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Komisches Verhalten meiner Partnerin

Fenjal
@Jochen70s
Ich bin auch öfter nachts im Keller, diese Tatsache hat nichts Anrüchiges.

Dass sie dich allerdings als Gast bezeichnet, dir hinterhertelefoniert ist schon eine andere Hausnummer.

Ihr fast erwachsener Sohn hockt im Keller, spekulativ könnte sich da etwas "ereignen".
Manche Frauen klammern sich nach dem Tod des Gatten an die Kinder.

Rat: ausziehen, ihre Hütte - nach Wunsch als Besucher betreten - jeder kann sein Ding machen.
Man muss nicht aufeinanderhocken um eine gute Beziehung führen zu können, Rückzugsorte sind wichtig.

Ich sehe kein Problem.

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C
Zitat von Stella31:
Ich finde es eh immer ziemlich problematisch, wenn einer zum Anderen zieht. Was vorher die eigene Wohnung/das Haus war, ist nun das Gemeinsame. Aber oft sieht es eben der vormalige Alleinbesitzer doch nicht ganz so. Und das macht dann für den Zugezogenen eh ein mieses Gefühl. Es entsteht irgendwie ein Machtgefälle. ...

Ja, sehe ich genauso. Auch dann nicht, wenn alles sonst passt und nichts "komisch" ist.

Ich möchte ohnehin nicht mehr zusammenziehen, habe es aber früher so gemacht, dass wir uns dann zusammen eine neue Wohnung gesucht haben. Finde ich ganz wichtig.

Und klar kann das schwierig sein, wenn eine/r ein Haus oder eine Wohnung besitzt. Trotzdem würde ich da dann, wenn dem/der Partner/in ein Zusammenzug sehr wichtig ist, erwarten, dass dann halt vermietet wird. Wenn das nicht möglich wäre, gäbe es halt keinen Zusammenzug.

Die verschärfte Variante ist m.M. nach übrigens noch wie hier ein "Familienhaus", in dem vorher ein/e andere/r Partner/in gewohnt hat und/oder noch Kinder wohnen. Da ist das Ungleichgewicht dann noch massiver. Würde ich niemals machen.

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A


Komisches Verhalten meiner Partnerin

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GreenTara
@Stella31
Zitat von Stella31:
Aber oft sieht es eben der vormalige Alleinbesitzer doch nicht ganz so.

Ich weiß nicht, ob der Ehemann mit in dieser Wohnung gelebt hatte. Das könnte auch noch eine Rolle spielen.

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Stella31
Zitat von Caecilia:
Trotzdem würde ich da dann, wenn dem/der Partner/in ein Zusammenzug sehr wichtig ist, erwarten, dass dann halt vermietet wird. Wenn das nicht möglich wäre, gäbe es halt keinen Zusammenzug.

Es ist auch möglich, alles gemeinsam umzugestalten, sodass es nicht mehr das Alte ist und beide sich wohl fühlen.
Ich hab auch einmal den Fehler gemacht und bin zu meinem Ex gezogen. Die Wohnung war eine Gedenkstätte von Erinnerungen an andere Partnerinnen und jetzt sind von mir auch welche dazugekommen.
Nie wieder!

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S
@Jochen70s
Ich glaube, dass da nicht so etwas schlimmes dahinter steckt. Die Kontrollanrufe kommen nur wenn der Sohn zu Hause ist und er hat sein Reich im Keller. Ich denke, er hat ein Problem, vielleicht Liebeskummer, welches du nicht wissen sollst und dass sie "sichere" Zeit möchte, in der sich die beiden darüber unterhalten können, ohne überrascht zu werden. Dass sie private Gespräche führen wollen, ist aus meiner Sicht ok. Aber weil es jetzt auch dein Heim ist, geht das so, wie sie es zur Zeit macht, nicht.

x 2 #140


Ema
Zitat von Jochen70s:
Das ist ihr Haus und ich bin hier nur Gast.

Zitat von Jochen70s:
Ab sofort sollte ich doch bitte immer Bescheid geben, wann genau ich nach Hause komme. Sie möchte keine Überraschungsbesuche mehr haben

Das allein geht gar nicht.
Sie nennt dich nicht nur einen "Gast", sie behandelt dich auch so, indem du ankündigen sollst, wann du nach Hause kommst und indem sie dein Nachhausekommen als "Überraschungsbesuch" bezeichnet.

