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Gast
Zitat von VictoriaSiempre:Viertens geht es in diesem Thread nicht um Dich und Deine Geschichte, sondern um die von @Sasana Habe ich es überlesen: Wie lange ging denn die damalige Affäre? Bzw. war es überhaupt eine oder „nur“ ein einmaliger Betrug? Ich will das Geschehene damit nicht klein reden - oder vielleicht doch? Da hat ein ...
....aaaaber - der EM der TE hatte so viele Jahre nach seinem "Ausritt" wohl (immer)(noch) Probleme - wegen seines Fehltritts. Wie oft es zu einem Fehltritt kam, wie lange dieser andauerte, ist unbekannt.
Die TE hat durch den EM selbst vom lange zurückliegenden Fehltritt erfahren....und dann liegt es NICHT allein an der TE, ob und wie sie das Ganze wegsteckt. Der EM hat scheinbar NICHTS davon "weggesteckt".
Dann spielt es war für eine Rolle, ob und welche Probleme es innerhalb der Ehe gab/gibt - wodurch ausgelöst? Die TE wähnte sich scheinbar in einem sicheren Ehe-Hafen. Der EM scheinbar nicht. Warum er nicht früher etwas von seinem Fehltritt erwähnte.... sein Geheimnis. Warum er JETZT überhaupt etwas gesagt hat.... nach mehr als 20 Jahren.... bleibt auch sein Geheimnis.
ER kam/kommt scheinbar nicht (mehr) mit der Situation klar. Warum er sich nicht hat anderweitig beraten lassen, wie er sich verhalten soll - das bleibt wohl ein Rätsel.
Und zu einer Fremdgeh-Beichte sei gesagt - ob MIT oder OHNE "Beichte"...das "danach" muss eh jeder mit sich selbst ausmachen - auch weiterhin. Das ist durch eine "Beichte" nicht "einfach weg"/vergessen, als wäre nichts gewesen.
Was eine Beichte auslösen kann.... jetzt werden wohl die Leute im Forum hellhörig werden, die eine Beichte für unerlässlich hielten/halten. Die TE hat zu spüren bekommen, was es mit einer Beichte - "der EM meinte es ja nur gut" - auf sich hat. Mit WEM meinte es der EM denn wirklich gut - mit sich selbst....aber niemals mit seiner eigenen EF. Ja.... die Betrogenen sollen selbst entscheiden, wie es für SIE nach einem Betrug weitergeht. Und was geschieht gerade JETZT bei der TE.... Scherbenhauben.
Muss ein Fremdgehen "auf Gedeih und Verderb" gestanden werden?
Soll DAS der Sinn einer Beichte sein?
@VictoriaSiempre
mit einem Verzeihen - ist das Ding denn dann wirklich "durch" für die TE? Wissen WIR, wie das Geständnis auf die TE gewirkt hat, was das Geständnis bei IHR ausgelöst hat, ggf. zerstört hat - GERADE nach so langer Zeit nach dem Fehltritt?
Was hat das Geständnis denn mit dem EM gemacht....erleichtert? Er ist etwas "los" geworden? Geht es ihm jetzt wirklich besser, WEIL er einen Ballast losgeworden ist, den er seiner EF aufgehalst hat? Hat ER ihr nicht wesentlich mehr aufgehalst, WEIL er den eigenen Druck nicht (mehr) aushielt?
Mit Verzeihen - alles aus der Welt? Das wäre die Rechnung ohne den Wirt zu machen. Dazu gehören auch 2.... und es ist unerwähnt, wie sich der EM seit seinem Outing verhält.
Trennung - auch eine Option. Nur.... ist die leistbar? Wir wissen nichts über die näheren Umstände des familiären Umgangs, der Wirtschaftlichkeit, des gesellschaftlichen Lebens - vor, wie nach dem Outing des EM. Eine harmonische Familie.... bis zum Outing! So ist meine Wahrnehmung nach den bisherigen Schilderungen der TE. Also.... eine Trennung MUSS Frau/Mann sich ja wohl auch erst mal leisten können.
Ja... ich gebe dir Recht.... der Umgang der TE mit der Situation liegt in ihren Händen. Wie auch der Umgang des Herrn Gemahl in dessen Händen liegt. Büßerhemd wäre blöd.... ändert am Umstand nichts.