes Raster hast, als ich.🙂

#47


A


Keiner mag Lügen - Was ist eine Lüge?

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Malatesta
@Arella
Zitat:
Da ich ja extrem hetero bin,

Das ist ja eine spannende sex&gender-Eigenzuschreibung, vor allem das ,,extrem" vor dem ,,hetero". Verstehst du dich als Heteroextremistin im politischen Kampfraum der Genderdebatte? Bedeutet dies, du negierst jedweden maskulinen Anteil in deiner Orientierung, wo ich umgekehrt einen femininen beanspruche?
Ich halte mich für heterofeminin, womit ich mich aber nicht auf das Minenfeld der Geschlechteridentitäten begeben will. Es ist eher eine ideelle Anleihe aus dem anachronistischen Rollenmusterverständnis der beiden biologischen Haupt-Geschlechter.
Das würde gegenwärtig im universitären Seminar natürlich als reaktionär attackiert, was mich als Libertärer in der ländlichen Provinz aber nicht weiter stört.

#48


Arella
Zitat von Malatesta:
Bedeutet dies, du negierst jedweden maskulinen Anteil in deiner Orientierung, wo ich umgekehrt einen femininen beanspruche?

Nein, ich meine es anders.
Ich habe mich immer gefragt, ob ich eine Frau lieben könnte.
Weil ich finde, dass es tolle Frauen gibt und ich auch glaube, dass mir ein Zusammenleben mit einer Frau gefallen könnte.
Aber es ist einfach nichts, aber so gar nichts in mir, das eine Frau körperlich begehren könnte.
Ich habe mich immer mal wieder gefragt im Laufe meiner Entwicklung und Erdenzeit.
Ich kann es nicht. Ich könnte es nicht.
Kein Küssen, kein Schmusen, nada.

Nur eine Richtung.
Keine Chance, selbst wenn ich mich wirklich bemühen würde.
Einen maskulinen Anteil in mir finde ich auch nicht. (glaube ich)

x 1 #49


Arella
Zitat von Malatesta:
Das würde gegenwärtig im universitären Seminar natürlich als reaktionär attackiert, was mich als Libertärer in der ländlichen Provinz aber nicht weiter stört.

DAS wiederum denke ich nicht. Ich nehme an, deine Aussage über deine gefühlte Heterofeminität würde mit Interesse beguckt und beackert werden. Angenommen und bearbeitet.
Man sagt ja, beide Geschlechter haben beide Anteile.
Wer "man" allerdings ist kann ich dir nicht genau sagen.
Es ist für mich eher eine Art elementares Lebenswissen.

Kann natürlich sein, dass es doch auch vorrangig künstlerische, oder dem Künstlerischen oder Kreativen zugeneigte Menschen und Männer sind, die dafür eine Affinität haben und überhaupt einen Zugang erlangen konnten.

#50


Arella
Zitat von Arella:
Einen maskulinen Anteil in mir finde ich auch nicht. (glaube ich)

Ach doch, ich habe einen. Ich heimwerke in Maßen.
Aber ob das maskulin ist, oder nur eine gesellschaftliche Konstruktions-Rollenbild-Zuschreibung, das weiß ich nicht.
Weil es mir zwar Spaß gemacht hat, aber nun auch nicht übermäßig.
Ich würde tatsächlich lieber Blumen arrangieren. Lachendes Gesicht

x 1 #51


Malatesta
@Arella
Danke für die offenherzige Auskunft. Jetzt leuchtet mir der Ausdruck ,,extrem hetero" ein.
Meine Erfahrungen mit Männern sind ähnlich gelagert wie deine mit Frauen.
Es gab immer wieder mal homo- oder bi. Bekannte in meinen Lebenskreisen, die eine libidinöse Annäherung versucht haben, worauf ich aber nicht angesprungen bin, auch nada. Insofern bin ich bis ins Mark ein Hetero-Mann.
Was mich aber in jüngeren Jahren in einer spielerischen Episode der freien Liebe gereizt hat, war der exerimentelle Rollenwechsel, die Geliebte maskuliner und ich feminer im Verhalten.

#52


Malatesta
@Arella
Zitat:
Ich nehme an, deine Aussage über deine gefühlte Heterofeminität würde mit Interesse beguckt und beackert werden.

Die Toleranz wäre ja wünschenswert, meine Erfahrungen in städtisch akademischen Milieus, die sich auf dem ideologischen Schlachtfeld der Genderdiskurse tummeln und sich für progressiv halten, sind leider andere - mehr repressive Vorhaltungen als wißbegieriges Interesse.

#53


Malatesta
@Arella
Zitat:
Ich heimwerke in Maßen.
Aber ob das maskulin ist, oder nur eine gesellschaftliche Konstruktions-Rollenbild-Zuschreibung, das weiß ich nicht.

Das nenne ich geschlechtsneutral handwerkulin. Die Neigung freut mich besonders als kunsthandwerklich Tätiger! Was ist dein bevorzugtes Material?

#54


A


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