Jetzt kommt allerdings die Merkwürdigkeit dazu, dass ihr das nur dann wichtig ist, wenn ihr Sohn zu Hause ist.
Dass da irgendein Geheimnis existiert, das mit ihr und ihrem Sohn zu tun hat, liegt, wie ich finde, auf der Hand.

Zitat von Jochen70s:
macht dir keinen Kopf ich hab da nur was nachschauen müssen

Etwas nachschauen? Teils über eine halbe Stunde lang? Was muss sie denn da so lange "nachschauen"? Ob ihr beinahe erwachsener Sohn sich nicht im Schlaf die Decke weggestrampelt hat? Wohl kaum.

Zitat von Ouabain:
Falls sowas wäre, wieso beginnt das dann erst , nachdem sie einen festen Partner hat, der bei ihr einzieht und dann schon Monate da wohnt ?

Wir wissen ja nicht, ob das da erst begonnen hat. Der TE schrieb ja, dass er normalerweise einen tiefen und festen Schlaf hat und dass er erst im Juni wegen der heißen und schwülen Nächte nicht mehr so tief schlief und dann erst festgestellt hat, dass sie nicht im Schlafzimmer war - und er sie auch anderswo nicht finden konnte.

Zitat von Languste65:
vielleicht trinkt sie einfach ein Gläschen Wein im Keller.

Zitat von aequum:
Vielleicht geht sie zum Weinen oder Trauern um ihren verstorbenen Ehemann in den Kelker, damit du es nicht mitbekommst

Wieso sollte sie ihr Gläschen Wein ausgerechnet in den Räumen ihres Sohnes trinken und nicht unten im Wohnzimmer oder in lauen Nächten im Garten?
Soweit ich es gelesen habe, befindet sich außer den Räumen des Sohnes nichts anderes im Keller, abgesehen von einer Speisekammer.
Ebenso die These, dass sie zum Weinen oder Trauern runtergeht. Sie würde doch in beiden Fällen ihren Sohn dort in seiner Privatsphäre stören. Der bekommt es doch sicher mit, wenn jemand da in seinen Räumen ist. Würde man, wenn man heimlich trinken oder trauern will, es dort tun, wo der Sohn es mitbekommt?

Außerdem erklärt beides nicht, wieso der TE sich auch tagsüber ankündigen soll, wenn er nach Hause kommt. Jedoch nur, wenn der Sohn daheim ist. Sonst aber nicht. Wenn der Sohn weg ist, ist sie ja angeblich "entspannt" und braucht diese Ankündigung nicht.

Lieber Jochen, es liegt auf der Hand, dass es da irgendein Geheimnis zwischen Mutter und Sohn gibt, das du nicht mitbekommen sollst.
Es wird dir nichts anderes übrigbleiben, als diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen, indem du dich das nächstemal, wenn sie nachts nicht im Schlafzimmer ist, leise und direkt auf den Weg in diesen Keller begibst, um zu schauen, was sie da genau treibt.
Und ankündigen, wann du nach Hause kommst, würde ich an deiner Stelle gleich dreimal nicht. Das ist eine nicht hinnehmbare Zumutung. Ihre Kontrollanrufe diesbezüglich würde ich einfach nicht mehr entgegennehmen.
Du wohnst dort, es ist auch dein Zuhause.

Das alles nur, falls du dieses Geheimnis überhaupt in Erfahrung bringen willst. Dass da irgendetwas sehr im Argen liegt, liegt ja auf der Hand. Vielleicht ist es auch sinnvoller, wenn du gleich deine Sachen packst und wieder ausziehst.
Oder willst du dich weiterhin wie ein Fremder in deinem neuen Zuhause fühlen, der seine Ankunft anzukündigen hat und als "Gast" in "ihrem" Haus bezeichnet wird?
Stell dir die Frage, ob du dieses Geheimnis, das es da offenbar gibt, überhaupt wissen willst, oder ob es dir auch so schon reicht.

x 8 #141


Gorch_Fock
Also in normalen Haushalten kann man Gespräche mit Kindern ankündigen und muss dazu nicht heimlich durchs Haus schleichen. Sie scheint ja auch kein Gefühl dafür zu haben, dass ihre Aktionen beim Partner Irritationen auslösen.

x 4 #142


GreenTara
@Sincerite
Zitat von Sincerite:
Dass sie private Gespräche führen wollen, ist aus meiner Sicht ok. Aber weil es jetzt auch dein Heim ist, geht das so, wie sie es zur Zeit macht, nicht.

