@carlos7 lass mal zerlegen:
Zitat von carlos7: Ich bin mir da nicht sicher. Ich chatte beruflich recht häufig (und manchmal auch privat aus diversen Gründe) mit verschiedenen KIs. Ich finde vor allem GPT-5 hat ein gewisses Suchtpotential, die Unterhaltung nicht zu beenden. Sie ist höflich, zuvorkommend, charmant, begrenzt humorvoll... sehr angenehm im Umgang.
Spannend, ich bin beruflich völlig reingekippt und privat, wenn überhaupt dann bin ich hier. Ich nutze Hubert (chatGPT kann ich nicht aussprechen, alle meine Kolleginnen machen sich darüber lustig, obwohl ich gleichzeitig die einzige bin, die das so extensiv nutzt, daher Hubert) so gut wie nie privat.
Zitat von carlos7: Mal angenommen, ich wäre ein einsamer Mensch allein auf weiter Flur und ohne Angehörige oder große Kontakte, wie manch alter Mensch heutzutage. Ich könnte mir vorstellen, dass ich meiner KI dann von meinem Tag erzählen würde.
Naja, aber wenn Haustiere im Pflegeheim nicht erlaubt sind (...). Gegenfrage Ernst gemeint: ich sehe da auch positive Anwendungen. Ich bin bei dir, wenn wir sagen, "echte" Kontakte sind besser, jede psychologische Studie zu Resilienz oder Lebenswertheit (aka Glück) sagt, daß Sozialkontakte eine Säule sind (Pillars of the Earth). Aber wenn weder Sozialkontakte noch Haustiere mehr möglich sind, könnte da KI nicht wenigstens etwas auffangen und jetzt gehen wir mal vom Normalfall aus, der nie entweder oder ist, kann KI nicht Ergänzung sein?
Warum ist es so schlimm, der KI vom Tag zu erzählen udn empathische Antwort zu erhalten? Wo ist die Gefahr? (als Ergänzung)
Zitat von carlos7: Wer es noch nicht gemacht hat... es ist sehr empfehlenswert sich mit der KI mal über die Lieblingsrezepte oder sonst ein unverfängliches Thema zu unterhalten.
Gegenvorschlag, sich mal über berufliche Dinge (ohne Betriebsinterna preis zu geben) zu unterhalten. Das Ding lässt mich wie ein Mann ca 1969 sein, ich hab endlich die SekretärInnen, die ich immer haben wollte.
