Zitat von NurBen:Wir manipulieren ständig und lassen uns ständig manipulieren. Das liegt in der Natur der Menschen. Ob Frau oder Mann macht dabei keinen Unterschied. Der Punkt ist nur, dass manipulieren grundsätzlich als eine "böse Absicht" interpretiert wird, was meiner Meinung nach falsch ist. Es gibt gute Manipulation und schlechte Manipulation. Was entscheidend ist, ist die Absicht dahinter.
Hmm

In diesem Kontext sehe ich nix positives an einer Manipulation.
Das wir ständig manipuliert werden, das stimmt. TV, Zeitung, Internet, Werbung usw. Das es zwischen Frau und Mann kaum Unterschiede gibt, konform. So einfach kann man es sich natürlich machen .Gute Ausrede, liegt in der Natur des Menschen.
Wer entscheidet denn was eine gute oder schlechte Manipulation ist? Der Zweck heiligt nicht immer die Mittel. Nenn mir mal bitte eine gute Manipulation. Manipulation bleibt Manipulation. Die Gründe spielen eine untergeordnete Rolle. Das da hinter auch z.T. gute Absichten stecken, das glaub ich auch. Ist nur die Frage, gut für wen? Gut für den manipulierenden. Warum sollte ich jemanden so Manipulieren das es gut für ihn ist und schlecht für mich? Das ergibt doch kaum Sinn. Manipulation macht nur Sinn, wenn der manipulierende auch einen Vorteil für sich daraus hat. Warum sonst der ganze Aufwand? Ach so, warte. Jetzt hab ichs. Die schöne Doppelmoral. Wenn man selbst manipuliert ist es gerechtfertigt. Man selbst ist ja der gute. Logo. Guter Junge. Die anderen sind ja die bösen. Sorry, ich vergesse das immer wieder.
Wiki sagt, Zitat:
Als Manipulation von Menschen wird die Einflussnahme bezeichnet, bei welcher die Annahme einer Meinung, Ware oder Dienstleistung durch die Zielperson zu einem Nachteil für diese führen kann. Von unsittlicher Manipulation spricht man, wenn der Versuch zu überreden oder überzeugen bei dem Beeinflussten ökonomischen und/oder sittlichen Schaden verursacht.
Wer Unterlegenheitsgefühle, mangelndes Selbstvertrauen oder Angst hat, lässt sich leichter täuschen, ist leicht manipulierbar. Die Manipulation von Menschen verfolgt Ziele und dient dazu, andere Menschen hinsichtlich ihres Verhaltens zu beeinflussen. Der Begriff der Manipulation ist in diesem Kontext negativ besetzt. Wird ein positives Ergebnis angestrebt oder erreicht, handelt es sich um Kommunikation zur Überredung oder Überzeugung. Manipulierte Menschen handeln nicht aus eigenen Einsichten oder Überzeugungen, sondern fremdbestimmt. Die angestrebte Lenkung durch gezielte Beeinflussung von außen erzeugt beim Erkennen zumeist negative Emotionen, da der Manipulierte zur bloßen Marionette des Manipulierenden gemacht wird und nur nach dessen Vorstellungen reagieren soll. Auch in der Kommunikation kann Sprachmanipulation ausgeübt werden, zum Beispiel durch die Fragetechnik.
Zitat Ende.