Dass es sich nur um Gespräche handelt, glaube ich nicht. Vielleicht hat der Sohn ja ein Problem damit, dass die Mutter einen neuen Partner hat. Unabhängig von Sympathien. Und als wohlerzogener Sohn spricht er es nicht aus. Und die Mutter auch nicht, weil der TE als Intimpartner mit Gaststatus ein Kompromiss wäre?

x 3 #143


S
@GreenTara
Ich glaube, ich verstehe, was du meinst. Die Art von vertrauter Zweisamkeit zwischen Sohn und Mutter war durch die Anwesenheit des TE nicht mehr möglich und sie versucht, das jetzt zeitweise zu ermöglichen? Das könnte auch den "Gast" erklären, weil der TE zu dieser Sohn-Mutter-Beziehung erst sehr spät dazu gestoßen ist und für eine Mutter das Kind immer an erster Stelle steht.

x 2 #144


Ema
Zitat von Sincerite:
Die Art von vertrauter Zweisamkeit zwischen Sohn und Mutter war durch die Anwesenheit des TE nicht mehr möglich und sie versucht, das jetzt zeitweise zu ermöglichen?

Mitten in der Nacht? Heimlich?

Wenn es darum ginge, dass die beiden gelegentlich private Gespräche miteinander führen wollen, dann könnte man das in meiner Welt einfach so sagen: Wir möchten miteinander reden, bitte stör uns eine Weile nicht. Wir ziehen uns dafür in die Räume meines Sohnes im Keller zurück.
Es betrifft dich nicht und hat nichts mit dir zu tun.

x 11 #145


Z
Aber welcher Sohn will denn des Öfteren nachts alleine mit der Mutter reden?
Mein 17jähriger, auch "wohl erzogener ", möchte das definitiv nicht. Und die sind in dem Alter keine Kinder mehr. Er schrieb ja auch, sehr selbstständig.
Wenn es so harmlos wäre, Vertrauen da ist, könnte man ja einfach sagen, dass man mit dem Sohn etwas zu 2.zu besprechen hat,, was mit TEnichts zu tun hat. Da hätte ha sicher jeder Verständnis. Aber mit der Geheimniskrämerei ist es schwierig.

x 5 #146


ElGatoRojo
Wilde wilde Spekulationen und dabei ist es einfach für ihn, Fakten zu schaffen. Womöglich mit der Gefahr, dass dies dann das Ende der Beziehung bedeutet. Aber egal -- wenn die Frau so drauf ist ist da ohnehin schon manches im Argen.

x 4 #147


D
Ist im Keller eine Toilette?
CED Erkrankte brauchen z.B. dringend Rückzug, viel Zeit und ausreichende Intimsphäre für den Stuhlgang und die Hygiene.
Ich kenne Erkrankte, die dieses Handicap seit vielen Jahren geheim halten, es ist nun mal keine anziehend Krankheit.


Ist sie ständig geschminkt? Es gibt Frauen, deren Partner sie noch nie (!) ungeschminkt gesehen haben. Aber die Haut braucht nun mal gelegentlich einen Abwasch und Pflege.

Geldsorgen/Geldverdienst: Vielleicht OF oder ähnliches? ein Cam-Girl?

Politik: Vielleicht unterhält sie einen Blog/channel, etc. dessen Inhalte Du rigoros ablehnen würdest?

Fremdgehen und chatten mit einem anderen Kerl: sehr unwahrscheinlich, dazu brauchen (Frauen zumindest) keine nächtlichen Sitzungen im Keller

x 5 #148


S
Zitat von Ema:
Wir möchten miteinander reden, bitte stör uns eine Weile nicht. Wir ziehen uns dafür in die Räume meines Sohnes im Keller zurück.
Es betrifft dich nicht und hat nichts mit dir zu tun.

Ja genau. Aber wir Menschen sind eben nicht perfekt. Oft handeln wir teilweise automatisch bzw. halbbewusst. Erst wenn alles bewusst ist, mit allen möglichen Auswirkungen, können wir so reflektiert reagieren. Jeder ist auf einem anderen Entwicklungsstand.

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S
Hier sind drei unterschiedliche Beziehungen unter einem Dach.
die Paarbeziehung
die Mutter-Sohn-Beziehung
die freundschaftliche Beziehung zwischen dem Sohn und dem TE
Bei allen drei Beziehungen sind unterschiedliche Arten von Nähe-Distanz vorhanden.

#150


A


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