Zitat von Schwedus:Super zusammengestellt und ganz nüchtern beschrieben ( man merkt, auch bei dir ist Zeit vergangen und der Kampf gegen Windmühlen hat dich abgeklärt werden lassen) .
Nix hinzuzufügen.
In eigner Sache, ich bin mittlerweile fast komplett zur Ruhe gekommen, kann die Situation nicht ändern.
Es stört mich kaum das nun ein neuer Erzieher da ist.
Es stört mich kaum, dass sie mich kaum vermisst.
Es stört mich kaum dass ich wenig Geld habe.
Abgeklärt war ich schon vorher was das angeht. Meine Exe und ich hatten uns am tag der Trennung 4h Stunden lang unterhalten und alles geklärt. Erst ihre Anwältin machte aus der friedlichen Trennung einen Rosenkrieg.
Ende nach den vielen Schlachten - die Anwältin wurde aus der Kanzlei entlassen, meine Exe stand kurz vor 2 Strafverfahren wegen Betrugs und am Ende einigten wir uns vor Gericht auf das, was wir am Tag der Trennung besprochen hatten.
Hätte ich gut drauf verzichten können. Ich kenne aber auch meine Ex. Sie ist nicht sonderlich intelligent und egal was sie auch tat - ich weiß, dass es keine Bosheit war sondern einfach Unvermögen.
Das hilft auf alle Fälle gegen Rachegelüste.
Das mit dem Geld ist eine taktische Frage. Der Gesetzgeber setzt meine Eigentumswohnung mir zur Last (Wohnvorteil).
Ich setze meine Wohnung als Waffe für mich ein (Bonität).
Sprich monatlich bin ich am Limit. Aber ich konnte sie mit einer Abfindung aus der Gleichung entfernen also nur noch die Kids.
Und ich setze voll auf Wachstum.
Ich schulde die Bude um, die Zinsen sind eh niedrig, verlängere die Abzahlung von 12 auf 30 Jahre und bekomme genug Kapital (bei weniger Belastung pro Monat, um die kommenden Jahre trotz Unterhalt Urlaub, Freizeit etc. machen zu können. Parallel versuche auf Arbeit durchzustarten um die finanziellen Einbußen mittelfristig durch Lohnerhöhungen zu kompensieren.
Meine Wohnung ist hier halt ein Glücksbringer. 100m² nur für mich allein, die Kids haben ihre eig. Zimmer. Die Finanzierung ist aber günstiger als eine Kaltmiete und man kann sie gut verschulden. Ich habe sie 2010 gekauft, da waren die Zinsen ganz gut und der Immobilienmarkt am Ende. Jetzt ist sie viel mehr Wert und die Zinsen noch niedriger. Das spielt mir in die Hände.
Und meine Ex hat nunmal keinerlei Anspruch auf Kredite, die ich zukünftig aufnehme und in 30 Jahren zurückzahle. Das Vermögen, das sich daraus ergibt, gehört eben allein mir.
Es hätte schlimmer kommen können. Nebenbei wohne ich halt fast nebenan und sehe meine Kinder mehr oder weniger wann ich will.
Ist halt das Prinzip des Verteilens eines Kuchens. So klange meine Exe denkt, sie hätte das größte Stück bekommen ist alles super. Und die Abfindung für sie ist ja auch höher als der Unterhalt über 4 Jahre. Aber eben gegen das was möglich gewesen wäre lächerlich. Sie hätte mich durchaus zum Verkauf zwingen können, wenn sie intelligenter gewesen wäre.
Unterm Strich ist das so, als hätte ich die letzten 8 Jahre nicht getilgt und muss wegen Unterhalt weitere 27 statt 12 Jahre tilgen. Aber die Alternative wäre eine noch höhere Kaltmiete gewesen. Und wen interessiert Geld....es muss nur genug da sein zum Leben.