Mal ehrlich, wäre die Situation umgekehrt, also ein Mann würde nachts in den Kellerräumen herumschleichen, wo sich auch das Kinderzimmer seiner Tochter oder seines Sohnes befindet; die Partnerin, die im Haushalt lebt, müsse sich anmelden, bevor sie nach Hause kommt -aber nur, wenn das Kind zuhause ist- und würde barsch auf Nachfragen reagieren, wieviele hier hätten ein mulmiges Gefühl?
In diesem Fall werden werden die unmöglichsten Erklärungen gesucht, warum nicht sein kann, was nicht sein darf.
Man muss ja nicht den Teufel an die Wand malen. Auffällig ist es dennoch. Der TE selbst hatte den Gedanken auch schon, aber wieder verworfen. Warum eigentlich? Gab es Beobachtungen, die darauf hinweisen, dass es tatsächlich nur ein spinnerter Gedanke war oder hat er ihn nur verworfen, weil der Gedanke so ungeheuerlich ist?
Ich habe gestern noch lange darüber nachgedacht. Wäre ich umgekehrt in der Situation und mein Partner würde sich so verhalten, dass mir dieser Gedanke käme, ich könnte ihn nicht guten Gewissens wieder bei Seite schieben. Nicht, wenn der Gedanke einmal da war und mein Partner sich weiterhin so seltsam benähme. Vielleicht gibt es tatsächlich eine völlig harmlose Erklärung und ich habe mir etwas zurecht gesponnen. Aber in diesem speziellen Fall hätte ich lieber nur eine blühende Fantasie gehabt, als irgendwann vielleicht zu erfahren, dass mein Bauchgefühl nicht unberechtigt war, ich dem aber nicht nachgegangen bin, weil der Gedanke daran so ungeheuerlich ist.
Zitat von Akelei76: WAHNSINN was das hier für Blüten treibt - bis hin zum MIs.SbRAUC.h des Sohnes. Interessant wie manche Leute hier ticken. *würtg*
Viel interessanter finde ich, wie rigoros das als völliger Blödsinn abgestempelt wird.
Nur weil Missbrauch durch eine weibliche Person deutlich seltener ist als durch einen Mann, ist es nicht völlig ausgeschlossen. Der Bezug zum Sohn ist aus meiner Sicht auffällig genug, um ein Auge darauf zu halten.
Ich denke, die wenigsten Menschen, deren Partner oder Partnerin eine schlimme Straftat begangen haben, konnten sich vorstellen, dass er oder sie überhaupt dazu fähig ist.