Shibb
Gast
Ich bin als Einzelkind aufgewachsen. Ich habe keine mir bekannten Geschwister sagen wir es mal so ^^
Ich teil ja gern meine Erfahrungen. Ich möchte dir vielleicht einfach nur näher bringen wie das Kind sich in der Situation fühlen KÖNNTE.
Ich war froh dass mein Papa zumindest immer Zuflucht war wenn ich mal wieder weg musste von meiner Mutter. Sie sind beide gute Menschen mit Problemen und ebenfalls nicht optimaler Kindheit.
Ich weiß noch wie schlimm es für mich war als mein Vater meinen 16ten Geburtstag vergessen hat.
Zu meiner Therapeutin hab ich damals gesagt: Ich fühl mich bescheuert dass ich da mit fast 30 Jahren nicht drüber stehen kann weil es mich als Kind eben so verletzt hat.
Meine Therapeutin hat nur gelächelt und meinte ob ich denn wirklich denke dass wir unser Kind denn jemals ganz ablegen.
Und ich glaube ihr könntet es beide bereuen wenn ihr die Chance die ihr JETZT habt nicht ergreift.
Ich kann mir vorstellen dass es für dich unglaublich schwer ist, ich kann mir auch vorstellen dass es für deine Tochter schwerer ist als du denkst.
Ich glaub einfach dass du es für dich irgendwann bereuen wirst so wie mein Vater es erst bereut hat als ich 20 war.
Nachtrag: zum Thema was ihr alles machen sollt. Du brauchst gar nicht viel mit deiner Tochter machen
Ich kann mich erinnern dass mein Dad mich mit als Jugendliche öfter mit zum Angeln geschleppt hatte oder eben Pilze suchen etc. Jetzt sind das meine schönsten Erinnerungen und mehr wert als jeder Vergnügungspark etc.
Und guess what - irgendwann kam ich dann tatsächlich mit 24 wieder auf meinem Dad zu warum wir das nicht mehr gemeinsam machen