Zitat von bravecat: Was willste denn finden? Du bist doch schon die ganze Zeit da.
Aber ja, aber nein. Genau das ist ja das "Problem". Mein Ego ist die ganze Zeit da.
Zitat von bravecat: Fernab jeglicher Realität und ohne den Verstand: wünscht du dir nicht doch, mit dieser Frau zusammen zu sein? Das ihr ein Happy End findet? Wünscht du es dir?
Ja ich will. Wer steht nicht auf romantische Happy Ende. Aber so wie wir beide momentan drauf sind.... Die Reaität ist halt anders. Momentan. Verdammte Besessenheit... Die Frau triggert mich. Im guten wie im schlechten. Und das gleichzeitig. Das macht mich kirre.
😵 Zitat von bravecat: Deswegen stößt ihre Kontaktaufnahme doch immer wieder auf fruchtbaren Boden bei dir, oder? Deswegen fühlst du dich so miserabel?
Nicht nur deswegen. Nicht nur deswegen. Und so miserabel wie sich das vielleicht angehört hat ist es jetzt auch nicht. Aber, äh, kennste Hintergrundrauschen? So ein subtiles, diffuses Hintergrund- wie nennt man das, Hintergrundnargen, Hintergrundboren, keine Ahnung wie ich das beschreiben soll. Hintergrundknabbern? Es wurmt einfach. Aber, so lange sie mit ihrem Typen noch zusammen ist, ob nun glücklich oder unglücklich, mache ich mit ihr gar nix. Mische ich mich da in ihre Beziehung nicht ein. Sie und ich, wir wissen beide das wir bei einem Wiedersehen in der Kiste landen. Ich habe da weniger ein Problem mit. Ich muss niemanden etwas beweisen oder Rechenschaft ablegen. Sie schon. Ihrem Partner. Tja. Soll ich etwa für sie die Beziehung beenden, weil sie zu viel Angst hat und niemanden weh tun will? Weil sie ihm nicht weh tun will bleibt sie unglücklich und unbefriedigt bei ihm. Ja was soll man denn dazu noch sagen? Weiss Gott, ich habe auch einige Dummheiten getan, aber was willste da noch sagen oder machen? Außer machen lassen.
Sie kennt meine Meinung dazu. Sie kann sein Wesen nicht ändern. Entweder sie bleibt bei ihm und akzeptiert ihn so wie er nunmal ist und invstiert in die Beziehung, oder sie trennt sich. So what!. Aber so ist doch für beide dort kein Zustand. Wenn sie sich trennt, dann muss sie es für sich selbst tun. Und nicht wegen irgendjemand anderen. Oder? Sie ist doch unglücklich in ihrer Beziehung. Also muss sie etwas ändern oder es halt so akzeptieren. Mal sehen wie hoch ihre Leidensfähigkeit wohl geht.
Oder meine.
Und was aus uns dann werden wird, wir werden es sehen. Sie hat Angst vielleicht alleine dazustehen, wenn sie ihren verlässt und mit uns es doch noch nicht klappt. Schließlich waren wir damals gar nicht so lange zusammen. Sicherer Hafen ist sicherer Hafen. Ob unbehaglich oder nicht.
Die Sicherheit trügt.
Lange Rede, gar kein Sinn...
Zitat von bravecat: Was sie da macht, immer wieder mit dem Knochen wedeln und ihn dir vor der Nase wegziehen, lässt dich leiden. Schnapp zu oder dreh dich um und geh. Triff eine Entscheidung und lass los. Ich denke, dann wird es dir auch irgendwann wieder besser gehen.
Ja in der Tat. Dacor. Sie macht es ja auch nicht unter Vorsatz. Und ich eiere ja auch nur rum. Ich könnte ja auch mir sie einfach schnappen und dem Typen erklären das ich jetzt hier bin. Und er nun nicht mehr.
😋 Fliegender Wechsel. Aber wer will denn das ? Außer sie? Entweder das oder loslassen und abhaken. Sie muss aber auch selbst für ihre Bedürfnisse einstehen. Auch wenn ich in der Kindheit quasi alles abgenommen wurde, dass kann ihr niemand abnehmen. Scheint irgendwie ihre Lernaufgabe zu sein. Auch gegen die Gefühle anderer zu seinen Gefühlen zu stehen. Auch für sich selbst zu stehen.
Ein kleiner Baum wachst allein auf einer bunten Blumenwiese.
Oder erwarte ich da zu viel und bin zu hart? Fliegender Wechsel. Aber wer will denn das ? Oder sollte ich in der heutigen Zeit froh sein überhaupt jemanden zu haben? Der dich und deine Macken gut findet.
Bißchen mehr wie schöne Worte müssen aber doch wohl kommen? Oder wie jetzt?
Und ich meine jetzt nicht noch mehr schöne Worte. Sondern Taten.
Ob nun mit mir oder ohne mich, ich gönne ihr ihr Glück. Jemanden den man mag, so leiden zu sehen ist schlimm genug. Wenn das Leid dazu noch Hausgemacht ist, ist schon sehr traurig. Aber das Gleiche, mehr oder weniger, könnte ich mir auch auf die Fahne schreiben. Sind meine Erwartungen zu abgehoben?